• Veröffentlichungsdatum: 20.05.2017

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Hilfe aus der Luft

Sascha Harold

(Foto: Harold)
(Foto: Harold)

Unter dem Titel "Hilfe aus der Luft" probten Einsatzkräfte die Evakuierung von rund 200 Personen nach einem Hochwasser. Insgesamt nahmen an der Übung rund 250 Soldaten der Luftstreitkräfte, des Militärkommandos Salzburg und des Pionierbataillons 2 aus Salzburg teil. Unterstützt wurden sie durch die Flugpolizei, die Feuerwehr Hallein und das Rote Kreuz.

Die Übungsannahme ging von mehreren eingeschlossen Personen an verschiedenen Orten aus. (Foto: Harold)
Die Übungsannahme ging von mehreren eingeschlossen Personen an verschiedenen Orten aus. (Foto: Harold)

Für einen Tag verwandelte sich die Gemeinde Adnet in den Schauplatz einer Naturkatastrophe. In einem zum Glück fiktiven Szenario wurde der Einsatz nach einer Überschwemmung des Gebietes geprobt. Insgesamt 200 Personen, so die Übungsannahme, mussten durch Einsatzkräfte aus der Luft evakuiert werden. 

Dabei kooperierte das Bundesheer mit anderen zivilen Einsatzorganisationen wie der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz und stellte vor allem seine Lufttransportkapazitäten zur Verfügung. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil und Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer waren ebenfalls anwesend. "Die Abstimmung der Einsatzkräfte ist wesentlich, um die Sicherheit im Katastrophenfall zu gewährleisten", so Doskozil beim Briefing zum Beginn der Übung. 

Die Kommandozentrale befand sich in der Volksschule Adnet, von der aus die eingesetzten Kräfte koordiniert wurden. Im Einsatz waren insgesamt 15 Luftfahrzeuge, darunter die Hubschrauber S70-"Black-Hawk", Agusta Bell 212 und "Alouette III". Nach etwa drei Stunden und Erreichung aller Ziele konnte die Übung ohne Zwischenfälle beendet werden. Im Anschluss hatten die zahlreichen Besucher die Möglichkeit, die Geräte des Bundesheeres in einer Leistungsschau zu besichtigen. 

Sascha Harold, MSc ist Redakteur beim TRUPPENDIENST.

 

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