• Veröffentlichungsdatum: 11.01.2023

  • 10 Min -
  • 2056 Wörter
  • - 11 Bilder

Handwerk 22 - Gegenangriff im scharfen Schuss

Franz Pochendorfer

Das Kampfgruppenschießen der 4. Panzergrenadierbrigade fand im September 2022 während der Übung "HANDWERK 22" statt. Die Soldaten übten den Gegenangriff einer Panzergrenadierbrigade mit Artillerieunterstützung im scharfen Schuss am Truppenübungsplatz Allentsteig.

Nur wenige hundert Kilometer von der österreichischen Staatsgrenze entfernt stehen sich mechanisierte Verbände gegenüber und suchen in einem konventionellen Gefecht, die Entscheidung jeweils zu ihren Gunsten herbeizuführen. Im Zuge dessen ist auch in Österreich die militärische Landesverteidigung und damit die Panzertruppe wieder verstärkt in den Blickpunkt der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Vor diesem Hintergrund trainiert die Übungsserie „Handwerk“ der 4. Panzergrenadierbrigade die Kernkompetenzen der mechanisierten Truppe.
Die Alleinstellungsmerkmale der mechanisierten Truppe sind

  • die hohe Beweglichkeit, auch im unbefestigten Gelände,
  • der hohe Schutz der eigenen Soldaten,
  • die hohe Feuerkraft und
  • die Stoßkraft. 

Sie bewirken gemeinsam mit dem Kampf der verbundenen Waffen die Entscheidung auf dem Gefechtsfeld. Die 4. Panzergrenadierbrigade wird auch „Die Schwere“ genannt, da in ihr alle mechanisierten Verbände des Bundesheeres zusammengefasst sind. Dazu gehören das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 in Allentsteig und Horn, das Panzerbataillon 14 in Wels, die beiden Panzergrenadierbataillone 13 in Ried im Innkreis und 35 in Großmittel sowie das Panzerstabsbataillon 4 in Hörsching. Die 4. Panzergrenadierbrigade hat sich selbst zum Ziel gesetzt, diese Waffengattungen in der höchstmöglichen Ausbildungs- und Übungsstufe, nämlich im scharfen Schuss, zum Zusammenwirken zu bringen. Dafür wurde ein Kampfgruppenschießen (KGS) in Angriff genommen, um mit rund 1 100 Soldaten und 90 gepanzerten Kampf- und Gefechtsfahrzeugen den Kampf der verbundenen Waffen im scharfen Schuss zu üben. Einen internationalen Aspekt erhielt die Übung durch die Teilnahme von lettischen Soldaten, welche die Geschützbedienungen von Panzerhaubitzen M109 A5Ö stellten. Die lettischen Streitkräfte hatten im Jahr 2017 47 Stück kampfwertgesteigerte Panzerhaubitzen M109 aus den Beständen des Bundesheeres gekauft. 

Priorität Kampfgruppenschießen

Das Kampfgruppenschießen hat für die 4. Panzergrenadierbrigade einen hohen Stellenwert für die Einsatzbereitschaft. Die Auftragsbücher waren zum Zeitpunkt des Planungsbeginnes der „Handwerk 22“ vorrangig mit Anforderungen gefüllt, welche die Ressourcen des Verbandes abseits der militärischen Landesverteidigung weitestgehend gebunden hatten. Der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz Migration für hilfs- und schutzbedürftige Fremde zur Unterstützung der Grenzraumüberwachung, die COVID-19 Assistenzeinsätze zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden sowie die Unterstützung beim Objektschutz (Bewachung von Botschaften) stellten das Schwergewicht und damit die größte personelle und materielle Herausforderung dar. Dies hielt den Brigadekommandanten nicht davon ab, seinen Stab und seine Bataillone mit der Planung und Vorbereitung eines Kampfgruppenschießens zu beauftragen. Brigadier Siegward Schier, der seit Dezember 2018 das Kommando über die 4. Panzergrenadierbrigade hat, legte die Übung für den Sommer 2022 fest, um die personelle Verfügbarkeit des Berufskaders zu nutzen und nicht die laufenden und weiteren Aufträge der Brigade zu gefährden.
 

Kaderpräsenzeinheiten (KPE) und Miliz 

Eine personelle Abstützung auf die Miliz war bei dieser Übung auf allen Ebenen – von der Grenadiergruppe bis zum Brigadekommando – unumgänglich. Aufgrund der österreichweit derzeit bestehenden Aufteilung der Einrückungsturnusse von Vollkontingenten bei den Brigaden, waren bei der „Handwerk 22“, abgesehen von Kraftfahrern oder Wachsoldaten, keine weiteren Grundwehrdiener eingebunden. 

Die schießenden Kompanien wurden zu einem großen Teil aus den Kaderpräsenzeinheiten (KPE) aufgestellt. Der Miliz wurde ermöglicht, bei diesem Scharfschießen teilzunehmen. Aufgrund der Aussetzung der verpflichtenden Milizübungen und der dadurch fehlenden regelmäßigen Übungstätigkeit war das sowohl für die KPE-Soldaten als auch für die Kameraden aus der Miliz eine willkommene Einbindung, von der beide profitierten konnten. Anfänglich erkennbare Unterschiede im Ausbildungsstand konnten rasch angeglichen und eine Kampfgemeinschaft geformt werden, die auf Motivation und Leistungswillen fokussiert ist. Die Verstärkung durch die Miliz erfolgte mittels Einberufung zu einer Sonderwaffenübung (SWÜ). 

Die Verpflichtung zu beorderten Waffenübungen wird seit der Verkürzung des Grundwehrdienstes auf sechs Monate im Jahr 2006 in Österreich nicht mehr umgesetzt. Dies bedeutet, dass für das Kampfgruppenschießen auf die Freiwilligenmeldung der Milizsoldaten vertraut wurde. Insgesamt folgten dem Ruf mehr als 300 Milizionäre, was rund ein Drittel der übenden Truppe bei der „Handwerk 22“ entspricht. Um diesen Einsatz entsprechend zu würdigen und nach außen sichtbar zu machen, wurden die teilnehmenden Milizsoldaten des Brigadekommandos und der Bataillone im Zuge der Übung mit dem neuen Tarnanzug ausgestattet.

Anlage Kampfgruppenschießen

Die Planung der Übung und das Kampfgruppenschießen erfolgten unter der Federführung der Generalstabsabteilung 5 des Brigadekommandos, unter Zuarbeit aller Fach- und Stabsabteilungen. 

Neue Brandschutzbestimmungen

Damit diese Übung in diesem Umfang abgehalten werden konnte, mussten in der Planung und Umsetzung schon im Vorfeld Hürden aus dem Weg geräumt werden. Eine der großen neuen Einschränkungen am Truppenübungsplatz Allentsteig waren die überarbeiteten Brandschutzvorschriften, die nach schweren Bränden infolge eines Artillerieschießens in Kraft gesetzt wurden. 

Zeitlicher Ablauf

Die erste Übungswoche beinhaltete die Aufnahme der Miliz, das Scharfschießen mit den Infanteriewaffen sowie mit den Schützenpanzern „Ulan“ und den Kampfpanzern „Leopard“ 2A4, die Gruppen-, Zugs- und Kompaniegefechtsschießen der Panzergrenadiere und Kampfpanzer, aber auch Scharfschießen des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4 auf Ebene der Batterie und des Bataillons.

Das Kampfgruppenschießen selbst fand am Donnerstag, dem 15. September 2022, von 0500 bis 1600 Uhr statt. Hierbei wurde der Gegenangriff einer Panzergrenadierbrigade aus einem Bereitstellungsraum entlang von zwei Bataillonsstoßachsen mit Artillerieunterstützung gegen einen mechanisierten Gegner im scharfen Schuss geübt.

Durchführung des Kampfgruppenschießens

Nachdem in der ersten Woche die Voraussetzungen geschaffen worden waren, war der Weg frei für das Kampfgruppenschießen. Auch wenn die langjährigen Erfahrungen, die viele Übungsteilnehmer bereits auf dem Truppenübungsplatz gemacht hatten, den Eindruck von Gewohnheit erwarten lassen konnten, war die Stimmung alles andere als alltäglich. „Die Routine hilft, aber sie kann auch gefährlich sein“, meinte der stellvertretende Brigadekommandant und Sicherheitsoffizier des Kampfgruppenschießens, Oberst Martin Bogenreiter. Er muss es wissen, denn es war bereits sein siebentes Brigadegefechtsschießen, bei dem er für die Sicherheit verantwortlich war. „Kein Schießen ist wie das andere. Taktische Lage, Ausbildungsstand der Mannschaft, Einsatzfähigkeit des Gerätes, Hemmungen an den Waffen, Jahreszeit und Wetter sowie unvorhergesehene Dinge. Es gibt viel zu viele Faktoren, als dass man so etwas nach einem Schema abarbeiten könnte. Aber es hilft, es schon ein, zwei Mal gemacht zu haben“, so Bogenreiter mit einem Schmunzeln. In einem eigenen Funkkreis, dem sogenannten Sicherheitskreis, dirigierte er das Schießen über die stellvertretenden Bataillonskommandanten, die für die Sicherheit des jeweiligen Bataillons verantwortlich waren, während die taktische Führung und gleichzeitig die gesamte Leitung beim Brigadekommandanten vereint waren. Gemeinsam koordinierten sie das Vorgehen der schießenden Bataillone. Taktische Koordinierungslinien deckten sich mit Sicherheitslinien, die erst bei jeweiliger Freigabe überschritten werden durften. Wenn zwei Kampfgruppen parallel im scharfen Schuss vorgehen und nur an den äußeren Grenzen Kontakt zueinander haben, fordert das die Kommandanten und die Mannschaften auf allen Ebenen, um ein Kreuzen des Schussfeldes zu verhindern. 

Für die Infanteriewaffen wurden beim Zielaufbau Luftballone an den Scheiben angebracht, um die Wirkung im Ziel für den Schützen darstellbar zu machen, während bei den Zielen für die Gefechtsfahrzeuge die bewährten Panzerfrontscheiben zum Einsatz kamen, die ebenfalls eine Wirkungsbeobachtung während des Schießens und im Nachhinein zuließen. Für die Artillerie wurden taktische Zielräume angenommen. Sie mussten jedoch real zur Einhaltung der Sicherheit weiter in die Tiefe verlegt werden. Der für das Einschießen der Artillerie hinderliche und erwartete Morgennebel stellte sich nicht ein, da das Wetter am Schießtag umstellte und der Regen den Nebel rasch vertrieben hatte. Der dadurch „weicher“ gewordene Untergrund hinderte den Angriffsschwung jedoch nicht. Nur ein Gefechtsfahrzeug musste sein Vorgehen kurz unterbrechen, konnte aber rasch geborgen und nach kurzer Zeit bereits wieder eingegliedert werden, um weiter Richtung Angriffsziel vorzustoßen. Mit erstaunlicher Symmetrie und unterstützt vom Steilfeuer des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4 gingen die beiden Kampfgruppen (Panzergrenadierbataillon 13, Panzergrenadierbataillon 35) vor und drangen in die Angriffsziele ein. Der Angriff erfolgte nach Plan. 

Nach dem Herstellen der Sicherheit stieg der Brigadekommandant, Brigadier Siegward Schier auf seinen Panzer und sagte: „Ich bin mit den erbrachten Leistungen der Kameraden äußerst zufrieden. Egal ob Berufs- oder Milizsoldat, jeder Einzelne hat zum Gelingen unserer Übung einen unverzichtbaren Beitrag geleistet und kann stolz sein, ein Teil der ‚Handwerk 22’ gewesen zu sein.“ 

Dies markierte das Ende des Kampfgruppenschießens „Handwerk 22“, das vor mehr als 48 Stunden mit dem Ansatz der Aufklärung, dem Beziehen des Verfügungsraumes sowie dem Überschreiten der Ablauflinie und nach einer kurzen Nacht im Bereitstellungsraum begonnen hatte. Ergänzend plädierte der Brigadekommandant für eine Fortführung der Übungstätigkeit im Brigaderahmen: „Die Zukunft wird zeigen, ob und wann wir wieder die Möglichkeit haben werden, eine Übung in dieser Größenordnung durchführen zu können. Ich halte es für unverzichtbar, dass die mechanisierte Truppe ihr Zusammenwirken im Kampf der verbundenen Waffen regelmäßig übt und ihr Können auch und vor allem im scharfen Schuss zur Anwendung bringt. Der Erfolg der ‚Handwerk 22’ gibt uns Recht“. 

Übungslage Handwerk 22

Ausgangslage Kampfgruppenschießen

Dem Schießen verbundener Waffen lag folgendes Szenario zugrunde: Im Nordosten grenzt Österreich an Rotland. Die Beziehungen beider Staaten zueinander sind angespannt. Auf österreichischem Staatsgebiet befinden sich seit Jahren Enklaven rotländischer Bevölkerung im Raum des Stiftes ZWETTL, südostwärts des Truppenübungsplatzes ALLENTSTEIG. Als Staatsgrenze zwischen Österreich und Rotland wurde die ostwärtige Grenze des Truppenübungsplatzes angenommen. Nach monatelanger politischer Eskalation entschließt sich die politische und militärische Führung von Rotland zu einer militärischen Lösung des Konfliktes. Unter dem Vorwand, die Enklaven zu schützen, wird eine militärische Intervention vorbereitet. (Für die Anlage des Schießens und des Szenarios waren vor allem die örtlichen Gegebenheiten des Truppenübungsplatzes ALLENTSTEIG und die einzuhaltenden Sicherheitsbestimmungen relevant, die das KGS entsprechend beeinflussten.)

Lage der Konfliktparteien

Festgestellt wird die Bereitstellung einer verminderten mechanisierten Brigade ostwärts der Staatsgrenze im Raum NEUPÖLLA. Die Absicht von Rotland ist es, den Durchbruch der Staatsgrenze und die Inbesitznahme des Raumes ZWETTL zu erreichen, um in weiterer Folge die Voraussetzungen zum Nehmen des Raumes WEITRA zu schaffen. Damit soll großräumig der „Schutz der eigenen Ethnie“ erfolgen. Der Angriffsbeginn wird mit „Schießtag 0500 Uhr“ erwartet.

Die vermutliche Absicht der verminderten mechanisierten Rotland-Brigade

Verminderte mechanisierte Rotland-Brigade greift das 
Angriffsziel ZWETTL NORD an
unter

  • Aufklärung in den Räumen OBERPLÖTTBACH – KÜHBACH, GEROTTEN und MANNSHALM, 
  • Feuerunterstützung durch Artillerie aus dem Raum POPPEN mit
  • zwei Bataillonen voraus, 
  • Schwergewicht im Süden, 
  • Nachführen einer bataillonsstarken Reserve hinter dem Schwergewicht, 

um die Voraussetzungen für ein weiteres Antreten von Folgekräften in den Raum WEITRA zu schaffen. 

Eigene Lage

Die verminderte 4. Panzergrenadierbrigade hat als Reserve im Rahmen einer Schutzoperation die Bereitstellung am westlichen Rand des Truppenübungsplatzes ALLENTSTEIG bezogen. Der Auftrag ist es, Einbrüche von Rotland-Kräften grenznah abzufangen und die Inbesitznahme des Raumes ZWETTL zu verhindern.

Die Absicht der 4. Panzergrenadierbrigade

4. Panzergrenadierbrigade greift nach Bereitstellung das Angriffsziel 
SCHLAGLES – SÖLLITZ an,
unter

  • Aufklärung in den Räumen OBERPLÖTTBACH, KÜHBACH, SPIELBERG, SÖLLITZ, SCHLAGLES, REUTFELD, 
  • Feuerunterstützung der Artillerie aus den Feuerstellungsräumen GERMANNS und PERWEIS mit
  • 2 Kampfgruppen voraus im Brigadebreitkeil, 
  • Schwergewicht im Norden, 

um ein Durchstoßen gegnerischer Kräfte in den Raum ZWETTL NORD zu verhindern.

Phasen des Kampfgruppenschießens 22

  1. Aufklärung, Einschießen Steilfeuer, Bereitstellung Brigade
  2. Überschreiten der Ablauflinie und Angriff bis zu den Angriffszielen „OBERPLÖTTBACH“ und „KÜHBACH“
  3. Kampf in den Angriffszielen „OBERPLÖTTBACH“ und „KÜHBACH“
  4. Nehmen der allgemeinen Linie „ASCHERHOF“ – „LANGE LÜSS“
  5. Angriff bis zu den Angriffszielen „SCHLAGLES“ und „SÖLLITZ“
  6. Kampf in den Angriffszielen „SCHLAGLES“ und „SÖLLITZ“
  7. Übergang zur eilig bezogenen Verteidigung

Zukunftsweisend oder überholt?

Übungen im scharfen Schuss mit mehr als 1 000 teilnehmenden Soldaten sind seit dem Aussetzen der verpflichtenden Milizübungen selten geworden. Dass die „Handwerk 22“ in dieser Form abgehalten wurde, war der Eigeninitiative und der Fokussierung auf die Auftragserfüllung geschuldet. Die 4. Panzergrenadierbrigade trainiert ständig ihre Führungskräfte zumindest am Führungssimulator und bei Kaderfortbildungen sowie bei Stabsübungen. Diese Simulationen erhalten das Know-how, aber können das tatsächliche Üben im Gelände mit Volltruppe nicht ersetzen. Sie sind aber nützliche Werkzeuge und wurden auch bei der „Handwerk 22“ miteingebunden. Das wirft die Frage auf, ob in Zukunft wieder mehr Großübungen nach diesem Beispiel in die Tat umgesetzt werden oder ob es sich dabei um ein militärisches Auslaufmodell handelt. Eine Antwort darauf kann aus den Ausführungen der politischen und militärischen Führung abgeleitet werden, welche die Truppe bei der „Handwerk 22“ besuchte. So durfte der Brigadekommandant in der ersten Woche bereits die Frau Bundesministerin für Landesverteidigung, Mag. Klaudia Tanner, begrüßen, die sich ein Bild über den Ausbildungsstand und die Fertigkeiten der Soldaten bei einem Zugsgefechtsschießen des Panzerbataillons 14 auf der Schießbahn Thaures machen konnte. Bei ihren Gesprächen mit den Soldaten und Kommandanten wies die Frau Bundesministerin in ihren Ausführungen immer wieder auf die Bedeutung der mechanisierten Truppe sowie die Notwendigkeit von Übungen als Voraussetzung für die militärische Landesverteidigung hin. In dieselbe Kerbe schlugen die Aussagen während der Dienstaufsicht beim Kampfgruppenschießen, welche die Wertschätzung der höchsten militärischen Führung zum Ausdruck brachte. Auf die Bedeutung der Miliz für dieses und für künftige Vorhaben wies der ebenfalls anwesende Milizbeauftragte, Generalmajor Erwin Hameseder, nachdrücklich hin. 

Die Generalität stellte dabei in Aussicht, dass die Planungen der militärstrategischen Ebene zur Stärkung der militärischen Landesverteidigung gedeihen und eine Rückkehr zu dieser Form von Übungen ein wesentlicher Teil davon ist.

Major Franz Pochendorfer, MA; Milizoffizier im Kommando der 4. Panzergrenadierbrigade.

 

Ihre Meinung

Meinungen (0)