• Veröffentlichungsdatum: 01.08.2018
  • – Letztes Update: 03.08.2018

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105 Tage am Flaggschiff der EU

Dietmar Hübsch

Schiff San Giusto. (Foto: U.S. Navy/Dave Fliesen, gemeinfrei)
Schiff San Giusto. (Foto: U.S. Navy/Dave Fliesen, gemeinfrei)

Die Europäische Union hat mit der Mission EUNAVFOR MED eine multinationale militärische Krisenbewältigungsoperation zur Bekämpfung des Menschenschmuggels und der Menschenhandelsnetze eingerichtet. Der Einsatzraum dieser Mission, auch bekannt unter dem Namen „Operation Sophia“, das südliche zentrale Mittelmeer zwischen der italienischen und der libyschen Küste.

Hofrat Mag. Dietmar Hübsch, Leiter der Führungsabteilung im Militärischen Immobilienmanagementzentrum und Milizoffizier, war ein Mitglied der Operation „Sophia“. Der Milizoffizier leitete das Führungsgrundgebiet Budget und Finanzen auf der „San Giusto“. In diesem Beitrag gibt er einen Einblick in die Mission und schildert seine persönlichen Eindrücke.

Auftrag und Struktur

Die rechtliche Basis der „European Union Naval Force - Mediterranean“ bilden ein Beschluss des Europäischen Rates vom Mai 2015 sowie mehrere Resolutionen der Vereinten Nationen. Die Aufgaben der Operation „Sophia“ sind:

  • Beitrag zur Zerstörung der illegalen Geschäftsmodelle Menschenschmuggel und Menschenhandel;
  • Beitrag zur Umsetzung des Waffenembargos der Vereinten Nationen;
  • Ausbildung der libyschen Küstenwache und Marine sowie Beobachtung der Langzeiteffizienz dieser Ausbildung;
  • Überwachungsaktivitäten und Informationssammlung über illegalen Handel von Ölexporten aus Libyen;
  • Verbesserung der Möglichkeiten, um Informationen über Menschenhandel mit Mitgliedsländern, FRONTEX und EUROPOL zu teilen;
  • Beitrag zur Rettung von Menschen in Seenot.

Das einsatzführende Kommando (Operational Headquarters) der „Operation Sophia“ befindet sich in Rom. Der aktuelle Kommandant (Stand: Mai 2018) ist der italienische Konteradmiral Enrico Credendino, der für etwa 1.000 Personen aus 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union verantwortlich ist. Sechs Stabsmitglieder im Operational Headquarters werden von Österreich gestellt.

Das Hauptquartier (Force Headquarters) des Marineverbandes unter dem Kommando von Konteradmiral Alberto Maffeis (Stand: Mai 2018) befindet sich auf dem italienischen Landungsschiff „San Giusto“. Im Stab dieses schwimmenden Hauptquartieres sind etwa 45 Soldaten aus 15 Mitgliedstaaten tätig. Die Führungsgrundgebiete Personal (ACOS/CJ1) und Budget/Finanzen (ACOS/CJ8) wurden bis Februar 2018 von Österreichern geleitet.

Der Marineverband besteht aus sechs Kriegsschiffen, die von unterschiedlichen Mitgliedstaaten für eine bestimmte Dauer zur Verfügung gestellt werden. Weiters werden durch den Kommandanten (Force Commander) vom Flaggschiff aus drei Flugzeuge, drei Hubschrauber sowie drei logistische Basen kommandiert. Geografisch erstreckt sich der Operationsbereich südlich der Insel Sizilien, von der Küste Tunesiens über Libyen bis zum Meeresgebiet südlich von Kreta.

Das Einsatzgebiet der Mission  (Area of Operations - AOO) EUNAVFOR MED erstreckt sich zwischen der italienischen, libyschen und der griechischen Küste im Mittelmeer.  Der grundsätzliche Einsatzraum der Mission (Joint Operations Area - JOA) geht über dieses Gebiet hinaus und beinhaltet auch das Landesinnere von Tunesien, Libyen und Ägypten, wobei in diesem Raum (noch) keine Kräfte eingesetzt sind.  Grafik: Archiv Dietmar Hübsch
Das Einsatzgebiet der Mission (Area of Operations - AOO) EUNAVFOR MED erstreckt sich zwischen der italienischen, libyschen und der griechischen Küste im Mittelmeer. Der grundsätzliche Einsatzraum der Mission (Joint Operations Area - JOA) geht über dieses Gebiet hinaus und beinhaltet auch das Landesinnere von Tunesien, Libyen und Ägypten, wobei in diesem Raum (noch) keine Kräfte eingesetzt sind. (Grafik: Archiv Dietmar Hübsch)

Auftragserfüllung in Zahlen

Der Operationsbereich von EUNAVFOR MED umfasst die zentrale Mittelmeerroute, die eine wesentliche Migrationsroute von Afrika nach Europa darstellt. In dieser Region, in der nationale sowie internationale Missionen (wie die italienische Mission „Mare Sicuro“ oder „Sea Guardian“, „Triton“, „Poseidon“) zeitgleich mit einer großen Anzahl von Nichtregierungsorganisationen tätig sind, kann die „Operation Sophia“ als Teil eines umfassenden Ansatzes der internationalen Gemeinschaft beeindruckende Erfolge vorweisen. So wurden von Juni 2015 bis Oktober 2017:

  • 491 Migrantenboote angehalten,
  • 117 mutmaßliche Schmuggler aufgegriffen und festgenommen,
  • 272 Seenotrettungseinsätze durchgeführt, bei denen
  • 40.788 Migranten aus Seenot gerettet werden konnten sowie
  • 956 Maßnahmen gegen Waffenschmuggel gesetzt.
Blick vom Heck der „San Giusto“ auf das offene Mittelmeer. (Foto: Dietmar Hübsch)
Blick vom Heck der „San Giusto“ auf das offene Mittelmeer. (Foto: Dietmar Hübsch)

Persönliche Eindrücke

Nachdem in der Einführung der Hintergrund der Mission dargestellt wurde, wird nun die Perspektive gewechselt und in den nachstehenden Absätzen die persönlichen Eindrücke des Einsatzes vom Autor dargestellt.

Der Einsatz bei der Operation „Sophia“ von Mitte Juli bis Mitte November 2017 war mein zweiter Auslandseinsatz. Den ersten verbrachte ich ab Oktober 1984 bei UNFICYP auf Zypern, wo ich für insgesamt elf Monate als Militärpolizist diente. In den 33 Jahren zwischen meinen Einsätzen verfolgte ich die Missionen meiner Kameraden als Funktionär der „Vereinigung Österreichischer Peacekeeper“.

Erstinformation

Die Erstinformation hinsichtlich des Einsatzes Anfang 2017 richtete sich an Intendanzoffiziere im Aktiv- und Milizstand. Sie charakterisierte in einer vagen Beschreibung das Leben an Bord des Flaggschiffes als Bunkerdienst (Arbeits- und Schlafbereich ohne Fenster) und beschwerlich aufgrund der lauten Belüftung und des Lärms der Schiffsmotoren. Nicht verschwiegen wurde der Umstand des Wellenganges, der rollenden Schiffsbewegungen und der damit verbundenen Voraussetzung, „seefest“ zu sein. Diese kurzen Textzeilen erinnerten mich an das Inserat von Ernest Shackelton, der im Jahre 1913 eine Mannschaft für seine (gescheiterte) Endurance-Expedition zum Südpol mit folgenden Worten suchte: „Männer für gefährliche Reise gesucht. Geringer Lohn, bittere Kälte, monatelange völlige Dunkelheit, ständige Gefahr. Sichere Heimkehr zweifelhaft. Ehre und Ruhm im Erfolgsfalle.“

Blick in den engen Innenraum der San Giusto“. (Foto: Dietmar Hübsch)
Der enge Innenraum der San Giusto“. (Foto: Dietmar Hübsch)

Hofrat Mag. Dietmar Hübsch während seiner Zeit bei der Operation „Sophia“. (Foto: Dietmar Hübsch)
Hofrat Mag. Dietmar Hübsch während seiner Zeit bei der Operation „Sophia“. (Foto: Dietmar Hübsch)

Motivation und Fitness

Um mich für die herausfordernde Aufgabe als Leiter des Führungsgrundgebietes Budget und Finanzen im Stab des schwimmenden Hauptquartieres fachlich vorzubereiten, nahm ich an diversen Einweisungen und Lehrveranstaltungen teil, welche die Abteilung „Logistische Unterstützung“ im BMLV angeboten hatte. Daneben waren auch Formalitäten für einen Auslandseinsatz zu erledigen: Von der Meldung in das Bereitstellungssystem FORMEIN, über die zweitägige Testung der Auslandseinsatztauglichkeit bis zur freiwilligen Waffenübung, die nahtlos in die Entsendung mündete.

Meine Absicht war es, einen Beitrag zur Bewältigung der illegalen Migration nach Europa zu leisten, Erfahrungen in einem internationalen Stab zu sammeln, die Milizkarriere voranzubringen und ein „Abenteuer“ zu erleben. Rückblickend betrachtet konnte ich meine Ziele mit Ausnahme der Milizkarriere erreichen.

Dienst im internationalen Stab

In der sizilianischen Hafenstadt Catania trat ich Mitte Juli 2017 meinen Dienst im internationalen Stab an. Zu dieser Zeit war das Hauptquartier auf dem italienischen Landungsschiff „San Giusto“ untergebracht. Die Rolle des Flaggschiffes der Marinemission übernahm mit September das spanische Tank- und Versorgungsschiff „BAC Cantabria“, welches diese an das italienische Tankschiff „Etna“ und 2018 wieder an die „San Giusto“ übergab.

Als Leiter des Führungsgrundgebietes 8 oblagen mir die Budget- und Finanzangelegenheiten. So prüfte ich alle Beschaffungen, Dienstreisen und Anmietungen gemäß dem internationalen Finanzierungssystem ATHENA und beriet den Force Commander in allen Budgetangelegenheiten. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachbereiche mit 15 Nationen funktionierte überraschend gut. Die Arbeitssprache Englisch beherrschten nicht nur die Stabsmitglieder weitestgehend, auch die Schiffsbesatzung aus Italien bzw. nach dem Wechsel des Force Commanders Ende August jene aus Spanien, sprachen Englisch auf einem ansprechenden und für den Dienst ausreichenden Niveau. Auch der häufige Wechsel der Mitglieder schmälerte die Leistungsfähigkeit des Stabes nicht. Anlässlich der Hafenaufenthalte nach etwa zwei Wochen auf See wechselte das Stabspersonal in der Mission teilweise bereits nach einem Monat. Dabei trat kaum ein Wissensverlust ein, da die Übergaben gewissenhaft durchgeführt wurden und die Abläufe weitgehend verschriftlicht und standardisiert sind.

Bugansicht der „San Giusto“ im Hafen. (Foto: Dietmar Hübsch)
Bugansicht der „San Giusto“ im Hafen. (Foto: Dietmar Hübsch)
Das Heck der „San Giusto“. (Foto: Dietmar Hübsch)
Das Heck der „San Giusto“. (Foto: Dietmar Hübsch)

Rettung aus Seenot

Eine Aufgabe des Marineverbandes war die Rettung von Menschen aus Seenot. Diese Verpflichtung leitet sich aus einer Konvention der Vereinten Nationen über den Schutz des menschlichen Lebens auf See ab. Nach dem Wechsel des Force Commanders vom italienischen Konteradmiral Andrea Romani zu dem spanischen Konteradmiral Javier Moreno mit seinem Flaggschiff „BAC Cantabria“ wurde ich Zeuge mehrerer Rettungseinsätze.

Alle Seenotrufe im zentralen Mittelmeerraum, beispielsweise von Migrantenbooten, aber auch Aufklärungsergebnisse diverser Operationen laufen bei der Seenotrettungsstelle (Maritime Rescue Coordination Center) in Rom zusammen. Diese wird von der italienischen Küstenwache betrieben und koordiniert die Rettung auf Basis der örtlichen und kapazitätsmäßigen Verfügbarkeit der Schiffe in der Region. Innerhalb von wenigen Stunden wurden der „BAC Cantabria“ seitens dieser Seenotrettungsstelle zwei Schlauchboote und ein Motorboot zur unmittelbaren Rettung sowie eine NGO-Segeljacht zur Übernahme bereits geretteter Migranten zugeordnet.

Abzeichen der EUNAVFOR Med. (Foto: Dietmar Hübsch)
Abzeichen der EUNAVFOR Med. (Foto: Dietmar Hübsch)

Nach dem Auftrag zur Rettungsaktion wurde auf dem Schiff Alarm ausgelöst. Dieser betraf aber nicht den internationalen Stab, sondern die Schiffscrew inklusive Kombüse und Spital sowie die spanischen Spezialeinsatzkräfte. Während das Flaggschiff mit hoher Geschwindigkeit die angegebenen Koordinaten ansteuerte, stieg der an Bord befindliche Hubschrauber auf. Die Schiffscrew setzte umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen um, die bereits im Vorfeld geplant bzw. trainiert worden waren: Aufbau zusätzlicher Scheinwerfer, Prüfung oder Aktivierung von Schwimmwesten, chemischen Toiletten, Beibooten, Hebeeinrichtungen etc. bis hin zur Zubereitung von Essen, Beistellung von Getränken, Decken, Bekleidung und auch Spielzeug.

Bei den Zielkoordinaten knapp außerhalb der nationalen Gewässer Libyens angekommen, wurden Beiboote zu Wasser gelassen und Schwimmwesten zu den Migranten gebracht. Waren es zu Beginn der Mission noch überwiegend seefeste Holzschiffe, so verwendeten die Schlepper in der Folge billige und nicht hochseetaugliche Schlauchboote für etwa 250 Personen. Nach dieser Erstversorgung und Lagebeurteilung vor Ort wurden kleine Gruppen der Migranten mit den Beibooten zum Flaggschiff gebracht, wo sie die Rettungswesten ablegten und persönliche Gegenstände wie Mobiltelefone und Handgepäck abgaben. Danach wurden sie nach Geschlechtern getrennt und einer Sicherheitsüberprüfung zugeführt. In den weiteren Stationen wurden Decken, Bekleidung, Wasser und Caritas-Pakete verteilt bzw. medizinische Erstmaßnahmen gesetzt.

Insgesamt nahm das Flaggschiff 406 Migranten von vier Booten auf und nahm Kurs Richtung Norden, da der kürzere Weg zurück nach Afrika rechtlich nicht möglich war. Am Morgen des dritten Tages wurden die Migranten den italienischen Behörden auf Sizilien übergeben. Der dafür zu nutzende Hafen wurde durch das italienische Innenministerium nach Beurteilung der lokalen Kapazitäten und Spezifikationen der Liegeplätze festgelegt.

Essensausgabe

Aufgrund der besonderen Belastung der Schiffscrew für die Bewachung und Versorgung der Mitreisenden, meldete ich mich freiwillig zur Unterstützung und reihte mich bei der Essensausgabe in die Gruppe der Matrosen ein. Dabei hatte ich eine Schutzausrüstung, bestehend aus einem Overall, Handschuhen und einem Mundschutz zu tragen, da ein hohes Ansteckungsrisiko bestand. Beginnend mit dem Abendessen bis zum Frühstück des dritten Tages, kam ich den Migranten sehr nahe und konnte für mich überraschende Beobachtungen machen:

Es handelte sich nicht um unterernährte und verletzte Personen, wie ich sie aufgrund der Medienberichterstattung über Kriegsflüchtlinge kannte und erwartete, sondern um durchaus wohlgenährte Menschen. Die Gruppe war nicht homogen und ließ sich nach Afrikanern und Arabern deutlich unterscheiden, da diese Gruppen voneinander Abstand hielten und auch nicht miteinander sprachen. Als ein gut gekleideter Araber sich bei der Frühstücksausgabe anstellte, wichen die Afrikaner zurück, ohne dass dieser in irgendeiner Form darum gebeten hätte. Ich hatte den Eindruck, dass nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen Arabern und Afrikanern ein deutlicher hierarchischer Unterschied vorhanden war.

Hubschrauberlandung am Deck des Schiffes. (Foto: Dietmar Hübsch)
Hubschrauberlandung am Deck des Schiffes. (Foto: Dietmar Hübsch)

Alltag auf dem Flaggschiff

Das tägliche Leben auf dem Schiff unterscheidet sich deutlich von jenem am Land. Die Aufenthaltsorte wie Kabine, Stabsraum oder Kantine waren allesamt künstlich belüftet und beleuchtet. Die Bewegung im Schiff bedeutete oftmaliges Öffnen und Schließen von schweren Türen, die die einzelnen Abschnitte des Schiffes gegen einen möglichen Wassereintritt abschotten. Ebenso mussten regelmäßig schmale und steile Metallstiegen überwunden werden. Die Unterbringung richtete sich nach Rang und Funktion. Mir wurde eine Kabine mit einem anderen Stabsmitglied zugewiesen, die mit einem Stockbett und einer kleinen Sanitärzelle mit Dusche und WC ausgestattet war. Das war ein Privileg, da andere Stabsmitglieder in Unterkünften für bis zu zwölf Personen untergebracht waren und das WC sowie die Dusche auf dem Gang hatten.

Auf einen Blick

Der Einsatz brachte mir neben persönlichen Erfahrungen einen Einblick in das Zusammenwirken von internationalen Kräften in einem Auslandseinsatz auf See. Die psychischen und physischen Herausforderungen des Einsatzes bzw. der Vorbereitung waren rückblickend größer als jene, die ich in meiner Funktion als ACOS/CJ8 zu bewältigen hatte. Das ist ein Zeichen dafür, dass mich meine Verwendung als Intendanzoffizier der Miliz dazu befähigte, diese Funktionen auszuüben und die Ausbildungen, die ich in diesem Zusammenhang absolviert habe, eine solide Basis darstellen, um in einem solchen Einsatz zu bestehen.

Trotz des deutlichen Rückganges der Migrationsbewegung auf der zentralen Mittelmeerroute im Jahr 2017, nimmt das Sterben auf See kein Ende. Auch nach meiner Rückkehr nach Österreich organisierten Schlepperbanden weitere Überfahrten, die zum Teil tragisch endeten. EUNAVFOR MED steht auch im Jahr 2018, so wie ganz Europa, weiterhin vor großen Herausforderungen, die uns vermutlich noch einige Jahre begleiten werden.  

Hofrat Mag. Dietmar Hübsch ist Leiter der Führungsabteilung im Militärischen Immobilienmanagementzentrum des BMLV und Milizoffizier.

 

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