• Veröffentlichungsdatum: 14.07.2020
  • – Letztes Update: 29.07.2020

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Der Public Affairs Officer

Erwin Gartler

Schnittstelle zwischen Militär und Medien

(Foto: MPCOTC)
(Foto: MPCOTC)

Das Militär unterliegt als Teil der Exekutive der Kontrolle des Parlaments und der Medien als "vierte" Macht im Staat. Als Ansprechperson für Medienvertreter dient neben dem Kommandanten der Public Affairs Officer. Die Ausbildung dazu erfolgt unter anderem im Public Affairs Officer Course, wie jener, der im Februar 2020 im internationalen Trainingscenter in Griechenland stattgefunden hat.

Die Rolle und das Eigenverständnis über Öffentlichkeitsarbeit haben sich in den vergangenen Jahrzehnten durch die neuen Medien stark gewandelt. Die Gatekeeper-Funktion klassischer Medien wird durch die sozialen Medien umgangen. Mit dieser Konkurrenz ist eine proaktive, rasche und inhaltlich richtige Übermittlung von Nachrichten mit öffentlichem Interesse notwendig. Dort wo keine Informationen vorhanden sind, werden sie geschaffen. Fake News ist nicht nur ein geflügelter Begriff, sondern auch eine reale Bedrohung. Einmal gesetzte Gerüchte sind schwer einzufangen. Umso wichtiger ist ein professioneller Umgang mit zivilen Medien, auch in der internen Kommunikation.

Bei internationalen Einsätzen ist der Public Affairs Officer (PAO) als Schnittstelle zwischen einer Mission und dem Kommandanten die erste Ansprechstelle für nationale und internationale Medienvertreter. Gemeinsam mit dem Pressesprecher deckt er den Großteil der militärischen Öffentlichkeitsarbeit ab. Die fachliche Vorbereitung dazu erfolgt in der NATO und mit deren Partner unter anderem im Public Affairs Officer Course. Anhand des PAO Course im Februar 2020 am Multinational Peace Support Operations Training Centre (MPSOTC) in Kilkis in Griechenland soll gezeigt werden, welche Inhalte vermittelt und nach welchen Grundsätzen Öffentlichkeitsarbeit organisiert werden kann.

Am Beginn des Kurses werden die theoretischen Grundlagen vermittelt. (Foto: MPCOTC)
Am Beginn des Kurses werden die theoretischen Grundlagen vermittelt. (Foto: MPCOTC)

Grundlage

Seit 1995 nimmt Österreich an der NATO- Initiative Partnership for Peace (PfP) teil. Für das Österreichische Bundesheer (ÖBH) hat sich ein weites Feld der Zusammenarbeit eröffnet, besonders in der Ausbildung und bei Übungen. Die Flexibilität des Programms lässt jedem Mitglied dieser Initiative die freie Entscheidung, an welchen Aktivitäten es teilnimmt. Als primäres Schulungs- und Ausbildungszentrum der NATO auf operativer Ebene dient die NATO-Schule in Oberammergau (Deutschland). Weitere internationale Kurse werden durch nationale Trainingscenter, wie dem Austrian Armed Forces International Centre (AUTINT) in Götzendorf, organisiert. Standardisierte Lehrpläne, Zertifizierungen und Überprüfungen durch die NATO stellen sicher, dass letztlich alle mit einer gemeinsamen Sprache und einer gemeinsamen Herangehensweise die gestellten Aufgaben erfüllen.

Die Teilnahme österreichischer Soldaten basiert auf Freiwilligkeit und nach Überprüfung der dienstlichen Notwendigkeit. Die Einladung zu diesem PAO-Kurs erfolgte über den militärdiplomatischen Dienstweg. Nach der Administration und der Anmeldebestätigung durch das MPOTC stand einer Teilnahme am NATO Public Affairs Officer Basis Course vom 17. bis 28 Februar 2020 in Kilkis nichts mehr im Wege. Das Corona-Virus war zu dieser Zeit noch weit weg.

Kursort Kilkis

Thessaloniki mag vielen ein Begriff sein, bei Kilkis muss vermutlich Google Maps helfen. Die Stadt hat knapp über 50 000 Einwohner und liegt in einer hügeligen Landschaft in Zentralmakedonien. Kein Wunder, dass die Büste von Alexander dem Großen den Eingangsbereich des Hauptgebäudes schmückt. Die Stadt reflektiert die derzeitige wirtschaftliche Situation in Griechenland. Rund ein Fünftel der (Klein-)Geschäfte sind geschlossen, viele Wohnungen stehen leer, Tourismus ist fernab und Industrie kaum vorhanden.

Das MPSOTC ist seit 2000 ein von der NATO anerkanntes PfP-Training Center. Es liegt außerhalb der Stadt und ist verkehrstechnisch gut aufgeschlossen. Ein Übungsplatz für die praktische Ausbildung und den Ortskampf ist nur fünf Kilometer entfernt. Das Training Center bietet für seine überschaubare Größe eine breite Palette an Kursen an. 2019 fanden 13 Kurse statt. Neben den klassischen PSO-Kursen und Kursen zur Einsatzvorbereitung für die eigenen Auslandskontingente hat sich das Training Center auf Public Affairs sowie auf Strategic und Crisis Communication fokussiert. Die geplanten Kursaktivitäten werden 2020 durch die Corona-Krise wohl nicht wie geplant stattfinden können, besonders jene mit einem hohen Anteil an internationalen Kursteilnehmern.

Angehende Public Affairs Officer beim praktischen Interviewtraining. (Foto: MPCOTC)
Angehende Public Affairs Officer beim praktischen Interviewtraining. (Foto: MPCOTC)

Public Affairs

Die Öffentlichkeitsarbeit von Regierungsorganisationen und des Militärs ist durch die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit nach Transparenz und Rechenschaft gekennzeichnet. Information schafft Vertrauen. Diese Information muss zeitnah, genau sowie 24 Stunden, sieben Tage die Woche erfolgen. Dies gilt besonders für die sozialen Medien wie Twitter, Facebook oder Instagram. Wenn selbst ein amerikanischer Präsident Twitter als wichtigstes Kommunikationsmittel verwendet, dann ist die Relevanz der sozialen Medien unbestritten. Sie eröffnen Chancen, aber auch Gefahren.

Die NATO definiert als Aufgabe der militärischen Öffentlichkeitsarbeit „to support commanders by communicating accurate information in a timely manner to audiences to improve public awareness and understanding of the military aspects of the Alliance’s activities“. Dabei sind verschiedene Zielgruppen zu unterscheiden. Die NATO unterscheidet drei Bereiche, die einen Bedarf an Kommunikation besitzen:

  • Externe Kommunikation: Diese umfasst die Massenmedien, Keyleader, Denkfabriken, akademische Einrichtungen oder Vereinigungen mit militärrelevantem Interesse;
  • Interne Kommunikation: Diese betrifft das eigene Personal und deren Familien. Dieser Bereich wird oft vernachlässigt;
  • Community Relations: Die NATO besteht aus verschiedenen Einrichtungen in verschiedenen Ländern. Der Austausch und die Synchronisation zwischen diesen Einrichtungen soll Inhalte authentisch und widerspruchsfrei transportieren.

Egal für welche Zielgruppe, die Inhalte folgen immer den gleichen Grundsätzen. Eine Nachricht allein genügt nicht. Sie muss in einer Geschichte eingebettet sein. Damit werden Einordnung und kritische Betrachtung durch die Adressaten erleichtert. Die Details dieser Geschichte müssen den Tatsachen entsprechen und rechtzeitig verfügbar sein. Damit ist gemeint, bevor andere Medien ein Fragment eines Sachverhaltes aufgreifen und daraus ihre eigene Geschichte erzählen. Unwahrheiten und falsche Darstellungen führen zu einem unmittelbaren Vertrauensverlust. Die Erzählung der eigenen Geschichte ist auch ein Rechenschaftsbericht vor einer kritischen Öffentlichkeit, besonders in Auslandseinsätzen. Dabei ist auf die Geheimhaltung bei laufenden operativen Tätigkeiten Rücksicht zu nehmen. Diese Kommunikation muss durch eine zentrale Stelle gesteuert und koordiniert werden. Funktionell ist dafür der Public Affairs Officer in Abstimmung mit dem jeweiligen Kommandanten verantwortlich. Die Weitergabe von Nachrichten an die Medien erfolgt über Spontan-Aussagen (Statements), Presseaussendungen, Interviews, Pressekonferenzen mit Schlüsselpersonal (Keyleader) sowie durch Social-Media-Aktivitäten.

Kursverlauf

Der Basiskurs vermittelt nicht nur die Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der NATO, sondern soll die individuellen Fertigkeiten in Interviewführung, im Umgang mit Medien und in der Gestaltung von Presseaussendungen fördern. Der zweiwöchige Kurs ist in zwei Blöcke gegliedert. In der ersten Woche dominiert „Powerpoint“ das Geschehen, in der zweiten die praktische Tätigkeit.

Die Gruppenarbeit ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. (Foto: MPCOTC)
Die Gruppenarbeit ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. (Foto: MPCOTC)

Erste Woche

Die Einführungspräsentation beginnt mit dem Thema „Strategische Kommunikation“ in einem NATO-Hauptquartier. Auf dieser Ebene wird von einem „Information Environment“ gesprochen. Dabei gibt es eine klare Trennung zu anderen Bereichen, wie der Informationsoperation oder der Psychologischen Einsatzführung.

Die primäre Aufgabe von Public Affairs ist es zu informieren. Natürlich ist damit eine indirekte Beeinflussung verbunden. Neben der Information selbst wird Public Affairs von der realen über die virtuelle Ebene bis hin zum Adressaten als Individuum und soziale Gruppen unterschieden. Es wird nicht von der einzelnen Nachricht, sondern von einer Erzählung mit Botschaft, dem Narrativ, gesprochen. Obwohl dieses Wort zu einem Modebegriff verkommen ist, beinhaltet es eine wesentliche Ableitung für den PAO. Jedes mediale Produkt muss authentisch in die Geschichte einer Mission eingebettet sein – Storytelling gilt auch für Öffentlichkeitsarbeit. Man kann es mit einem Orchester vergleichen. Ein einzelnes Instrument kann ein ganzes Konzert zerstören, aber auch den Klang verbessern.

Wie fast in jeder militärischen Ausbildung sind zwei Querschnittsthemen Gegenstand des Unterrichtes: Cultural Awareness und Gender Equality. Beide Bereiche sind eng miteinander verbunden und besonders in internationalen Einsätzen außerhalb Europas von besonderer Relevanz. Cultural Awareness (die deutsche Bezeichnung „interkulturelle Sensibilisierung“ ist wenig gebräuchlich) ist das internationalisierte Verständnis dafür, dass die allgemeine Einstellung einer Kultur einen starken Einfluss auf die Werte, das Verhalten, die Ansichten und den Glauben eines Individuums hat. Für die Interaktion und Kommunikation mit Angehörigen fremder Kulturen wird somit die Akzeptanz kultureller Einflüsse vorausgesetzt. Sensibilisierung für eine fremde Kultur bedeutet andere Verhaltensweisen zu deuten und zu verstehen, um Sicherheit im Umgang mit ihr zu erlangen. Eng damit verbunden sind kulturelle Unterschiede in der Stellung der Frau in der Gesellschaft (Gender Equality). Falsche oder historisch belastete Begriffe in einer Presseaussendung sowie fehlende Kenntnisse der spezifischen ethnischen und religiösen Struktur in einem Einsatzraum können die Glaubwürdigkeit einer Mission gefährden.

Der zweite Teil der Präsentationen in der ersten Woche zielt auf den unmittelbaren Arbeitsbereich eines PAO ab. Es stehen Medienanalyse, Interviewtraining, Produktentwicklung und der praktische Umgang mit Medien im Fokus. Obwohl die Medienanalyse erst am Ende des Planungszyklus steht, sei sie hier an erster Stelle erwähnt. In diesem Schritt wird analysiert, ob die ursprüngliche Zielsetzung erreicht wird, ob eine Anpassung nötig ist oder neue Umfeldbedingungen aufgetreten sind. Dabei gibt es in der Medienanalyse ein spezielles Problem. Während mit Social Media durch Faktoren wie Zugriffszahlen, Likes und Kommentare eine Quantifizierung unmittelbar möglich ist, bleiben bei Printprodukten wie Plakaten, Beiträgen in den lokalen Zeitungen und Flugblättern diese direkten Methoden der Messbarkeit aus. Die Medienanalyse ist stark an sozialwissenschaftliche Methoden angelehnt.

Der Fokus am Ende der ersten Woche und als Überleitung in die zweite Kurswoche liegt in der Produktentwicklung, der Benutzung der Tools und im Interviewtraining. Die Gestaltung der Public Affairs-Produkte ist im Public Affairs Handbook der NATO vorgegeben. Damit ist sichergestellt, dass durch den in einem multinationalen Umfeld häufig stattfindenden Personalwechsel eine einheitliche Linie verfolgt wird. Die wichtigsten Produkte sind News Release, Media Advisory, Backgrounder, Fact Sheet, Public Service Announcement sowie Broschüren und andere Printartikel, die in der Gestaltung freier sind. Doch bevor diese Produkte entwickelt werden, müssen sie in einem Public Affairs-Plan zusammengefasst werden. Projekte wie Videos mit Drohnen benötigen eine längerfristige Vorlaufzeit als eine Presseaussendung zu einem aktuellen Ereignis. Zu unterscheiden ist hier die Krisenkommunikation, die auf ein überraschendes Ereignis reagieren muss und eine andere zeitliche Dynamik umfasst. Der Public Affairs-Plan umfasst Prioritäten, Schlüsselnachrichten, Zielgruppen, Verantwortlichkeiten, Kostenplanung und Produktarten. Dieser Plan muss durch den Kommandanten der jeweiligen Mission genehmigt werden. Erst damit ist ein kohärentes Vorgehen möglich.

Zahlreiche Interviewtrainings mit nachfolgender Manöverkritik erhöhen die Lernkurve. (Foto: MPCOTC)
Zahlreiche Interviewtrainings mit nachfolgender Manöverkritik erhöhen die Lernkurve. (Foto: MPCOTC)

Zweite Woche

Am Wochenende blieb Zeit für einen Rundgang in Thessaloniki. Die zweitgrößte Stadt Griechenlands bietet zahlreiche Zeugnisse aus der römischen, byzantinischen und osmanischen Zeit. Ein kultureller Höhepunkt ist das Grab von Philipp II., dem Vater von Alexander dem Großen, in Vergina, 70 Kilometer westlich von Thessaloniki.

Mit dem Rüstzeug des ersten Teiles geht es in die zweite Ausbildungswoche. Vollgepumpt mit Powerpoint-Präsentationen steigen die Kursteilnehmer in die praktische Arbeit ein. Dabei stehen das Interview und die Organisation einer Pressekonferenz im Vordergrund. Als Role-Player sind erfahrene Journalisten und Reporter von zivilen Medien aus Thessaloniki vorhanden. Der Montag steht im Zeichen des Gruppentrainings. Der Umgang mit Medienvertretern, Gestaltung der Interviews, Frage- und Antworttechniken sowie die Formulierung von Kernaussagen füllt den ganzen Arbeitstag. Dabei stellt die Arbeitssprache Englisch als Fremdsprache eine zusätzliche Herausforderung dar, wenn präzise Antworten formuliert und die richtigen Begriffe und Termini zu finden sind. Ein Beispiel: Wer für den nördlichen Nachbarstaat Nordmazedonien den Zusatz „Nord“ vergisst, wird – falls er den diplomatischen Shitstorm überlebt – wahrscheinlich nur mehr gnadenhalber als vollwertiges Kursmitglied anerkannt; als PAO im Einsatz ein absolutes „No-Go“. Womit man bei der Cultural Awareness landet.

Nach dem Gruppentraining geht es mit der Kür weiter: Vollkontakt mit Journalisten. Und die haben einiges an Erfahrung aufzubieten. Am Anfang sind die Fragen an die Kursteilnehmer noch höflich, doch es wird zunehmend brisanter. Erst jetzt merkt jeder Teilnehmer, wie schwierig es ist, vor laufender Kamera ein Interview mit strukturiertem Inhalt zu geben – noch dazu, wenn der Druck und die Nervosität steigen. Die gemeinsame Analyse durch die Role-Player und die Kurskameraden ist ein wertvoller Lernschritt.

Neben diesen praktischen Interviews vor der Kamera und im Radiostudio sind laufend Presseprodukte nach NATO-Standard zu verfassen. Hier zeigt sich ebenfalls: überdurchschnittliche Kenntnisse von Englisch in Wort und Schrift sind Grundvoraussetzung für die Tätigkeit als Public Affairs Officer. Er vertritt nicht nur sein Herkunftsland, sondern meist eine multinationale Mission und ist quasi Diplomat ohne Diplomatenpass.

Die letzte große Herausforderung und gleichzeitig Abschlussaufgabe ist die Pressekonferenz, eingebettet in eine taktische Lage. Die Lage ist trickreich, da die Einstellung der Medien zu dieser fiktiven Mission kritisch ist. Die internationale Gemeinschaft soll einen Waffenstillstand herstellen. Nicht alle Streitparteien sind dieser Mission wohlgesinnt. Zivile Verluste oder Kampfhandlungen zu erklären, ohne das allgemeine Vertrauen in die internationale Mission zu beschädigen kratzt immer am Rand einer „Mission impossible“. Neben der Organisation und dem Umgang mit den Medienvertretern steht während dieser Übung die Rolle des Kommandanten der Mission sowie die des Public Affairs Officers im Fokus. Die Pressevertreter agieren mit kritischen Fragen, wie sie bei einer Mission auftreten können.

Damit zurück zum Ausgangspunkt des Kurses: Die Aufgabe von militärischer Öffentlichkeitsarbeit ist es, externe sowie interne Bedarfsträger mit inhaltlich korrekten Nachrichten zu versorgen, auch wenn es sich um kritische Inhalte handelt, sofern sie nicht die Geheimhaltung berühren. Denn nur wer aktiv informiert kann gewährleisten, nicht von Fake News überrollt zu werden. Dazu gibt es die Funktion des Public Affairs Officer zur Unterstützung des Kommandanten.

Die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch zwischen den Kursteilnehmern aus 14 Nationen schafft einen zusätzlichen Mehrwert. (Foto: MPCOTC)
Die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch zwischen den Kursteilnehmern aus 14 Nationen schafft einen zusätzlichen Mehrwert. (Foto: MPCOTC)
Die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch zwischen den Kursteilnehmern aus 14 Nationen schafft einen zusätzlichen Mehrwert. (Foto: MPCOTC)
Die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch zwischen den Kursteilnehmern aus 14 Nationen schafft einen zusätzlichen Mehrwert. (Foto: MPCOTC)

Auf einen Blick

Zwei Wochen PAO-Kurs in einem internationalen Teilnehmerfeld aus unterschiedlichen Funktionen der Öffentlichkeitsarbeit aus verschiedenen Streitkräften vermitteln mehr als nur formale Kenntnisse und Fertigkeiten. Der Austausch zwischen den Teilnehmern ist genauso eine Bereicherung. Die militärische Öffentlichkeitsarbeit folgt in einer multinationalen Operation den gleichen Prinzipien und Regeln wie in einem nationalen Umfeld. Die Umsetzung mag anders sein, die Tools und Produkte sind ähnlich. Der Führungsgrundsatz Handlungsfreiheit verlangt eine aktive Öffentlichkeitsarbeit. Das wusste bereits Platon, der sagte: „Die Gesellschaft wird von denjenigen regiert, die Geschichten bringen“. 

Oberst Mag. Erwin Gartler, MSc MBA MPA ist Leitender Redakteur beim TRUPPENDIENST.

 

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