• Veröffentlichungsdatum: 24.03.2016

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EURAD2015

Florian Goiser

(Foto: Höbarth)

Die European Advance 2015 war die größte Übung des Österreichischen Bundesheeres im vergangenen Jahr. Ihr Ziel war es, einen Zwischenstand hinsichtlich der Einsatzbereitschaft der österreichischen Teile der European Union Battle Group (EUBG) zu erhalten. Die Ergebnisse der Übung sind eine Grundlage für die weitere internationale Einsatzvorbereitung. Das Panzerstabsbataillon 3 ist als Leitverband des Combat Service Support Battalion (CSSBN) für die Logistik der EUBG16-2 verantwortlich.

Ausgangslage

Vom 2. bis 12. November 2015 fand die Fortsetzung der Übungsserie European Advance (EURAD) statt. Diese Serie wurde 2010 durch das Streitkräfteführungskommando (SKFüKdo) ins Leben gerufen und soll Brigadekommanden die Möglichkeit geben mit Volltruppe zu üben. Dabei soll ein möglichst hoher Anteil an kaderpräsenten Einheiten (KPE) anhand der Kriterien des OCC E&F-Prozesses (Operational Capabilities Concept Evaluation and Feedback Program - siehe TD-Heft 5/15; Anm.) überprüft werden. 2010 und 2013 fanden bereits derartige Übungen unter Führung des SKFüKdo statt. 2010 war die 4. Panzergrenadierbrigade der Leitverband - 2013 die 7. Jägerbrigade.

Der Konvoi auf der Straße. (Fotos: Leneis)

Die Planung der EURAD15 begann bereits 2014. Sie hätte ursprünglich drei Wochen dauern sollen. Für die ersten beiden Wochen war die Phase des Aufmarsches einer internationalen Friedenstruppe bei einem Einsatz zur Trennung von Konfliktparteien geplant. Die dritte Übungswoche hätte der nationalen und internationalen Zertifizierung von kaderpräsenten Einheiten gedient.

Die geplante Übungsstärke betrug knapp 3 500 Soldaten. Unter Leitung des SKFüKdo war die 3. Panzergrenadierbrigade (3.PzGrenBrig) aus Mautern mit der Planung und Durchführung dieser Übung betraut. Der 7. Jägerbrigade oblag die Realisierung der Evaluierungsphase.

Lageänderung
Ende September 2015 fiel die Entscheidung, die EURAD15 in einer veränderten Variante durchzuführen. Grund: Der Einsatz großer Teile des Bundesheeres im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz und für Unterstützungsleistungen zur Bewältigung der internationalen Flüchtlings- und Migrationskrise.
Die Planung und Durchführung der verkleinerten EURAD15 oblag nun ausschließlich der 3.PzGrenBrig.

Die erste Übungsphase, die den Aufmarsch einer multinationalen Truppe in einem Gastland (host nation) darstellen sollte, wurde deshalb mit der Evaluierungsphase kombiniert. Der Übungsraum wurde mit dem nordwestlichen Niederösterreich beibehalten. Als Hauptübungsraum legte man den Bereich zwischen der Ostarrichi-Kaserne in Amstetten und der Raab-Kaserne in Mautern fest. Weitere Übungsräume waren der Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn und der Truppenübungsplatz Allentsteig.

Die Vorbereitung der Übung im September 2015 war verkürzt, da sich die kaderpräsente Pionierbaukompanie und die Führungsunterstützungskompanie noch im Einsatz befanden. Dennoch konnten die Pioniere in nur drei Wochen eine Zeltstadt mit einer Unterkunftskapazität für über 400 Personen inklusive aller Gefechtsstände des CSSBN (Bataillon und Kompanien) sowie Teile der Sanitätseinrichtungen errichten. Dies geschah auf Basis des neuen, klimatisierten und ABC-sicheren Zeltsystems COLPRO (Collective Protection).

 

Erfahrungen sammelt man besser in Übungen als im Einsatz


An der verkleinerten Übung nahmen insgesamt 1 255 Soldaten aus vier Nationen teil. 1 065 österreichische Soldaten übten gemeinsam mit 164 deutschen Fliegerabwehrsoldaten und Spezialisten der elektronischen Kampfführung, 20 Soldaten der luxemburgischen Trinkwasseraufbereitung und sechs Soldaten des tschechischen Force Protection-Anteiles des CSSBN.

Übungsszenario

Das Übungsszenario war ein UN-Einsatz, bei dem die European Union Battle Group die Speerspitze einer größeren EU-Streitkraft zum Schutz der Bevölkerung und zur Wiederherstellung der territorialen Unversehrtheit eines Gastlandes (Greenland) darstellte. Der ehemalige Aggressor (Redland) hatte zuvor einer gemeinsamen Friedensvereinbarung zugestimmt. Lediglich im Großraum Allentsteig hielten sich noch abtrünnige ehemalige Angehörige der fiktiven Streitkräfte von Redland auf. Außerdem galt es, eine Terrorgruppierung im Verantwortungsbereich der internationalen Truppe zu berücksichtigen. Diese hatte ihre Rückzugsräume im Dunkelsteinerwald südlich der Donau. Durch dieses Waldgebiet waren die Transporte des CSSBN zu führen.

Übungsziel

Die Ziele des Panzerstabsbataillons 3, das in der Rolle des Combat Service Support Batallion übte, waren:

  • Training von Stabsabläufen sowie Anwendung und Verbesserung von Standard Operating Instructions in einem Gefechtsstand auf Basis des Zeltsystems COLPRO;
  • Erfahrungsgewinn beim Aufnahmeprozess multinationaler Kontingente (Reception, Staging, Onward Movement and Integration - RSOI-Prozess);
  • Zusammenführen des CSSBN und die  Durchführung von Konvois.
Der Konvoi wird von einem Mannschaftstranport-
panzer „Pandur“ gesichert.
(Foto: Leneis)
Österreichische und deutsche Soldaten bauen die
Sanitätseinrichtung im Camp auf. (Foto: Kommando EU)

Teilnehmer und Aufgaben
Beinahe der gesamte nationale Anteil des CSSBN konnte trotz des laufenden Assistenzeinsatzes in Mautern zur EURAD15 zusammengezogen werden. Das Kommando und die Stabskompanie des Panzerstabsbataillons übten in ihrer kaderpräsenten Aufgabe als Kommando des Combat Service Support Battalion.

Der für die Übung notwendige Anteil an Sicherungskräften (Force Protection Company) wurde durch kaderpräsente Soldaten der Jägerbataillone 25 und 17 sichergestellt. Dieser Anteil der EU-Battle Group wird durch eine tschechische Infanteriekompanie gestellt, die nicht an der Übung teilnahm. Dabei handelt es sich um die Force Protection Company des 44th Light Motorized Battalion aus Jind?ich?v Hradec. Offiziere dieses Verbandes nahmen im Bataillonsstab des CSSBN als Verbindungsoffiziere an der EURAD15 teil.

Die Feldlagerbetriebskompanie des CSSBN wurde durch die kaderpräsente Kompanie des Pionierbataillons 2 aus Salzburg mit ihrem Pionierbauzug und dem Feldlagerbetriebszug vom Pionierbataillon 3
aus Melk sowie den für die Trinkwasseraufbereitung vorgesehenen luxemburgischen und österreichischen Anteilen gestellt. Die Pioniere übten einerseits das Errichten von Zeltlagern und andererseits den Betrieb der nationalen und internationalen Infrastruktur. Verstärkt wurde diese Kompanie mit den zur Trinkwasseraufbereitung vorgesehenen Teilen der ABC-Abwehrtruppe. Die luxemburgischen Partner in der EUBG16-2 verlegten einen Trinkwasseraufbereitungszug nach Mautern. Dieser wurde vor Ort durch Kräfte der ABC-Abwehrtruppenschule verstärkt.

Die Führungsunterstützungskompanie wurde durch beide Führungsunterstützungsbataillone und alle Führungsunterstützungskompanien der Landbrigaden gestellt. Ihre Aufgabe war das Einrichten der Gefechtsstände, sowie das Halten von sicheren Verbindungen während der Übung. Darüber hinaus wurden Evaluierungsmöglichkeiten für Field Humint Teams, Civil Military Cooperation Elemente (CIMIC) sowie Spezialisten für Psychological Operations geschaffen.

Von den Luftstreitkräften erfolgte Unterstützung mit einem Notarzthubschrauber zur Realversorgung sowie zur Darstellung von Übungszielen durch Medical Evacuation-Hubschrauber (MEDEVAC). Weiters unterstützten sie eigene Kräfte mit Luftaufklärung,  Lufttransportkapazität und Luftnahunterstützung mit bewaffneten Hubschraubern. Zusätzlich war ein luftbewegliches UKW-Relais zum Überlagern der Verbindungswege eingesetzt.

Übungsinhalt

Die EURAD15 bot der Führungsunterstützungstruppe eine Plattform zur Fähigkeitsentwicklung. So konnten beispielsweise die, für Konvois wichtigen Störgeräte zum Schutz vor ferngezündeten Sprengsätzen (Nahbereichsjammer) in Verfahren integriert werden. Im Bereich der elektronischen Kampfführung wurden in einer gemeinsamen „Electronic Warfare Task Force“ (EW-Taskforce) die Fähigkeiten „Peilen“, „Abhören“ und „Stören“ von gegnerischem Funksprechverkehr geübt.

Sanitäts-Container werden abgeladen.
(Foto: Radnasich)

Dies geschah in Zusammenarbeit mit Partnern der Deutschen Bundeswehr - konkret mit dem Elektronischen Kampfführungsbataillon 932 (EloKaBtl 932) aus Frankenberg in Hessen. Die Bundeswehr verlegte dazu mit 13 Spezialfahrzeugen zur elektronischen Kampfführung in den Übungsraum und bezog gemeinsam mit den österreichischen Anteilen die Ostarrichi-Kaserne in Amstetten. Das deutsche EloKaBtl nutzte die Übung für eine nationale Zertifizierung ihres kompaniestarken Elementes, das bei der EUBG16-2 als EW-Taskforce vorgesehen ist.

Österreichische Soldaten sind bei der EUBG16-2 in die deutsche Sanitätsversorgungsorganisation integriert. Deshalb erfolgte während der EURAD15 eine gemeinsame Ausbildung des deutschen und österreichischen Sanitätspersonals unter Verantwortung des Kommandos Einsatzunterstützung. Österreich wird 2016 personell in eine Sanitätseinrichtung der Leistungsstufe „Role 2 Enhanced“ eingebunden sein. Das ist eine Einrichtung, die Patienten chirurgisch versorgt und für eine weitere fachärztliche Versorgung bzw. auf die Definitivversorgung vorbereitet. Für die österreichischen Teile - ein Operations-, ein Schock- und Notfalltrupp sowie eine Bettenstationsgruppe - ist es deshalb erforderlich, das Gerät der deutschen Partner zu kennen.

Die EURAD15 bot den deutschen EUBG-Anteilen die Möglichkeit, eine strategische Verlegung von Teilen ihrer Sanitätseinrichtung über mehrere hundert Kilometer via Eisenbahn und LKW durchzuführen. Dabei handelte es sich um das Sanitätsregiment 22, dessen Heimatstandort Ahlen in Nordrhein-Westfalen ist.
Die verlegbare Sanitätseinrichtung wurde auf dem Fliegerhorst Langenlebarn in weniger als zwei Tagen aufgebaut. Danach begann die Einweisung für die Sanitäter des österreichischen EUBG-Anteiles. Die gemeinsame Ausbildung trug wesentlich zur Steigerung der Interoperabilität von Angehörigen der multinationalen Sanitätseinrichtung bei. Das ist ein entscheidender Faktor, stellt sie doch die „Lebensversicherung“ aller Soldaten der EUBG16-2 im Einsatzfall dar.

Luftabwehrsystem

Kanone des Flugsicherungssystemes MANTIS.
(Foto: Höbarth)

Durch die Luftstreitkräfte wurde zudem eine Erprobung in einem Teilfähigkeitsbereich der Fliegerabwehr durchgeführt. Unter Führung der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule übte ein 35-mm-Fliegerabwehrzug mit dem Nächstbereichs-Schutzssystem MANTIS (Modular, Automatic and Network capable Targeting and Interception System; Anm.) der Deutschen Bundeswehr.

Diese Fliegerabwehrkampfgruppe war für den Schutz der Main Operating Base (MOB) Mautern gegen jegliche Bedrohung aus der Luft verantwortlich. Aufgrund der Übungs-Bedrohungslage war die Abwehr auf terroristisch verwendete Klein- und Kleinstluftfahrzeuge beschränkt. Diese wurden mit Modelflugzeugen der Flugsportgruppe Kondor aus Zeltweg dargestellt.

Sensor des MANTIS. (Foto: Höbarth)

Die Sensoren und Wirkmittel der Deutschen Bundeswehr sind primär für die Verteidigung einer stationären Einrichtung gegen einfliegende Geschoße aus Granatwerfern oder Raketen ausgelegt. Ein Szenario, das in vielen Auslandseinsätzen relevant ist.

Für die Soldaten der Flugabwehrraketengruppe 61 aus Todendorf stellte bereits der Transport ihrer Waffensysteme aus Schleswig-Holstein nach Mautern ein wesentliches Übungsziel dar. Die Integration des Systems in ein gemeinsames Luftabwehrsystem (Integrated Air Defence System-IADS) und der mit österreichischen Luftabwehrsoldaten gemeinsam betriebene Gefechtsstand führten zur bestmöglichen Ausnutzung der Detektions- und Bekämpfungsmöglichkeiten beider Systeme.

Für das Bataillonskommando des CSSBN stellte die Möglichkeit, ein derartiges C-RAM-System (Counter Rocket and Artillery Munition; Anm.) nutzen zu können, einen erheblichen Erfahrungsgewinn dar. Dadurch war beispielsweise ein eigenes Procedere in die Camporder einzubetten, für den Fall, dass Granaten bzw. Kleinstflugzeuge in die MOB einfliegen würden.

Übungsverlauf

Die Übung erforderte in der ersten Woche die Aufnahme von externen Teilen durch das CSSBN innerhalb des RSOI-Prozesses. Angelehnt an den realen Anmarsch der Einheiten wurden die in diesem Prozess vorgesehenen Tätigkeiten durchgeführt. Dabei ging es um das Zusammenführen der - üblicherweise im strategischen Transport getrennt - transportierten Mannschaft, der Bewaffnung, der Ausrüstung und der Fahrzeuge.

Im Zuge von begleiteten und geschützten Konvois erreichten die Truppenteile ihre Verfügungsräume bzw. Einsatzorte. Die „Staging Area“, jener Ort, wo die Zusammenführung stattfand, war die Ostarrichi-Kaserne in Amstetten. Im Übungsverlauf wurden auch einzelne Schützenpanzer für die vom CSSBN zu unterstützende Truppe aufgenommen und weitergeleitet.

Die zweite Übungswoche war für das CSSBN von Konvoitätigkeiten und dem Schutz der MOB in einem sich verschlechternden Sicherheitsumfeld geprägt. Einzelne Transporte mussten MEDEVAC oder Unterstützung durch Kampfmittelabwehrkräfte anfordern oder gesicherte Marschhalte im Gelände an der Transportroute aufgrund von Lageänderungen einlegen.

Parallel zu den Transportaufgaben galt es für die CIMIC-Kräfte, die Beziehung zur lokalen Bevölkerung von Greenland zu verbessern. Dazu sollte die in Greenland herrschende Wasserknappheit vor allem in öffentlichen Schulen gelindert werden. Davon erwartete sich der Kommandant der multinationalen Streitkraft eine generell positive Einstellung der Bevölkerung gegenüber der (Übungs-)Truppe. Um die Übung realistisch zu gestalten, erhielten die CIMIC-Kräfte den Auftrag, in fünf Schulen in Mautern, Melk und Krems Trinkwasser zu verteilen. Das Wasser war zuvor durch den luxemburgisch-österreichischen Trinkwasseraufbereitungszug aus der Donau gewonnen und verpackt worden.

Ein CIMIC-Soldat verteilt Trinkwasser. (Foto: Winkler)
Ein Soldat aus Luxemburg bereitet Wasser auf.
(Foto: Höbarth)

Truppenbesuch

Nicht nur die Schüler und die lokale Bevölkerung nahmen das Übungsgeschehen in Mautern wahr. Am Besuchertag begrüßten der Kommandant der Streitkräfte Generalleutnant Mag. Franz Reißner und der Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade Brigadier Mag. Christian Habersatter neben zivilen und militärischen Entscheidungsträgern den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Mag. Gerald Klug sowie den Generalstabschef General Mag. Othmar Commenda.

In der zweiten Übungswoche besuchte der Oberbefehlshaber des Österreichischen Bundesheeres, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, die 3. Panzergrenadierbrigade und überzeugte sich vom Leistungswillen und dem Ausbildungsstand der übenden Truppe. Den Höhepunkt beider Truppenbesuche bildete eine dynamische Gefechtsvorführung. Diese zeigte ein Standardverfahren eines Konvois, der durch eine Konfliktpartei angegriffen wird.

Einweisung in die Lage durch den Bataillons-
kommandanten. (Foto: Leneis)
Der Oberbefehlshaber des ÖBH, Bundespräsident
Dr. Heinz Fischer, inspiziert die übenden Soldaten.
(Foto: Leneis)

Fazit

Die EURAD15 konnte trotz des aktuellen Assistenzeinsatzes und der Unterstützungsleistung für das BM.I bewerkstelligt werden. Im Übungsverlauf konnten wesentliche Erkenntnisse im Umgang mit dem Zeltsystem COLPRO, den Verfahren und Abläufen im Stab, der Konvoiführung und der Zusammenarbeit mit den internationalen Partnern gewonnen werden - Erfahrungen, die man besser bei Übungen zur Einsatzvorbereitung als im Einsatz sammelt.

Das Evaluierungsergebnis zeigte die Stärken der übenden Truppe und das Verbesserungspotenzial hin zur vollen Einsatzbereitschaft des CSSBN. Diese soll bis zum 30. Juni 2016 erreicht sein. Die verbleibende Zeit wird durch alle Truppenteile des CSSBN zur weiteren Einsatzvorbereitung genutzt. Sie wird im ersten Halbjahr 2016 zu weiteren internationalen Übungen mit den Partnern aus Deutschland, Luxemburg und Tschechien führen.   


Major des Generalstabsdienstes, Mag.(FH) Florian Goiser, MSc ist Chef des Stabes
der 3. Panzergrenadierbrigade.


Kommentar von Brigadier Habersatter, Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade.

Anschlag während der Gefechtsvorführung. (Foto: Leneis)
 

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