Bundesheer-Hochwasserbilanz Niederösterreich

Aktuell sind mehr als 1.100 Soldaten, darunter 140 Pioniere aus Salzburg, im Einsatz, um die Schäden des jüngsten Hochwassers in Niederösterreich zu beseitigen. Am 19. September wurden zusätzlich 100 Milizsoldaten aus der Steiermark zur Verstärkung entsendet. Die Aufräumarbeiten konzentrieren sich auf stark betroffene Gebiete wie das Tullnerfeld, das Pielachtal und das Waldviertel. Dabei sind 1.300 weitere Soldaten österreichweit einsatzbereit.
Das Bundesheer hat bereits drei Menschen und einen Hund gerettet, etwa 50 Personen per Windenrettung und zahlreiche weitere mit Booten evakuiert. Zudem wurden über 1.000 Tonnen Sandsäcke („Big-Bags“) per Hubschrauber zur Stabilisierung und Reparatur gebrochener Dämme transportiert. Besonders große Mengen gingen an die Dämme in St. Pölten, Atzenbrugg-Rust und Hadersdorf.
Zusätzlich sind Spezialkräfte des Bundesheeres im Einsatz, um Verklausungen zu lösen, Muren zu beseitigen und Hänge zu sichern. Pioniere arbeiten beispielsweise in Kirchberg an der Pielach und Frankenfels, wo Hänge durch die Errichtung von „Krainerwänden“ stabilisiert werden. Aufklärungsflüge im Tullnerfeld, Mostviertel und Kamptal dienen der Schadensdokumentation und unterstützen Geologen bei der weiteren Planung der Maßnahmen. Versorgungsflüge liefern Katastrophenschutzausrüstung in die betroffenen Gebiete.
-red-
Weitere Meldungen

26.06.2025
Abschlussübung in Hochfilzen
Am 18. Juni 2025 fand am Truppenübungsplatz Hochfilzen die Abschlussübung für 40 Grundwehrdiener des

03.06.2025
Wehrdienstkommission nimmt Arbeit auf
Im Verteidigungsministerium fand am 2. Juni 2025 die konstituierende Sitzung der neu eingesetzten

26.05.2025
UNIFIL-Kontingent verabschiedet
Am Freitag, den 23. Mai 2025 wurde das österreichische UNIFIL-Kontingent mit einem Festakt