• Veröffentlichungsdatum: 16.03.2016

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Resolute Support Mission

Bernd Göttlicher

(Foto: Schiller, Montage: Rizzardi)

Die „Resolute Support“ Mission in Afghanistan ist eine Ausbildungs-, Beratungs-, und Unterstützungsmission mit der Aufgabe, die afghanische Regierung beim Aufbau und Ausbau effizienter Sicherheitsstrukturen zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung zu unterstützen. Seit Mitte Februar 2015 befinden sich zehn österreichische Soldaten in diesem Einsatz.

Grundlagen der Mission

Mit Ministerratsbeschluss vom 14. De­zember 2014 entschied sich die österreichische Bundesregierung zur Entsendung von bis zu zehn Soldaten als nationalen Beitrag zur NATO-Mission „Resolute Support“ (RS) in Afghanistan. Diese Beratungs- und Trainingsmission der NATO ist der Nachfolger der 14 Jahre andauernden International Security Assistance Force (ISAF), die nach ihrer Implementierung 2001 mit 31. Dezember 2015 offiziell beendet wird.

Mit dem Wechsel zu RS wurde auch die Übergabe der Verantwortung für Sicherheit und Ordnung im Land an die Afghan National Defense Security Forces (ANDSF) fixiert und die Rolle der internationalen Hilfstruppen von einer kinetischen Einflussnahme (Gewaltanwendung; Anm.) hin zu beratender Tätigkeit verschoben. Grundlage dafür war der UN-Sicherheitsratsbeschluss 2189 vom 12. Dezember 2014.

Die Mission RS setzt sich aus 13 000 Soldaten aus 40 Nationen zusammen, die von dem Hauptquartier in Kabul (HQ RS) geführt, in sechs Train, Advise and Assist Commands (TAACs), geografisch verteilt auf die Regionen Nord, Ost, Süd, Südwest, West und Capital, eingesetzt sind. Ziel ist es, die Soldaten und Polizisten der ANDSF auf gefechtstechnischer, taktischer, operativer und militärstrategischer Ebene zu beraten.

Das Österreichische Bundesheer (ÖBH) plante die Entsendung eines zehnköpfigen Stabselementes, das verteilt auf die jeweiligen Kommanden und Stabsbereiche die nationale Beteiligung Österreichs in der NATO-Partnerschaft für den Frieden (NATO/PfP) darstellte.

Alltag in den Straßen von Kabul. (Foto: Göttlicher)

Die durch Unstimmigkeiten in der afghanischen Regierungsbildung verzögerte Ratifizierung bilateraler Sicherheitsabkommen mit der NATO und den Vereinigten Staaten, führte zu einem verspäteten UN-Sicherheitsratsbeschluss, der die für 15. Dezember 2014 geplante Entsendung der zehn österreichischen Unteroffiziere und Offiziere verhinderte. Ein weiterer Versuch am 14. Jänner 2015 scheiterte an Überfluggenehmigungen für die Transportmaschine der Deutschen Luftwaffe, die als strategischer Partner für den Aufmarsch und Einsatz gewählt wurde.

Abgesehen von den wiederholten Flugverschiebungen stellte sich der Aufmarsch am 14. Februar via Köln und Mazar-e Sharif komplex dar. So wurde zum Beispiel trotz erfolgter Absprachen die mitgeführte Einsatzmunition nicht mitbefördert, was dazu führte, dass Munition für die österreichischen Soldaten kurzfristig im Einsatzraum angekauft werden musste.

Nach einer kurzen Akklimatisationsphase im Camp „Marmal“ in Mazar-e Sharif, in der neben der Munitionsbeschaffung auch der Weitertransport des Elementes und der Kontingentsausrüstung via Inter Theatre Air Lift System (ITAS; militärische und zivile Flugdienstleister in Afghanistan für die NATO) organisiert wurde, erreichten die Soldaten des österreichischen Stabselementes am 19. Februar 2015 die jeweiligen Camps in Kabul und nahmen ihre Arbeit auf.

Zum Autor

Der Autor dieses Beitrages war für sechs Monate als Chief Current Ops im Bereich des Deputy Chief of Staff Security Assistance (DCOS SA) eingesetzt, einem US Zweistern-General, der zugleich auch das Kommando über die US nationale Abbildung des Security Assistance Ansatzes, das Combined Security Transformation Command Afghanistan (CSTC-A)­ führte.

DCOS SA/CSTC-A war im Rahmen der Aufteilung der Stabsaufgaben in Essential Functions (EF) für vier EF und sechs Direktorate zuständig. Hier wurden neben der Beschaffung und Budgetplanung für die Afghan National Defense Security Forces auch Planungs- und Beratungsaufgaben im Personalbereich, Vertragsverhandlungen mit zivilen Versorgungsdienstleistern für die ANDSF, Auf- und Rückbau von Camps sowie Counter-IED-Aufgaben wahrgenommen. Die Stärke dieses Komman­dobereiches betrug im August 2015 rund 500 Personen. Ein Jahresbudget von etwa 5,4 Mrd. US-Dollar (ca. 4,7 Mrd. Euro) sorgte dafür, dass zumindest in finanzieller Hinsicht wenige Hindernisse ausgemacht werden konnten.

AUTSTAFF RSM I/15

Das österreichische Stabselement von RS setzt sich aus einem Hauptquartierselement, mit Aufgaben im Bereich des Deputy Chief of Staff Security Assistance (DCOS SA), dem Deputy Chief of Staff Operations (DCOS Ops), Deputy Chief of Staff Intelligence (DCOS Int), im Verbindungselement zum NATO Special Operations Component Command Afghanistan (SOPLE NSOCC-A) und einem Rechtsberater zusammen. Darüber hinaus waren zwei Soldaten im Bereich der Combined Joint Psychological Operations Task Force (CJPOTF) im Camp „Hamid Karzai International Airport“ (HKIA) auf dem Flughafen Kabul eingesetzt, die sowohl an der Vorschriften- und Programmerstellung als auch in erster Reihe an der Ausbildung für die afghanischen PSYOPS-Kräfte mitwirkten. Drei Soldaten des Jagdkommandos versahen ihren Dienst im Bereich des NSOCC-A im Camp „Integrity“ im Norden Kabuls. „If it drives, flies, shoots or emits signals, we bought it (...).“ (Dienst im Bereich der Security Assistance).

 Der Dienst im HQ DCOS SA/CSTC-A gestaltete sich fordernd, die Anwesenheit im Büro begann in der Regel gegen 0800 Uhr und endete selten vor 2130 bis 2200 Uhr. Lediglich Freitag und Sonntag wurden als „low battle rhythm“-Tage geführt und erforderten trotzdem eine dienstliche Anwesenheit bis zum späten Vormittag. Im Bereich der Current Operations war es Aufgabe, in Abstimmung mit dem Stabschef und den jeweiligen Direktoren die Arbeit der Direktorate und EF für die nächsten 24 Stunden zu koordinieren, die Übersicht über außerhalb des HQ eingesetzten Personals zu wahren und mitzuführen und mittels festgelegter periodischer Befehlsformate den allgemeinen Dienstbetrieb im Bereich DCOS SA/CSTC-A zu regeln.

Auch österreichische Soldaten werden als „Guardian
Angel“ eingesetzt - hier auf dem Dach des afghanischen
Verteidigungsministeriums. (Foto: Göttlicher)

Guardian Angel
Neben dem Einsatz der Personenschutzteams für den Kommandanten und Stellvertretenden Kommandanten DCOS SA/CSTC-A konnte ebenfalls der Einsatz von Eigenpersonal als „Guardian Angel“, also als Begleitperson mit Sicherungsaufgaben für das HQ befohlen werden. In dieser Rolle wurden die Direktoren oder Berater der EF teilweise von Current Ops Personal begleitet, um möglichen Bedrohungen auf dem Weg zu und während Beratungsgesprächen mit Partnern in den ANDSF begegnen zu können. Eine Einteilung als Guardian Angel konnte jeden verfügbaren Soldaten treffen, beziehungsweise wurde es im multinationalen Umfeld vorausgesetzt, über ausreichend soldatische Grundfertigkeiten zu verfügen, ungeachtet der Arbeitsplatzbeschreibung, um bewaffnet und mit Helm und Schutzweste ausgestattet Sicherungsaufgaben erfüllen zu können - schließlich befand man sich in Afghanistan!

Leben im Camp
Dies äußerte sich neben der Arbeitsbelastung zusätzlich im Lebensstandard der eingesetzten RS-Soldaten. Die Unterkunftssituation im für ungefähr 800 Mann ausgelegten HQ RS, das mit ca. 2 400 Bewohnern hoffnungslos überfüllt war, stellte sich auch für auslandseinsatzerprobte Soldaten als gewöhnungsbedürftig dar. Bis hin zum Oberst (OF-5) war es gang und gäbe, zu zweit in einem Einzelcontainer oder noch etwas kleinerem Zimmer in einem der Festbauten zu leben. Die langen Arbeitszeiten trugen jedoch das Ihre dazu bei, dass nicht übermäßig viel Zeit in den Zimmern verbracht werden musste bzw. konnte. In den Camps HQ RS und „HKIA“ herrschte aufgrund der hohen Belegung mit US-Soldaten ein striktes Alkoholverbot. Die an zivile Kontraktoren ausgelagerte Verpflegung war stets warm und mehr als reichlich, jedoch fehlte es an Abwechslungsreichtum oder an Qualität. Aber wie bereits zuvor erwähnt, schließlich war man in Afghanistan.

Dienst im HQ
Der Dienst im multinationalen Umfeld des HQ DCOS SA/CSTC-A, das US-dominiert besetzt war, folgte, wie in den anderen Stabsbereichen, einem einfachen Prinzip. Bewies man, dass man mit der Operationsgeschwindigkeit und den Anforderungen der Tätigkeit zurecht kam, wurde man, ungeachtet der nationalen oder militärischen Herkunft als vollwertig akzeptiert und ohne Scheu oder Berührungsängste in die Stabsstrukturen und Entscheidungsfindung integriert. Bewies man das Gegenteil, änderte sich zwar nichts an der freundlichen Behandlung, die Verantwortungsbereiche und Entscheidungskompetenzen wurden jedoch entschieden kleiner gesetzt. Hier kann angemerkt werden, dass die österreichischen Soldaten durchwegs hervorragende Kritiken von ihren unmittelbaren Vorgesetzen und kommandierenden Generalen erhielten. Mehrere Soldaten wurden neben der NATO-Einsatzmedaille auch mit hochrangigen Medaillen der US-Streitkräfte ausgezeichnet. Darunter befanden sich zwei Joint Service Commendation Medals, zwei Meritorious Service Medals und sogar ein Bronze Star mit Combat „V“ (siehe TD-Heft 5/2015, S. 418).

Resolut Support

Grundlage: UNSCR 2189 vom 12. Dezember 2014

  • Auftrag: RSM ist eine Ausbildungs-, Beratungs-, und Unterstützungsmission mit der Aufgabe, die afghanische Regierung beim Aufbau und Ausbau effizienter Sicherheitsstrukturen zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung zu unterstützen.
  • Stärke: 13 200 (40 Nationen).
  • Beitrag Österreich: 10 Stabsangehörige bzw. 5 weitere Angehörige des ÖBH oder sonstige Personen gemäß Ministerratsbeschluss vom 16. Dezember 2014.
  • Dislokation: Hauptquartier in Kabul.
  • 7 Train, Advise, Assist Commands (TAACs) in
    •     Mazar-e Sharif (NORTH),
    •     Bagram (EAST),
    •     Kandahar (SOUTH),
    •     Helmand (SOUTHWEST),
    •     Herat (WEST),
    •     Kabul (CAPITAL) sowie
    •     Kabul (AIR).

http://www.rs.nato.int/

Bedrohungslage

Im Verlauf des sechsmonatigen Einsatzes waren die Soldaten des österreichischen Stabselementes aufgrund ihrer unterschiedlichen Einsatzgebiete in und außerhalb der RS-Camps einer Reihe von Bedrohungen ausgesetzt. Die potenziellen Verursacher dieser Gefährdungen reichten hier von verschiedenen Insurgentengruppierungen inklusive der allgegenwärtig wahrgenommenen Taliban bis zu kriminellen Netzwerken wie dem dominanten Haqqani-Netzwerk, und nicht zuletzt auch aus den Reihen der ANDSF.

„Green-on-blue“
Das Wirksamwerden von ANDSF-Soldaten oder Polizisten als Innentäter gegen RS-Personal, das mit dem Begriff „green-on-blue“, gemäß den NATO-Farbcodes für Verbündete und Eigene („red“ - Feind, „yellow“ -­ neutral, „green“ - Verbündete, blue“ - eigene) bezeichnet wurde, stellte aufgrund der Schockwirkung und des oftmals blutigen Erfolges eine hohe Belastungsprobe für die manchmal gespannte Beziehungslage zwischen den afghanischen Soldaten und Polizisten und ihren westlichen Beratern dar.

Als bezeichnendes Beispiel hierfür kann die erfolgreiche Attacke auf höchstrangige ISAF-Angehörige am 5. August 2014 herangezogen werden, wo bei einem Besuch in der National Defense University in Kabul der amerikanische Generalmajor Harold J. Greene von einem afghanischen Soldaten getötet wurde, der mit seinem Sturmgewehr das Feuer auf die multinationale Besuchergruppe eröffnete. Der deutsche Brigadegeneral Michael Bartscher wurde ebenfalls, neben zwei afghanischen Generalen und zehn weiteren afghanischen und westlichen Soldaten, schwer verletzt.

In den Einsatzmonaten von Februar bis August kam es zu drei „green-on-blue“ Vorfällen, die neben der Erschießung von vier zivilen Vertragspartnern (Contractors) auf dem Militärflughafen Kabul jeweils mit dem Tod eines US-Armeeangehörigen und des jeweiligen Attentäters endeten.

„Shelter in Place! - Shelter in Place!“: Die Soldaten warten
nächtens auf dem Gang ihrer Unterkunft auf das Ende eines
der regelmäßigen nächtlichen Steilfeuerangriffe auf das
Camp „Hkia“. (Foto: Schiller)

IED überall
Hauptbedrohung waren jedoch behelfsmäßige Sprengvorrichtungen (Improvised Explosive Devices - IED) auf den Straßen in und um Kabul. Trotz der Absicht der Insurgenten, den Kampf gegen die Sicherheitseinrichtungen der afghanischen Regierung zu führen, um diese zu destabilisieren, war der Kampf gegen die „westlichen Besatzer“ noch lange nicht vorbei. Jedes Koalitionsfahrzeug außerhalb der Campmauern lief Gefahr, entweder als Hauptziel einer Attacke oder als Gelegenheitsziel in den oftmals hoffnungslos überfüllten Straßen Kabuls angegriffen zu werden.

Der Kreativität der Angreifer waren hier wenige Grenzen gesetzt. Neben mit Sprengstoff und Artilleriemunition befüllten Autos wurden Motorräder, Mopeds, Fahrräder und Handkarren sowie magnetisch befestigbare Konstruktionen benutzt, um Sprengladungen ins Ziel zu bringen. Seitens der Koalitionstruppen wurde hier zumindest einer ferngesteuerten Auslösung durch den Einsatz von Frequenzjammern entgegengewirkt und generell darauf geachtet, durch Analyse der Angriffsverhalten des Gegners die eigenen Bewegungen so zu variieren, dass klare Angriffsmuster unterlaufen werden konnten.

In den sechs Monaten des Einsatzes waren 57 ernstzunehmende Angriffe mit IED auf die ANDSF und RS zu verzeichnen, oft nur Minuten von der eigenen Rückkehr in einen sicheren Koalitionshafen entfernt. Alltägliche „Warnungen“ oder „Denkanstöße“ von kriminellen Organisationen für Polizisten oder Verwaltungsbeamte mit entweder sichtbar angebrachten Sprengladungen, die nicht gezündet wurden oder Sprengungen von geparkten unbesetzten Fahrzeugen, wurden nicht mitgezählt. Wenig überraschend war der Hubschrauber das Bewegungsmittel der ersten Wahl, auch wenn es nur in das 15 bis 20 Autominuten entfernte Camp „Hkia“ am Flughafen Kabul gehen sollte.

Die Kabul und Bagram umgebenden Anhöhen boten den Insurgenten wie seit Jahren die Möglichkeit, mehr oder weniger treffsicheres Steilfeuer gegen ANDSF- und RS-Einrichtungen in Kabul einzusetzen. Waffe der Wahl waren hier zumeist ungelenkte 10,7-cm-Raketen wechselnder Provenienz, die behelfsmäßig eingerichtet meist über eine Zeitschaltung abgefeuert wurden. Ziel war zumeist das Camp „Hkia“ in Kabul oder das Airfield „Bagram“. Ein Über- oder Unterschießen der Ziele kam genauso häufig vor wie das eigentliche Treffen des gewünschten Zielbereiches. Glücklicherweise wurden hierbei nur leichte Verwundungen auf der Koalitionsseite erzielt. Insgesamt kam es in den sechs Einsatzmonaten zu 18 Steilfeuerangriffen auf Ziele in Kabul.


Complex attacks
Eine weitere Bedrohungsform stellten so genannte „complex attacks“ dar. Hier war es das Ziel der Angreifer, zuerst mit einer mittels Fahrzeug ins Ziel gebrachten Sprengvorrichtung (Vehicle Borne IED - VBIED) im Eingangsbereich einer ANDSF-, Koalitions- oder zivilen multinationalen Einrichtung, mit einer Sprengung für Chaos und zugleich für einen Zugang zu sorgen. Diesen Zugang nutzen in weiterer Folge Angreifer mit Handfeuerwaffen und Sprengstoffwesten (Person Borne IED - PBIED), um in den inneren Bereich vordringen und maximalen Schaden anrichten zu können. Nach Munitionsverbrauch und/oder Aussichtslosigkeit der Lage der Angreifer wird die Sprengstoffweste benutzt, um noch zusätzlichen Schaden zu erzielen.

Diese in ihrer Komplexität anspruchsvollen Angriffe setzten ein hohes Maß an Koordination und Logistik voraus, blieben jedoch trotz ihrer Seltenheit, die für die eigenen Teile nachteiligste Bedrohung. Während des Einsatzes des österreichischen Stabselementes waren sechs dieser „complex attacks“ zu verzeichnen, die vielleicht bedeutendste am 7. August 2015, wo das NSOCC-A Camp „Integrity“ im Norden von Kabul angegriffen wurde und die dort eingesetzten österreichischen Jagdkommandosoldaten maßgeblich an der Beendigung des Angriffes und der Verwundetenversorgung beteiligt waren (mehr dazu weiter unten im Text).

Der Hubschrauber ist aufgrund der hohen Bedrohungslage das Transportmittel erster Wahl. (Foto: Göttlicher)

ANDSF - Struktur, Einsatz und Fähigkeiten

Die Afghanischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte (ANDSF) umfassen momentan 355 000 Angehörige. Davon entfallen auf die Afghan National Army (ANA) 187 000 Soldaten und auf die Afghan National Police (ANP) 167 000 Polizisten. Die Streitkräfte der ANA gliedern sich aktuell in 6 Korps und 1 Division:

  • 201st Corps: Gamberi (4 Brigaden);
  • 203rd Corps: Gardez (4 Brigaden);
  • 205th Corps: Kandahar (4 Brigaden);
  • 207th Corps: Herat (3 Brigaden);
  • 209th Corps: Mazar-e Sharif (3 Brigaden, davon eine in Aufstellung befindlich);
  • 215th Corps: Lashkar Gah (4 Brigaden);
  • 111th Capital Division (2 Brigaden, hier je 1 Mechanisierte Infanterie- und Panzerkandak (Bataillonsäquivalent) in Kabul.


Neben den Landstreitkräften existiert noch das ANA Special Operations Command (ANASOC) mit zwei Special Operations Brigaden und mehreren Unterstützungsbataillonen. Der ANA Special Mission Wing (SMW) unterstützt mit Masse die Operationen der ANASOC-Kräfte, während die Afghan Air Force mit Transport-, Aufklärungs- und Unterstützungshubschraubern sowie Intelligence, Surveillance and Reconnaissance (ISR)-Plattformen und leichten Erdkampfflugzeugen die Einsatzführung der ANA unterstützt. Das Ministerium hält sich zwei Mobile Strike Forces (MFS; je 2 Brigaden à 4 Kandaks) als unmittelbare Reserve.

Die Polizeikräfte teilen sich, je nach Aufgaben, in

  • Afghan National Civil Order Police (ANCOP),
  • Afghan Uniformed Police AUP,
  • Afghan Local Police ALP,
  • Afghan Border Police ABP,
  • Afghan Anti Crime Police AACP,
  • Major Crimes Task Force MCTF und
  • General Directorate of Police Special Units.


Die ANDSF werden durch Resolute Support von gefechtstechnischer bis hin zu militärstrategischer Ebene beraten. Hierzu sind Advisors oder Advisory Teams oft täglich in Kontakt mit ihren afghanischen Counterparts und leben oft sogar in denselben ANA- oder ANP-Installationen wie ihre Partner. Auf HQ-Ebene stand vor allem die ministerielle Beratung im Vordergrund, wo neben dem Verteidigungsminister (der aufgrund politischer Unstimmigkeiten für mehr als sechs Monate nur „mit der Führung beauftragt“ war) und dem Innenminister ebenfalls die zahlreichen stellvertretenden Minister beraten wurden. Auch der Präsident der Islamischen Republik Afghanistans Ashraf Ghani und sein Chief Executive Officer (CEO) Abdullah Abdullah wurden bis nahezu wöchentlich von der Führungsriege von Resolute Support betreut.

Im Einsatz zeigen die Afghanischen Streitkräfte außergewöhnlichen Mut und Einsatzbereitschaft im konventionellen Einsatzgebiet. Die ANDSF versuchten dieses Mal den Winter, wo die saisonal eingeteilte Einsatzführung der Insurgenten bisher ruhte, dazu zu nutzen, den Kampf zu den Insurgenten zu tragen und ihnen die notwendige Pause zur Neustrukturierung, Versorgung und Planung zu nehmen. Dazu wurden regelmäßige Operationen auf Korpsebene geführt, um bestimmte Rückzugsgebiete der Insurgenten einzukreisen und zu säubern.

Der erwähnte Mut und das oft aggressive Vorgehen der ANDSF führten kombiniert mit der bisher ungewohnten Einsatzführung außerhalb der „Fighting Season“ jedoch auch zu einem hohen Blutzoll in den Streitkräften. So waren für das Jahr 2015 von Jänner bis Anfang August bereits 4 300 tote Soldaten und Polizisten zu verzeichnen. Die Verlustzahlen der Insurgenten wurden seitens der offiziellen Sprecher der ANDSF ihrerseits mit einem Vielfachen davon angeben.

Ein „Black Hawk“ der U.S. Army über Kabul -
der „Door Gunner“ sichert den Flug. (Foto: Göttlicher)

Logistik in Afghanistan
Die ANDSF sind vor allem abseits des unmittelbaren Kampfgeschehens noch auf die Unterstützung der westlichen Berater und die scheinbar unerschöpflichen Geldreserven aus dem Westen angewiesen. Die Teilbereiche der Logistik, hier vor allem Materialerhaltung und Versorgungsplanung und -durchführung, der Personalverwaltung, der Budgetplanung und -verwaltung und der Implementierung rechtsstaatlicher Strukturen in die Streitkräfte bedürfen noch intensiver Zuwendung. So erzielt die Afghanische Armee zum Beispiel beachtenswerte Erfolge im Kampf gegen die Insurgenten, leidet aber zugleich an einem Mangel an Fahrzeugen, teils herbeigeführt durch das Verschwinden von über 8 000 HMMWV und 6 000 leicht gepanzerten taktischen Fahrzeugen, die ausgegeben wurden, aber nicht mehr auffindbar sind.

Fehler in der Materialerhaltung, wie das Betreiben von nagelneuen Fahrzeugen ohne Getriebeschmiermittel und Hydraulikflüssigkeit, die nach der Lagerung in den RS-Depots nachgefüllt gehört hätten, ergeben sich genauso wie der Umstand, dass neue Fahrzeuge monatelang im Hauptnachschubdepot (Central Supply Depot) in Kabul oder anderen dezentralen Nachschublagern stehen, weil trotz dringender Bedarfsanforderung sich der Kommandant weigert, die Fahrzeuge auszugeben, ohne dafür persönlich bezahlt zu werden.

Korruption
Hier zeigt sich eines der großen Probleme der ANDSF, nämlich die sich durch alle Reihen ziehende Korruption und Misswirtschaft. Kommandanten der verschiedenen Ebenen wurden überführt, sowohl Schattenorganisationspläne geführt zu haben und den zugewiesenen Sold der „erfundenen“ Soldaten selbst einzustreifen als auch u. a. Teile der mit RS-Geld beschafften Betriebsmittel und sogar Lebensmittel zurückzuhalten und für sich gewinnbringend zu verkaufen.

Besonders im Bereich der Lebensmittel war dies umso tragischer. Damit konnte der in Berichten gemeldeten Mangelernährung bei einem Teil der Kampftruppen nicht wirksam entgegengetreten werden. Ständige Beratung und „erzieherische Maßnahmen“ für die ANDSF durch den DCOS SA/CSTC-A wie das Kürzen von Betriebsmittelzuwendungen solange keine Nachvollziehbarkeit über Anzahl der Fahrzeuge und den gefahrenen Kilometern erbracht werden kann, sind leider Maßnahmen, die nur langfristig wirksam werden können. Verständlicherweise konnte und wurde in einer Einsatzphase mit hoher konventioneller Belastung (fast ständig im Einsatz) den Kampftruppen nichts vorenthalten.

Die „Daumenschrauben“ wurden hier etappenweise angesetzt. Manchmal auch mit Erfolg, wie die blitzartige Entlassung aller für das Vertragswesen (Contracting) im Betriebsmittelwesen zuständigen Ministerialbeamten durch Präsident Ghani im Frühling 2015 zeigte. Genau dies sind die anfangs erwähnten Wirkungsfelder der Security Assistance, allen zuvor DCOS SA/CSTC-A, wo versucht wird, die ANDSF auf die Zeit nach dem Abzug der westlichen Truppen vorzubereiten.

Deputy Chief of Staff

Deputy Chief of Staff Security Assistance (DCOS SA)/Combined Security Transformation Command Afghanistan (CSTC-A)

  • Stärke: 500 (Stand August 2015)
  • Budget: 5,4 Mrd. USD jährlich

Aufgabengebiete:

  • EF-1: Ressource Management - Budget- und Programmplanung und -umsetzung; Das Schaffen von Grundlagen in den notwendigen Fähigkeits- und Fertigkeitsbereichen zur Aufstellung und Erhaltung effizienter afghanischer Sicherheitsinstitutionen.
  • EF-2: Transparency, Accountability and Oversight - Das Schaffen von Grundlagen zum Vertrauensgewinn und -erhalt in eine verantwortungsvolle und transparente afghanische Regierung.
  • EF-3: Rule of Law, Civilian Governance - Ausbau der rechtsstaatlichen Verantwortung und Akzeptanz der afghanischen Sicherheitsinstitutionen, Wiederherstellen des Vertrauens der Bevölkerung in diese.
  • EF-5: Sustainment - Sicherstellen, dass heute Erreichtes Bestand behält und die Sicherheitstruppen die notwendige Ausrüstung haben, ihren Herausforderungen entgegenzutreten.
  • Combined Joint 8: Budgetplanung, -ausführung und -analyse, um die afghanischen Sicherheitsbehörden mit ausreichend Finanzmitteln (Afghan Security Forces Fund - ASFF) und angepassten Kontrollmechanismen auszustatten, sowie die Kontrolle über die zweckgebundenen Finanzmittel der Spendernationen.
  • Security Assistance Office (SAO): Koordinierung der Beschaffung, Verbringung und Verifikation aller über den ASFF beschaffter Ausrüstung und Munition sowie Steuerung und Koordination von Trainingsprogrammen für die afghanischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte (ANDSF).
  • Contract Enabling Cell (CEC): Plant und integriert über ASFF finanzierte nationale und internationale Vertragspartnerschaften zur Beschaffung und Versorgung der ANDSF.
  • CJ-Engineer: Training, Beratung und Unterstützungsleistung der ANDSF in allen Pionierangelegenheiten, inklusive Bauvorhaben, Lagerbau und -rückbau.
  • Counter-IED: Koordination, Synchronisation und Beratung hinsichtlich der Umsetzung von C-IED Programmen für die ANDSF, sowie Abbilden der C-IED Kapazität für das HQ RS Kabul.
  • Capabilities Development Directorate (CDD): Evaluierung aller Anforderungen an die Organisationspläne der ANDSF und Verknüpfung der Kostenstellen-Kostenträger-Verpflichtungen im Sinne einer nachvollziehbaren Budgetierung und Beschaffung für die Sicherheitskräfte.

7. August 2015

Die durch den Angriff von Taliban in Mitleidenschaft
gezogene Sanitätsstation, in der ein als Notfallsanitäter
ausgebildeter österreichischer Unteroffizier die schwer
verwundeten Kameraden erstversorgte. (Foto: AAF)

Dieser Tag markierte einen neuen, blutigen Höhepunkt in der subkonventionellen Angriffsführung der Taliban gegen die ANDSF und RS. Der Tag begann mit einem Anschlag auf eine Niederlassung des afghanischen Sicherheits- und Nachrichtendienstes NDS im Kabuler Stadtteil Sia Sang. Ein mit Sprengstoff vollbeladener Lastwagen wurde gegen 0120 Uhr morgens unweit des NDS-Gebäudes zur Explosion gebracht.

Die Detonation, die verhältnismäßig wenig Schaden am besser befestigten Kasernenkomplex anrichtete, war ausreichend, um den umliegenden Straßenzug einzuebnen. 15 Afghanen kamen dabei gemeinsam mit dem Attentäter ums Leben und mehrere Hundert Anwohner wurden verletzt. Die Explosion war von einer solchen Heftigkeit, dass im ca. drei Kilometer nordwestlich gelegenen HQ RS zuerst von einer „complex attack“ auf das HQ ausgegangen wurde und alle Verteidigungspositionen bezogen wurden. Erst nach einer Stunde konnte Entwarnung gegeben werden und die Arbeit der Stäbe hinsichtlich Feststellung der Mannstärke in den einzelnen Elementen konnte beginnen. Aufgrund der hohen Kollateralschäden stritten die Taliban die Verantwortung für diesen Anschlag ab.

2. Anschlag
Während die internationalen Truppen gemeinsam mit den ANDSF beschäftigt waren, die unmittelbaren Schäden am NDS-Komplex und dem betroffenen Stadtteil zu beseitigen, sprengte sich gegen 1930 Uhr ein Selbstmordattentäter in einer Schlange von Polizeischulanwärtern stehend, in die Luft und riss 26 von ihnen mit sich in den Tod, während an die 40 weitere verletzt wurden. Die Taliban bekannten sich umgehend zu dem für sie erfolgreichen Anschlag auf die afghanischen Sicherheitsstrukturen.

3. Anschlag
Mitten in die Reaktion der First Responder (ANDSF, lokale Einsatzorganisationen, Kabul Security Force) setzten die Insurgenten den Abschluss ihrer Angriffsserie. Um 2207 Uhr brachte sich ein Selbstmordattentäter mit seinem PKW im Einfahrtsbereich in das NSOCC-A Camp „Integrity“ zur Detonation. Die Explosion tötete den Attentäter und acht afghanische Angestellte (Contractors), die für die Bewachung des Camps angestellt waren.

Unmittelbar nach der Detonation, die beide Stahltore aus ihrer Verankerung gerissen und einen kompletten Generatorenausfall im Camp bewirkt hatte, stürmten drei weitere Angreifer mit Sturmgewehren, Handgranaten und Sprengstoffwesten in die geschaffene Bresche und eröffneten das Feuer auf die zum Teil unter Schock stehenden Soldaten. Ein eilig geführter Gegenstoß von verfügbaren Kräften, zum Teil ohne voll angezogene Schutzausrüstung, verhinderte ein tieferes Eindringen der Attentäter in den Komplex. Einer der Attentäter brachte seine Sprengstoffweste unmittelbar nach Eindringen in das Camp zur Explosion. In diesen ersten Sekunden und Minuten war auch der einzige tote Koalitionsangehörige dieses Anschlages zu beklagen, ein U.S. First Sergeant, der sich am Gegenstoß beteiligt hatte, wurde mehrfach getroffen und erlag kurz darauf seinen schweren Verletzungen.

Zwei österreichische Soldaten wurden u. a. mit der
Meritorious Service Medal ausgezeichnet.
(Foto: U.S. Air Force)

Die österreichischen Soldaten des Jagdkommandos, die gerade durch den Kontingentswechsel mit ihren ablösenden Kameraden im unmittelbar angrenzenden deutschen Camp „Quasaba“ waren, handelten sofort.

Nachdem sie ihre Schutzausrüstung und Bewaffnung aus ihrer Unterkunft in „Quasaba“ geholt hatten, teilten sie sich auf und unterstützen die deutschen Soldaten in der Organisation der Campverteidigung. Ein Teil der österreichischen Jagdkommandosoldaten überwand unter Eigenschutz die Verbindungstür zum Camp „Integrity“ und zum anliegenden Hubschrauberlandeplatz und begann an der Beendigung des Angriffes mitzuwirken.

Ein als Special Forces-Medic (ausgebildeter Notfallsanitäter mit eigener SOF-Ausbildung) eingesetzter Jagdkommandosoldat bezog sofort die Sanitätseinrichtung des Camps, die durch die Explosion in Mitleidenschaft gezogen und ohne Strom war.

Unter widrigsten Bedingungen (laufendes Feuergefecht, Explosionen, kein Strom, kein Licht etc.) arbeitete der österreichische Unteroffizier an der Erstversorgung und Stabilisierung von 17 zum Teil schwerverletzten Soldaten, die allesamt per Helikopter nach Bagram evakuiert werden mussten. Dem richtigen und engagierten Handeln des Österreichers war es zu verdanken, dass trotz multipler Schuss- und Sprengverletzungen keine weiteren Todesopfer zu beklagen waren.

Die Folgen
Währenddessen beteiligten sich die restlichen Jagdkommandosoldaten an den Sicherungsmaßnahmen im Camp, in dem es noch galt, die Anzahl der Angreifer festzustellen. Nachdem eine erste Gewissheit hergestellt war, dass sich keine weiteren Angreifer mehr im Camp aufhielten und die Quick Reaction Force der Kabul Security Force einen Kordon errichtet hatte, kehrten die Österreicher zurück in den Sanitätsbereich und unterstützten dort die Erstversorgung und den Abtransport, teils bis ins Militärspital in Bagram. Erst in den frühen Morgenstunden konnte das Camp als sicher gemeldet werden. RS und die ANDSF blickten zurück auf eine Anschlagsserie, die 52 Menschen das Leben gekostet und 500 Verletzte gefordert hatte.

Fazit
Das professionelle Verhalten der österreichischen Soldaten sowohl in Quasaba als auch im Camp „Integrity“ hatte maßgeblich Anteil daran, dass diese Anschlagserie nicht noch blutiger geendet hatte. Der als SOF-Medic eingesetzte Soldat wurde unmittelbar darauf vom Kommandanten des NSOCC-A mit dem Bronze Star mit Combat Valor ausgezeichnet, eine der höchstrangigen Ehrungen der US-Streitkräfte, und zugleich die höchste, die im Einsatzraum vom örtlich eingesetzten Kommandanten verliehen werden kann.

Ausblick

Mit dem Ende der Resolute Support Mission am 31. Dezember 2016 stehen die westlichen Koalitionsnationen vor dem Abzug aus einem Land, das sich seit dem Beginn von ISAF im Jahr 2001 auf ihre militärische und finanzielle Unterstützung verlassen hat. Wurden bis zur Implementierung die Masse der militärischen Herausforderungen von den multinationalen Truppen, allen voran den US-Streitkräften, bestritten, so wechselte die Verantwortung dafür mit 1. Jänner 2015 auf die ANDSF. Es wurde nach „afghanischen Lösungen für afghanische Sicherheitsprobleme“ gesucht, mit der Sicherheit von milliardenschweren Geldgebern und westlichen Force Multipliern im Hintergrund.

Mit 2017 wird dieses Engagement weiter abgebaut werden, obwohl die US-Streitkräfte mit ca. 5 000 Mann vor Ort bleiben werden. Das neue US-Kommando, das aus den Strukturen des Combined Security Transformation Commands Afghanistan (CSTC-A) erwachsen wird, wird Defense Security Cooperation Management Office Afghanistan (DSCMO-A) heißen und auf Kabul zentriert sein. In welchem konkreten Ausmaß sich die NATO beteiligen wird, steht noch offen. Die Planungen zur Enhanced Enduring Partnership (EEP) begannen im Frühjahr dieses Jahres und dauern zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses TD-Beitrages noch an. Fest steht, dass die afghanischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte auch in den nächsten Jahren ein beträchtliches Maß an Unterstützung benötigen werden, um die Sicherheit und Ordnung gemäß ihrem Auftrag zu gewährleisten.


Major dG Mag.(FH) Mag. Bernd Göttlicher ist Offizier im Bundesministerium für Landesverteidigung.

Rückverlegung: Heimwärts in einer C-17 „Globemaster“ der U.S. Air Force. (Foto: Göttlicher)
 

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