• Veröffentlichungsdatum: 23.12.2018
  • – Letztes Update: 19.12.2018

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60 Jahre Wiedereröffnung der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt

Andreas Steiger

Ausmusterung von Leutnanten an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. (Foto: ÖBH/Lechner)
(Foto: ÖBH/Lechner)

Das Jahr 2018 ist ein besonderes Gedenkjahr, denn viele bedeutende historische Ereignisse des 20. Jahrhunderts feiern ihr Jubiläum. Auch die Geschichte der Theresianischen Militärakademie wurde durch ausgewählte „8er“-Gedenk- und Jubiläumsjahre innerhalb eines Jahrhunderts geprägt. Eines der wichtigsten Ereignisse war die Wiedereröffnung 1958, aber auch die Jahre 1918, 1938, 1968 und 1998 spielten eine nicht unwesentliche Rolle in der Geschichte dieser traditionsreichen Institution.  

Die k.u.k Militärakademie 1918

Am 13. August 1917 übernahm Feldmarschallleutnant Baron Guido Novak von Arienti das Kommando über die k.u.k. Militärakademie in Wiener Neustadt. Bei der letzten Ausmusterung vor dem Zerfall der Habsburger-Monarchie, am 17. August 1918, war der Bruder Kaiser Karls, Erzherzog Max, anwesend. Leutnant Gustav von Schlesinger, Fahnenträger des Ausmusterungsjahrganges, übergab die von Kaiserin Elisabeth gestiftete Akademiefahne seinem Bruder im nächsten Jahrgang, der selbige Funktion innehatte. Nach dem Manifest von Kaiser Karl I. vom 16. Oktober 1918, das die Aufteilung des Reiches in Nationalstaaten zur Folge hatte, galt es nun, den aufkeimenden Nationalitätenkonflikt zwischen den Militärakademikern der verschiedenen Länder niederzuhalten. Deshalb wurde die Burg zu Wiener Neustadt, die Waffendepots, alle Eingänge bei der Akademiemauer, das Elektrizitätswerk am Kanal und sonstige Objekte innerhalb der Liegenschaft der Militärakademie verstärkt bewacht. Auch ein Grund waren Gerüchte, die die Runde machten: Die Arbeiter der Wöllersdorfer-Werke bereiteten angeblich einen Sturm auf die Burg vor.

In der Nacht vom 30. zum 31. Oktober wurde die erste deutschösterreichische Regierung unter dem Vorsitz von Karl Renner gebildet. Nach dem 31. Oktober verfügte ein Akademiebefehl, dass neben der Kappenrosette eine ihrer Nationalität entsprechende Nationalkokarde anzubringen und zu tragen war. Am 1. November gab es Streitigkeiten zwischen den Militärakademikern deutscher und ungarischer Herkunft sowie weiters zwischen den Angehörigen verschiedener anderer Nationalitäten des 1. Jahrganges gegen jene des 2. Jahrganges. Waffendiebstähle stellten ein zusätzliches Problem für die militärische Sicherheit dar, da in die Munitionsdepots eingebrochen und alle Kavalleriekarabiner entwendet worden waren.

Die k.u.k. Theresianische Militärakademie vor 1870. (Foto: F. Kohler und G. Pils)
Die k.u.k. Theresianische Militärakademie vor 1870. (Foto: F. Kohler und G. Pils)

Wirre Novembertage

Am 2. November 1918 erfolgte die letzte Befehlsausgabe in den Kompanien. Danach wurden die Kontingente der ungarischen, tschechischen, polnischen und anderen slawischen Militärakademiker von den in der Burg verbliebenen „Deutschösterreichern“ und denjenigen verabschiedet, die sich zur neuen „Republik Deutschösterreich“ bekannten. Zudem fanden sich in der „Alma Mater Theresiana“ viele Familienangehörige der Militärakademiker und Offiziere ein, die aus den (ehemaligen) Garnisonen der k.u.k. Monarchie fliehen mussten, und sich in den Objekten oder in einer Notbehausung im Park niederließen, in der Hoffnung, dort versorgt zu werden. Der Eigenverantwortung von Feldmarschallleutnant Arienti oblag es, in den „Wirren“ der Novembertage 1918 25 Mann der Akademie mit bewaffneten Lastwägen von Wiener Neustadt zur Residenz von Kaiser Karl I., zum Schloss Schönbrunn, in Marsch zu setzen. Es galt, Karl zu bewachen, bevor dieser mit seinem Gefolge nach Schloss Eckartsau ausquartiert wurde. Am 5. November wurden die Militärakademiker in Paradeadjustierung im Beisein des Staatsrates, Simon Abram, und des Unterstaatssekretärs für Heerwesen, Josef Mayer, auf dem Maria-Theresien-Platz auf die Republik vereidigt. Immer noch hofften die Militärakademiker, in die neue Volkswehr aufgenommen zu werden. Eine Verlautbarung der Volkswehr erläuterte ihre weitere Verwendung: Jene mit Mittelschulreife wurden an die Franz Joseph-Akademie nach Wien verlegt, wo ein Akademikerheim errichtet wurde. Der Rest absolvierte vorerst in der Kadettenschule Breitensee einen Maturakurs. Beide Kurseinheiten wurden zu Volkswehr-Einjährig-Freiwilligen-Korporälen und nach Absolvierung der Offiziersschule in Enns bzw. Breitensee zu Fähnrichen der Reserve ernannt.

Einmarsch der Deutschen Wehrmacht 1938

Nach vollzogenem „Anschluss“ wurden 1938 die Grenzschranken niedergelegt. Die Übergabe der Wiener Neustädter Burg wurde von Generalmajor Towarek abgelehnt. (Foto: Bundesarchiv, Bild 137-049278/CC-BY-SA 3.0)
Nach vollzogenem „Anschluss“ wurden 1938 die Grenzschranken niedergelegt. Die Übergabe der Wiener Neustädter Burg wurde von Generalmajor Towarek abgelehnt. (Foto: Bundesarchiv, Bild 137-049278/CC-BY-SA 3.0)

Am Samstag, dem 12. März 1938, flatterte am Rákóczi-Turm der Militärakademie noch die rot-weiß-rote Staatsflagge, als im Radio bereits deutsche Marschmusik zu hören war. Erste Truppenteile der Deutschen Wehrmacht befanden sich auf dem motorisierten Marsch Richtung Wien. Über Wiener Neustadt (und über der Burg) wurden Flugzettel mit nationalsozialistischer Propaganda abgeworfen. Vor der Burg wurden nationalsozialistische Parolen skandiert.

Der Kommandant der Militärakademie, Generalmajor Rudolf Towarek, entschloss sich, gegen eine sich abzeichnende Inbesitznahme der Burg durch die Nationalsozialisten Widerstand zu leisten. Schon vorher hatten zwei SS-Männer versucht auf dem Rákóczi-Turm die Hakenkreuzfahne zu hissen, was Towarek jedoch untersagte. Der Alarmzug des Akademikerbataillons bekam deshalb den Befehl, einen möglichen Ansturm in die Burg zu verhindern. Daraufhin stellte man sich in Linie zu vier Gliedern mit geladenem Gewehr vor dem Burgtor (dem heutigem Grazer-Tor) auf.

Unter dem Druck der Massen wurde das schwere Holztor aufgedrückt, wobei die Nationalsozialisten versuchten, in den Burghof vorzudringen. Hierauf befahl der eingeteilte Kommandant des Alarmzuges, Leutnant Anton Leeb (der spätere Generaltruppeninspektor des Bundesheeres der Zweiten Republik), die Bajonette aufzupflanzen und langsam auf die eindringende „Menge“ im „Schritt“ vorzurücken. Die vom Alarmzug gesetzten Maßnahmen zeigten die erwartete Wirkung. Die Nationalsozialisten konnten so zur Grazerstraße hinausgedrängt werden; das „Westtor“ wurde wieder geschlossen. Erst in den Abendstunden - als die „Machtübernahme“ in Österreich vollzogen war - musste die Hakenkreuzfahne auf Weisung der Nationalsozialisten in der Theresianischen Militärakademie auf der Burg gehisst werden. Kurz darauf wurden die Militärakademiker auf Reichskanzler Adolf Hitler vereidigt. Generalmajor Rudolf Towarek verweigerte diesen Eid.

Ab dem 14. März 1938 begann man mit der Umgliederung der Militärakademie. Alle drei Jahrgänge an der Militärakademie wurden beginnend mit dem 3. Jahrgang jeweils am 3. April, 1. Juni und 1. September 1938 ausgemustert. Mit der Umbenennung der Theresianischen Militärakademie in „Kriegsschule II der Deutschen Wehrmacht“ war die „älteste“ Militärakademie der Welt „vorerst“ Geschichte geworden.

Die Burg 1945. Sie wurde durch Bombenangriffe auf Wiener Neustadt im Zweiten Weltkrieg zerstört.(Foto: Bundesheer)
Die Burg 1945. Sie wurde durch Bombenangriffe auf Wiener Neustadt im Zweiten Weltkrieg zerstört.(Foto: Bundesheer)

Wiedereröffnung der Burg 1958

Den inoffiziellen Auftakt für die Wiedereröffnung der Theresianischen Militärakademie in der Burg in der Zweiten Republik bildete der erste „Neustädter Ball“ am 4. Februar 1958, der in den Wiener Sophiensälen veranstaltet wurde. Zudem war es dem Ausmusterungsjahrgang 1938/I vorbehalten am 12. April 1958 das 20-jährige Ausmusterungsjubiläum in der Neustädter Burg durchzuführen.

Am 23. November 1958 erfolgte durch die Stadt Enns und das Land Oberösterreich die feierliche Verabschiedung der Militärakademie von Enns in der Ennser Stadthalle. Schließlich ging am 1. Dezember die Verlegung des 1. und 2. Jahrganges des Akademikerbataillons von Enns in die Garnison Wiener Neustadt mittels Eisenbahntransport vonstatten. Kurz darauf, am 6. Dezember 1958, verlegte man den letzten, den 3. Jahrgang, von den einzelnen Waffenschulen nach Wiener Neustadt. Nach 20 Jahren Unterbrechung wurden wieder Offiziere des Österreichischen Bundesheeres in der Burg ausgebildet.

Am 12. Dezember 1958 fand das 207. Stiftungsfest in Wien statt. Dieses stand im Zeichen der Wiedereröffnung der Theresianischen Militärakademie. Die Feierlichkeiten begannen mit einer von Militärdekan Johannes Innerhofer zelebrierten Messe in der Kapuziner Kirche. Der Ehrenpräsident des Absolventenvereins Alt-Neustadt, Generalmajor Rudolf Towarek, begrüßte 250 Gäste beim Abendessen im Rathauskeller. 20 Jahre davor hatte er als Kommandant die Burg gegen die Inbesitznahme durch die Nationalsozialisten „verteidigt“.

Feierlicher Staatsakt

Am 14. Dezember 1958 kündigte die Militärmusik, die um 0700 Uhr beginnend durch die Straßen von Wiener Neustadt marschierte, die Wiedereröffnung der Theresianischen Militärakademie akustisch an. Die Eröffnung war ein feierlicher Staatsakt, was sich allein durch die Anwesenheit von vielen Repräsentanten der Republik Österreich manifestierte: Bundespräsident Adolf Schärf, Bundeskanzler Julius Raab, Vizekanzler Bruno Pittermann, zahlreiche Bundesminister, Staatssekretäre, Nationalräte und Landespolitiker der Bundesländer waren zu Gast. Die militärische Führungsspitze war durch den Generaltruppeninspektor General Erwin Fussenegger, die Generäle Leo Waldmüller, Werner Vogl, Otto Seitz und Paul Lube, Generalarzt Dr. Sigmund Spiegelfeld, General der Gendarmerie Josef Kimmel sowie zahlreiche andere hohe Offiziere des Bundesheeres und der Exekutive vertreten.

Fähnriche des 3. Jahrganges der Militärakademie während einer Gefechtsausbildung am Truppenübungsplatz Allentsteig. (Foto: HBF/Trippolt)
Fähnriche des 3. Jahrganges der Militärakademie während einer Gefechtsausbildung am Truppenübungsplatz Allentsteig. (Foto: HBF/Trippolt)

Das Akademikerbataillon unter dem Kommando von Major Heinrich Hoffmann war im Karree angetreten. Nach einem Gottesdienst in der Sankt-Georgs-Kirche (nunmehr Sankt-Georgs-Kathedrale; Anm.) verlagerte sich das Geschehen in den Innenhof der Burg. Mit den Ansprachen begann Wirtschaftsminister Fritz Bock, der am Ende seiner Rede den Schlüssel der Akademie symbolisch an Verteidigungsminister Ferdinand Graf übergab. Vorbei an einem Spalier, das die Wiener Neustädter Bürgergarde gebildet hatte, begaben sich die Festgäste vor die Burg. Unter dem Kommando des stellvertretenden Akademiekommandanten, Mario Dui?, defilierten Formationen des 1. Feldjägerbataillons, der Brigadeartillerieabteilung 1, der Brigademusik 1, der Gardemusik und des Akademikerbataillons auf der Grazerstraße. Für die Militärattachés und die geladenen Gäste wurde anlässlich der Wiedereröffnung der Theresianischen Militärakademie am 15. Dezember ein Angriff im scharfen Schuss auf dem Truppenübungsplatz Bruckneudorf vorgeführt. Die Übungstruppe setzte sich aus dem 3. Jahrgang und Einheiten aller Waffengattungen zusammen.

Einen Tag später gaben die Militärattachés Frankreichs, Großbritanniens, der UdSSR, der USA, Schwedens und der Schweiz aus Anlass der Wiedereröffnung einen Empfang im Palais Pallavicini in Wien. Dieser Empfang markierte das Ende der Veranstaltungen anlässlich der Wiedereröffnung.

Einsatz während der CSSR-Krise 1968

Als Folge des „Prager Frühlings“ kam es am 21. August 1968 zur Besetzung der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (CSSR) durch Truppen des Warschauer Paktes. Die CSSR-Krise lässt sich für das Österreichische Bundesheer grob in drei Phasen gliedern: Die erste Phase sah eine Sicherung der Nordgrenze mit Schwergewicht an den Grenzübergangsstellen und Überwachung des Zwischengeländes ab 24. Juli 1968 gemäß Auftrag vor. Als es dann zum Einmarsch von Warschauer-Pakt-Truppen in die CSSR kam, erfolgte der Einsatz des Bundesheeres völlig anders als geplant. In der zweiten Phase wurde das Bundesheer nicht etwa an der Nordgrenze, sondern ab dem 21. August 1968 zur Verstärkung der Garnisonsbereiche nördlich der Donau eingesetzt.

In der dritten Phase kamen auch die Militärakademiker zum Einsatz. Vom 7. bis 9. September wurde aufgrund besonderer Informationen des Bundesministers für Inneres strenge Bereitschaft angeordnet. Die Sicherung der österreichischen Flughäfen wurde durch die militärische Führung als wichtig beurteilt, da Luftlandungen von sowjetischen Luftlandedivisionen befürchtet wurden. Auch in Wiener Neustadt waren solche Vorsorgen getroffen worden. Das in der Bechtolsheim-Kaserne stationierte Panzerbataillon 1 sicherte zusammen mit Einheiten der Militärakademie und des Schulbataillons die Flugplätze „West und Ost“ in Wiener Neustadt. Vermutet wurden anlandende Flüchtlinge ebenso wie auch eine feindliche Luftlandung. Als Kommandant am „Flugplatz Ost“ war Hauptmann Nikolaus Horvath (er erlebte bereits die Ungarnkrise 1956) von der Theresianischen Militärakademie eingeteilt worden.

Am Sonntag, dem 8. September, landete um ca. 0700 Uhr morgens tatsächlich eine Sportmaschine auf dem Flugplatz Ost, die über die Sicherungsmaßnahmen des Bundesheeres nicht informiert gewesen war und nach einer Belehrung wieder weiterflog. Als luftlandegefährdet wurde auch die Reitwiese der Akademie beurteilt, weswegen ein Maschinengewehr-Trupp zur Sicherung eingesetzt wurde. Nach dem 9. September 1968 ging man wieder zum normalen Dienstbetrieb über.

Fähnriche des 1. Jahrganges üben am Truppenübungsplatz Hochfilzen Gefechtsaufgaben nach einem Lufttransport. (Foto: TherMilAk/Lampersberger)
Fähnriche des 1. Jahrganges üben am Truppenübungsplatz Hochfilzen Gefechtsaufgaben nach einem Lufttransport. (Foto: TherMilAk/Lampersberger)

Fachhochschul-Studiengang „Militärische Führung“

Der Fachhochschulrat erkannte am 1. Juni 1998 - angepasst an gesellschaftsbedingte und bildungsrelevante Rahmenbedingungen - den Fachhochschuldiplomstudiengang „Militärische Führung“ an. Diese Ausbildung dauerte acht Semester und war der erste Schritt der Akademisierung und Professionalisierung der Offiziersausbildung. Der Grundstein für die derzeit sechssemestrige akademische Offiziersausbildung wurde mit der Schaffung des Fachhochschul-Bachelorstudienganges „Militärische Führung“ gelegt, der im Wintersemester 2008 an der „Alma Mater Theresiana“ begann. Auch ein Masterstudiengang an der Landesverteidigungsakademie in Wien erweitert seit 2011 die Ausbildung. 2018 begann der 1. Jahrgang an der „TherMilAk“ seine Ausbildung gemäß Curriculum eines „weiterentwickelten“ Bachelorstudienganges.

Resümee und Ausblick

Für das Jahr 2018 gilt es folgende richtungsweisende „Jubiläen“ hervorzuheben: 60 Jahre Wiedereröffnung der Burg und Wiederbeginn der Offiziersausbildung in Wiener Neustadt und 20 Jahre Fachhochschulstudiengänge „Militärische Führung“. Zudem sind die historischen Ereignisse der Jahre 1918, 1938 und 1968 in der Geschichte der Akademie zu reflektieren. Unmittelbar auf die Offiziersausbildung wirkt sich auch das Jubiläum aus, dass Frauen seit nunmehr zwanzig Jahren in allen Waffengattungen des Österreichischen Bundesheeres dienen (siehe TD-Heft 2/2018). Dies wurde ebenfalls an der ältesten Offiziersausbildungsstätte der Welt durch Veranstaltungen gewürdigt. Auch das 100-jährige Bestandsjubiläum des Absolventenvereines „Alt Neustadt“ sowie das zehnjährige Jubiläum der „European Initiative for the exchange of young officers inspired by Erasmus“ (Military Erasmus), deren Vorsitz ein österreichischer Offizier des Institutes für Offiziersausbildung innehat, wurde 2018 begangen.

Das Österreichische Bundesheer blickt 2018 nach vorne: Auf Initiative der Theresianischen Militärakademie fand erstmals ein „Dialog der Zukunft“ unter Führung des Leiters des Institutes für Offiziersausbildung & Studiengangsleiter des FH-Bachelorstudienganges „Militärische Führung“ statt. Das Ziel dieser Veranstaltung war die nähere Einbindung der Bedarfsträger aus den Streitkräften, um die inhaltliche Ausrichtung der Offiziersausbildung zu evaluieren und den praxisorientierten Bedarf in der zukünftigen Weiterentwicklung der Curricula der Truppenoffiziersausbildung zu berücksichtigen. Dieser Dialog wird in Zukunft institutionalisiert. So zeigt sich, dass der reflektierende Blick in die Vergangenheit und der vorrausschauende Blick in die Zukunft, miteinander Hand in Hand gehen.

Oberst dhmfD Dr. Andreas Steiger ist Leiter des Fachbereiches 3 am Institut 1 (Offiziersausbildung) an der Theresianischen Militärakademie.

Der jährliche „Tag der Leutnante“ wird mit einer Parade auf der Grazerstraße gefeiert. (Foto: HBF/Trippolt)
Der jährliche „Tag der Leutnante“ wird mit einer Parade auf der Grazerstraße gefeiert. (Foto: HBF/Trippolt)
 

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