Kampf der Panzerwerke
Am 24. Mai 1915 eröffnete das italienische Werk Verena um 4 Uhr das Feuer auf das österreichische Werk Verle. Italien war aktiv in den Krieg eingetreten und damit jenes Szenario Realität geworden für das die k.u.k. Panzerwerke errichtet worden waren.
Gegenseitiges Misstrauen
Obwohl das Königreich Italien 1882 dem Bündnis zwischen dem Deutschen Reich und der Donaumonarchie (Dreibund) beigetreten war, begegneten sich die beiden Kriegsgegner von 1866 weiterhin mit großem Misstrauen. Die Vereinigung aller italienischsprachigen Gebiete zu einem Staatswesen (Risorgimento) blieb Teil der politischen Kultur von Österreich-Ungarns südlichem Nachbarn. Schließlich lebte in der Gefürsteten Grafschaft Tirol und in der Hafenstadt Triest sowie in der vereinten Gefürsteten Grafschaft Görz und Gradisca eine italienischsprachige Bevölkerung. Der durch die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien und die daraufhin einsetzenden Bündnisautomatik ausgelöste Erste Weltkrieg führte jedoch nicht zum Eintritt Italiens an der Seite ihrer Verbündeten. Rom verwies auf die defensive Ausrichtung des Dreibundes, sah keinen Verteidigungsfall und blieb vorerst neutral.
Obwohl das Bündnis 32 Jahre gehalten hatte, zeigte sich die gegenseitige Skepsis nicht nur in den Präventivkriegsplänen des k.u.k. Generalstabschefs Franz Conrad von Hötzendorf, sondern auch in den gegenüberliegenden Festungsgürteln an der Grenze zwischen der Monarchie und ihrem Nachbarn – als „steinerne Zeugen gegenseitigen Misstrauens“. Große Teile der Besatzungen dieser teils noch im letzten Friedensjahr fertiggestellten Panzerwerke waren zu Beginn des Ersten Weltkrieges an anderen Fronten der Donaumonarchie abgezogen worden. Dennoch hatte man von Seiten Österreich-Ungarns Vorkehrungen getroffen, um einem eventuellen Angriff Italiens begegnen zu können. So wurde aus strategisch-taktischen Gründen eine – noch theoretische – Frontlinie angelehnt an die k.u.k. Panzerwerke mit territorialen Elementen vor allem aus Tirol aufgebaut. Demgegenüber hatten auch die italienischen Streitkräfte versucht, ihre Festungen an der Nordgrenze einsatzfähig zu halten.
Während des ersten Kriegsjahres 1914 näherte sich das Königreich Italien der Triple-Entente an. Mit dem „Londoner Vertrag“ vom 26. April 1915 wurde der Bündniswechsel vollzogen, der umfangreiche Gebietszusagen auf Kosten der Donaumonarchie enthielt. Es folgte die Kündigung des Dreibundvertrages und am 23. Mai 1915 die Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn. Damit hatte die militärisch überlastete Habsburgermonarchie nun einen dritten Kriegsschauplatz, die Südwestfront.
Ablauf der Kämpfe
Betrachtet man die Kämpfe auf der Hochfläche von Lavarone und Folgaria in den Kriegsjahren 1915 und 1916, lassen sich diese in sechs Phasen unterteilen:
- 24. bis 30. Mai 1915: Artilleriebombardements und italienische Angriffe, die abgewehrt werden konnten;
- 31. Mai bis 14. August 1915: österreichisch-ungarische Gegenstöße und kleinere Gefechte;
- 15. August bis 25. August 1915: Artilleriebombardements und italienische Angriffe; ähnlich der Phase 1, jedoch intensiver;
- 26. August bis Winterbeginn 1915: permanenter Beschuss und Gefechte;
- Winter 1915/16: relative Waffenruhe aufgrund des Winters;
- 15. Mai bis 16. Juni 1916: Einige Wochen nach dem Beginn der Südtiroloffensive (Operation Strafexpedition) endeten die Kampfhandlungen in diesem Bereich, weil sich die Front nach Süden verschoben hatte.

Phase 1
Am Tag nach der Kriegserklärung des einstigen Bündnispartners, dem 24. Mai 1915, begann die italienische Artillerie in den frühen Morgenstunden die österreichisch-ungarischen Werke zu beschießen. Die ersten Granaten feuerte das Forte Verena auf das Werk Verle ab. Bereits kurz danach wurden alle österreichischen Werke unter Feuer genommen, das zwischen dem 26. und 29. Mai 1915 besonders intensiv war.
Das Schwergewicht der italienischen Bombardements, bei denen von Anfang auch schwere Artillerie eingesetzt wurde, bildete der Abschnitt Lavarone mit den Werken Gschwent, Lusern, Verle und dem Posten Vezzena. Einem besonders starken Beschuss waren Verle und Vezzena ausgesetzt, wo in weiterer Folge ein massierter italienischer Infanterieangriff begann, der abgewehrt werden konnte. Im Abschnitt Folgaria stand das österreichisch-ungarische Werk Serrada im Visier des Angriffes.
Die Panzerwerke bekämpften sich häufig gegenseitig. Artilleriesalven gingen von Forte Verena auf Verle nieder, von Campolongo auf Lusern und umgekehrt. Das heute noch bestehende Werk und Museum Gschwent stand im Feuer von Campolongo und der italienischen Feldartillerie mit 28-cm-Haubitzen, die im Umfeld des noch nicht fertiggestellten Panzerwerkes Campomolon und auf dem Monte Toraro platziert waren.
Die Geschütze der k.u.k. Werke starteten den vergeblichen Versuch, die gegnerische Artillerie im Angelände mit Wirkungsfeuer zu vernichten. Die italienischen Kanoniere hatten ihre Geschütze jedoch zumeist außerhalb deren Reichweite platziert, so dass nur wenig Schaden an Material und Gebäuden angerichtet werden konnte. Durch das Feuer gelang es jedoch, die Aktivitäten im Umfeld der italienischen Werke – Versorgungs- und Ausbesserungsarbeiten – zu erschweren. Die österreichisch-ungarischen Geschoße waren somit vor allem eine Gefahr für die italienische Infanterie im Angelände.
Für Schäden an der Bausubstanz der k.u.k. Fortifikationen war ein Kaliber ab 26 cm notwendig. Somit erzielten die italienischen 21-cm-Haubitzen noch wenig Wirkung, während jene mit 28 cm deutliche Schäden anrichten konnten, die Werke aber nicht ernsthaft gefährdeten. Ein weitaus ernsteres Problem waren die Zerstörungen an den Vorpanzern der Festungsgeschütze – stählerne Teile der Panzerungen, die von Beton eingekleidet, den Drehkranz schützten und für eine stabile Bettung sorgten. Landeten italienische Artilleristen dort einen Treffer, konnte das Geschütz ausfallen und die gesamte Einsatzbereitschaft der jeweiligen Anlage gefährden.
Die Artilleriekämpfe forderten auf beiden Seiten Tote und Verwundete. Die physischen und psychischen Belastungen der k.u.k. Werksbesatzungen erwiesen sich als erheblich und teilweise überfordernd. Aufgrund dessen veranlasste der Kommandant des Werkes Verle am 26. Mai 1915 dessen Räumung, das Nachbarwerk Lusern hisste zwei Tage später die weiße Flagge und wurde ebenfalls kurzfristig geräumt.
Nach dem mehrtägigen Feuer der italienischen Artillerie begannen in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai 1915 die ersten Infanterieangriffe auf den Posten Vezzena und später auf das Werk Verle. Diese blieben im Feuer der Verteidiger liegen. Der Kampfwert der Werke und der Infanterie im Zwischengelände war ausreichend, um die Italiener – wenn auch unter großen Mühen und an einigen Abschnitten nur knapp – abzuwehren. Die anderen Werke (Lusern, Gschwent, Sebastiano, Sommo und Serrada) wurden nicht infanteristisch angegriffen.
Phase 2
Nach der ersten Phase des gegenseitigen Beschusses und der gescheiterten italienischen Infanterieangriffe erfolgte eine Phase der Reorganisation. Dabei galt es, die Zigtausenden verschossenen Granaten in den Werken sowie bei den Artillerieeinheiten im Zwischengelände zu ersetzen, den Mannschaften eine Ruhephase zu ermöglichen bzw. neue Kräfte nachzuführen. Die Infanteriestellungen im Angelände sowie die Werke selbst erfuhren Ausbesserungen und Verstärkungen, und auch die wichtigen Zufahrtsstraßen wurden wieder instandgesetzt bzw. erneuert.
Ruhe kehrte in diesem Abschnitt dennoch nicht ein. Beide Seiten belegten sich gegenseitig immer wieder mit Granatfeuer, um die Instandsetzungsarbeiten und sonstigen Tätigkeiten des Gegners zu stören. Die k.u.k. Werke Verle und Serrada erhielten dabei sogar Wirkungstreffer von schweren italienischen Geschützen. Im Gegenzug gelang es der schweren österreich-ungarischen Artillerie, die Forte Campolongo und Verena zwischen dem 28. Juli und 8. August 1915 endgültig zu zerstören. Es gab mehrere kleine Gefechte sowie einen größeren Angriff der österreichisch-ungarischen Infanterie. Dieser fand am 16. Juni 1916 mit dem Ziel statt, die eigenen Positionen hinsichtlich der Wirkung und Beobachtung zu verbessern, was auch gelang.

Phase 3
Am 15. August 1915 startete ein erneuter Großangriff der italienischen Artillerie, der deutlich heftiger ausfiel als in der ersten Phase. Das Schwergewicht lag erneut auf den Panzerwerken Lusern und Verle sowie auf dem Posten Vezzena im Abschnitt Lavarone. Diese lagen nun auch im Feuer von 30,5-cm-Geschützen, die sogar die Decken der k.u.k. Werke durchschlagen konnten. Zusätzlich waren die italienischen Artilleriegeschoße der anderen Kaliber nun leistungsfähiger und die Schießverfahren präziser als zuvor, wodurch größere Schäden erzielt wurden. Die Mannschaft von Vezzena musste ihren Posten während des Artilleriebeschusses immer wieder verlassen, da dieser aufgrund der herbeigeführten Zerstörungen keine sichere Deckung mehr bot.
Im Abschnitt Folgaria geriet nun das Werk Sebastiano ins Visier der gegnerischen Artillerie, wobei „nur“ 28-cm-Geschütze zum Einsatz kamen. Am 17. August durchschlugen Granaten einen Beobachtungsstand und am 18. August die Vorpanzer von zwei Turmhaubitzen, die damit kurzfristig ausfielen. Zusätzlich gab es schwerwiegende Treffer an der Bausubstanz. Die Geschütze der k.u.k. Panzerwerke erwiderten, so wie die Artillerieeinheiten im Angelände, das Feuer auf die italienischen Batterien. Wie bereits in der ersten Phase diente das italienische Artilleriefeuer zur Vorbereitung eines infanteristischen Angriffes. Dieser begann am Abend des 21. August 1915 südlich der Hochfläche von Folgaria, konnte jedoch abgewehrt werden. Auch der drei Tage später gestartete italienische Angriff in Richtung Vezzena und Verle führte zu keinem Erfolg.
Werk Verle
Das Panzerwerk Verle mit vier M.9-Haubitzen (Kaliber 10 cm), vier M.10-Kasemattkanonen (Kaliber 6 cm) und zwei M.5-Traditorengeschützen (Kaliber 8 cm) liegt auf 1 508 Metern zwischen der Cima Vezzena und dem Vezzena-Pass. Es wirkte durch seine Haubitzen nicht nur in das Vorgelände, sondern sperrte mit diesen sowie seinen Maschinengewehren ebenfalls den Vezzena-Sattel, die Verbindung von Asiago über den Vezzena-Pass in das Suganertal (Valsugana).
Die Anlage hatte einige wesentliche Nachteile. Sie befand sich gegenüber dem etwa sieben Kilometer entfernten italienischen Forte Verena, das sich jedoch in erhöhter Position zu Verle befand. Damit konnte die Besatzung von Verena das Werk Verle einsehen, umgekehrt war das aber nicht möglich. Auch die Haubitzen von Verena mit einer maximalen Reichweite von etwa sieben Kilometern trafen das gegnerische Panzerwerk gerade nicht mehr. Darüber hinaus hielten Verles Betondecken den italienischen Geschoßen vom Kaliber 30,5 cm nicht mehr stand. So bauten die Besatzungen die Haubitzen aus und verlegten diese ins Angelände, obwohl das Werk nicht aufgegeben wurde und im Laufe des Krieges noch einige Male unter Feuer stand. Heute ist das Panzerwerk Verle eine Ruine, dem Verfall preisgegeben, und das Betreten des Geländes ist verboten.
Posten Vezzena
Der Posten Vezzena war ein kleines mit fünf Maschinengewehren bestücktes Festungswerk ohne Geschütze. Er war der nordöstlichste Pfeiler der Festungskette, der vor allem der benachbarten Anlage Verle als Beobachtungswerk diente. Vezzena hatte zwei fixe Panzerkuppeln mit je zwei Maschinengewehren und eine drehbare Beobachtungskuppel. Aufgrund seiner exponierten Lage waren dort 200 000 Maschinengewehr-Patronen sowie Verpflegung für 90 Tage gelagert.


Phase 4
Nachdem die Infanterieangriffe in der Phase 3 gescheitert waren, setzten die Italiener den Artilleriebeschuss der Werke fort. Dabei wurde erneut vor allem Verle bis zum 31. Oktober 1915 noch mehrere Male schwer getroffen. Trotzdem blieben alle k.u.k. Panzerwerke soweit intakt, dass sie ihren Auftrag immer noch erfüllen konnten. Das war im Wesentlichen den Ausbesserungsmaßnahmen durch die Arbeiter zu verdanken, die vor allem in den Nachtstunden unermüdlich die Schäden ausbesserten und die Granattrichter mit schnell abbindendem Beton füllten. Diese Arbeiten waren wegen des gegnerischen Störfeuers gefährlich und kosteten vielen Arbeitern Gesundheit und Leben.
Die Phase 4 hatte grundsätzlich den gleichen Charakter wie die Phase 2. Nach intensivem Beschuss und (letztlich erfolglosen) Infanterieangriffen, galt es, wieder „zu Kräften“ zu kommen, um die Voraussetzungen für die nächste offensive Phase zu schaffen. Zusätzlich musste die Truppe vor Ort nun auch für den kommenden Winter vorbereitet und versorgt werden, der im Gebirge deutlich fordernder ist als im Tal. In dieser Phase gab es immer wieder gegenseitigen Artilleriebeschuss und Infanterieangriffe. Dabei sollten vorteilhafte Positionen für die eigene Beobachtung bzw. günstige Ausgangspositionen für neuerliche Angriffe erobert werden.
Dass das italienische Artilleriefeuer intensiv werden konnte, zeigt das Beispiel des Werkes Sommo. Dieses stand in der Periode vom 26. August bis zum 7. Oktober 1915 unter massivem Beschuss. Die italienischen Artilleristen erzielten dabei elf Treffer an den Panzertürmen, die aber – so wie die Betoneindeckung – dem Beschuss standhielten und nicht durchschlagen werden konnten.
Phase 5
In den Wintermonaten kamen der Beschuss und die Infanterieangriffe auf beiden Seiten de facto zum Erliegen. Die Werke lagen unter einer dicken Schneedecke, die Sicht war oft eingeschränkt und der Nachschub sowie der Dienst in den Werken und Stellungen war noch deutlich beschwerlicher als im Sommer. Sobald es das Wetter zuließ, feuerte die Artillerie zwar, jedoch mit geringerer Intensität als in den Phasen zuvor.
Ab Februar 1916 begannen die Vorbereitungen für die Südtiroloffensive, wodurch die Hochfläche hinter der Werkslinie zum Aufmarschraum der k.u.k. Verbände wurde. Die aufgrund der Truppen- und Logistiktransporte benötigten Verkehrsmittel und -wege standen somit nur bedingt für die Kampfführung der Werke zur Verfügung. Die dort stationierte Artillerie feuerte dennoch regelmäßig auf die italienischen Linien. Durch das Störfeuer sollte vom Aufmarsch für die geplante Offensive abgelenkt und bisher unentdeckte italienische Batterien zu einer Reaktion verleitet werden, um ihren Standort zu verraten. Zu diesem Zweck wurden die Werke Lusern und Verle erneut aktiviert. Zugleich wurden sie abermals zum Ziel, wodurch die beiden schon stark beschädigten Werke durch italienisches Gegenfeuer fast vollständig zerstört wurden.
Phase 6
Als am 15. Mai 1916 die Südtiroloffensive losbrach, griffen die bereits erheblich in Mitleidenschaft gezogenen österreichisch-ungarischen Werke ebenfalls in die Kampfhandlungen ein. Sie unterstützten den Angriff, indem sie die Ruinen der italienischen Fortifikationen und die Einheiten im Zwischengelände mit Feuer belegten. Die italienische Artillerie beschoss ihrerseits die k.u.k. Werke und deren Angelände, um den Schwung des Angriffes abzuschwächen.
Je weiter die Offensive voranschritt, desto weniger konnten die Panzerwerke diese unterstützen. Schließlich lag die Front außerhalb der Reichweite der Werksartillerie. Selbst nach dem Scheitern der Strafexpedition und der Rücknahme der Front befand sich die neu errichtete Frontlinie zu weit entfernt, so dass die k.u.k. Festungswerke ihren Zweck verloren hatten. Damit endete der Kampf der Panzerwerke in diesem Raum, der mit der Südtiroloffensive seinen Höhepunkt erreicht hatte.

Südtiroloffensive
Um eine Entscheidung an der Italienfront herbeizuführen und dort zu siegen, gab es – bereits Jahre vor dem Ersten Weltkrieg – einen Plan. Während die Masse der italienischen Streitkräfte am Isonzo gegen die österreichisch-ungarischen Truppen kämpfen würde und dort gebunden wäre, sollte eine österreichisch-ungarische Heeresgruppe von Trient ausgehend über die Alpen in die italienische Tiefebene bis in den Raum Venedig ans Meer stoßen. Wäre dieses Vorhaben erfolgreich gewesen, wären de facto die gesamten italienischen Streitkräfte eingekesselt und vom Nachschub abgeschnitten worden.
Aufgrund der Lage an den anderen Frontabschnitten im Westen und Osten wäre eine zeitnahe Hilfe der Verbündeten in den Jahren 1915 und 1916 unmöglich gewesen. Die Kapitulation Italiens wurde von der k.u.k. Militärführung deshalb als alternativlos beurteilt. Diese Überlegungen wurden nach dem Kriegseintritt Italiens konkretisiert und ab dem Jahr 1916 praktisch umgesetzt. Aufgrund des Wetters (zwei Wintereinbrüche im Frühjahr) musste die Offensive mehrmals verschoben werden. Das Überraschungsmoment ging deshalb verloren, und die Italiener verstärkten ihre Präsenz im designierten Angriffsraum.
Als die Offensive am 15. Mai 1916 schließlich begann, wurden die ersten beiden italienischen Verteidigungslinien rasch genommen. Die italienischen Kräfte befanden sich am Rande der Auflösung. Nun zeigten sich bei den k.u.k. Verbänden erhebliche Schwierigkeiten beim Nachführen der schweren Artillerie, die für den Erfolg der Gebirgsinfanterie entscheidend war. Der Angriff verlor an Schwung und die k.u.k. Truppen das Momentum. Rasch an diesen Abschnitt geworfene italienische Verbände vereitelten den Durchbruch endgültig – de facto an der letzten Gebirgskette vor der Tiefebene.
Am 4. Juni 1916 begann an der Ostfront die Brussilow-Offensive, mit der Russland die italienische Front entlasten wollte. Dort drohte ein russischer Durchbruch, der nur durch das Verlegen von k.u.k. Kräften von der Italienfront aufgehalten werden konnte. Aufgrund dessen wurde die Strafexpedition am 16. Juni 1916 offiziell eingestellt und die k.u.k. Streitkräfte danach wieder auf taktisch günstigere Positionen zurückgenommen. Die Front hatte sich nur wenige Kilometer in den Süden verschoben, ein wesentlicher Erfolg konnte nicht erzielt werden.
Strafexpedition
Die Südtiroloffensive der k.u.k. Armee im Frühjahr 1916 wird, vor allem in Italien, häufig als „Strafexpedition“ bezeichnet. Eine „Strafexpedition“ ist eine militärische Operation, die häufig in einem kolonialen Kontext steht und von einer Macht unternommen wird, um einen anderen Staat oder eine Bevölkerungsgruppe zu „bestrafen“. Der Grund dafür ist zumeist ein Angriff auf einen Vertreter dieser Macht bzw. ein Verhalten, das gegen diesen gerichtet ist. Ein Beispiel dafür ist der Angriff Österreichs auf Serbien im Sommer 1914, der in weiterer Folge zum Ersten Weltkrieg führte.
Belastender Kampf
Die physischen und psychischen Belastungen der Soldaten, die auf beiden Seiten unter extremen Bedingungen in den Gebirgsfestungen lebten und kämpften, erwies sich als enorm. Allgegenwärtig waren der permanente Schlafmangel, die den Körper durchdringende Kälte und Feuchtigkeit, die Enge der stickigen Werke mit ihrer unzureichenden Belüftung sowie der damit verbundene Rauch und Lärm der Geschütze und Maschinengewehre – weit weg von der Heimat.
Die Angst vor dem Tod durch einen gegnerischen Artillerietreffer oder den Angriff der gegnerischen Infanterie war ein ständiger Begleiter, besonders während des Beschusses der Anlagen. Nicht selten gab es psychisch bedingte Ausfälle. Diese betrafen aber nicht nur die einfachen Soldaten, sondern auch ihre Kommandanten, wie die Fälle Giebermann (Verle) und Nebesar (Lusern) zeigen, deren Werke im Schwergewicht des Beschusses lagen.
Verle: Giebermann
Bereits am ersten Tag der Beschießung des Werkes Verle (24. Mai 1915) hatte eine italienische 28-cm-Granate den Vorpanzer eines Panzerturmes durchschlagen, wobei zwei Soldaten fielen. Oberleutnant Alfred Giebermann, Kommandant von Verle, soll sich während des Beschusses apathisch verhalten und seine Führungsaufgaben vernachlässigt haben. Schließlich beantragte er am Abend des 26. Mai 1915 die Räumung des Werkes, das bis auf einen Geschützturm jedoch intakt geblieben war.
Dem Antrag wurde stattgegeben und Verle, bis auf 42 Freiwillige zur Nahverteidigung, geräumt. Am nächsten Tag übernahm Giebermanns Stellvertreter das Kommando über die Kompanie. Er kehrte mit dieser in das Werk zurück, das ab dem 30. Mai 1915 wieder vollständig besetzt war. Der psychische Ausfall Giebermanns wurde als vorübergehende Unzurechnungsfähigkeit diagnostiziert. Das rettete ihn vermutlich vor dem Kriegsgericht.
Lusern: Nebesar
Am 28. Mai 1916, drei Tage nach Beginn des Krieges an der Italienfront, fasste der Kommandant des Werkes Lusern, Oberleutnant Emanuel Nebesar, mit seinen Offizierskameraden den Entschluss, das Werk aufgrund der bisherigen Treffer aufzugeben und stellte den Antrag, das Werk zu räumen. Nach Zustimmung des Antrages ließ Nebesar die Geschütze und Teile der Anlage unbrauchbar machen, hisste die weiße Fahne und verließ mit seiner Mannschaft die Festung.
Die Nachbarwerke Verle und Gschwent legten Sperrfeuer auf das Werk Lusern, um die Italiener von dessen Einnahme abzuhalten. Noch bevor diese erkennen konnten, dass Lusern unbesetzt war, hatte ein Standschützen-Patrouillenführer die weiße Fahne bereits wieder entfernt. Kurz danach war das Werk wieder mit seiner ursprünglichen Besatzung, jedoch mit einem neuen Kommandanten, besetzt. Nebesar wurde verhaftet und vor ein Militärgericht gestellt. Dieses kam jedoch zu dem Schluss, dass er durch die Vergiftung mit Explosions- bzw. Verbrennungsgasen unzurechnungsfähig gewesen sei und sprach ihn frei.
Werke bis 1918
Obwohl sie ihre ursprüngliche Aufgabe nun nicht mehr erfüllen konnten, wurden die k.u.k. Panzerwerke nicht aufgegeben. Schließlich war der Krieg noch im Gange und es bestand die Möglichkeit, sie bei einem Angriff der Italiener erneut zu benötigen. Die Werke Lusern, Gschwent und Verle wurden im Gegensatz zu jenen von Sommo, Serrada und Sebastiano desarmiert, blieben aber von einer kleineren Mannschaft besetzt, die diese instand setzten bzw. -hielten. Somit wären die Anlagen mit relativ geringem Aufwand nach nur wenigen Tagen erneut gefechtsbereit gewesen.
Obwohl die Kämpfe an der Südwestfront weitergeführt wurden, blieb es an der Werkslinie bis zum Ende des Ersten Weltkrieges ruhig. Im November 1918 räumten die österreichisch-ungarischen Mannschaften die Werke, die in weiterer Folge von britischen und italienischen Truppen übernommen wurden.

Fazit
Die Kämpfe der Panzerwerke beider Seiten auf der Hochebene von Lavarone und Folgaria bzw. auf den sieben Gemeinden sind eine spezielle Facette des Gebirgskrieges während des Ersten Weltkrieges. Sie waren von den wiederkehrenden Phasen Beschuss, Angriff und Reorganisation geprägt. Diese Art der Kriegsführung war für die Soldaten beider Seiten zermürbend, materialintensiv und hatte den Charakter einer Artillerieschlacht mit zeitweisen Infanterieangriffen.
Trotz erheblicher Schäden an den Bauwerken und des Verlustes von Soldaten, hielten die k.u.k. Festungswerke auf der Hochebene von Folgaria und Lavarone dem Beschuss sowie den Angriffen stand und erfüllten somit ihren Auftrag. Dafür verantwortlich waren
- das Fehlen eines starken und entschlossenen italienischen Angriffes und des dafür notwendigen vernichtenden Geschützfeuers durch schwere Geschoße, trotz der artilleristischen Schwergewichtsbildung im Raum Verle-Vezzena,
- die für das Erfüllen des Auftrages gut geplante Konstruktion der Anlagen hinsichtlich der Wirkung und Deckung, die jedoch an der Grenze der technischen Möglichkeiten lag,
- vor allem die Soldaten, die in den Werken ihre Aufträge – auch unter widrigsten Bedingungen – erfüllten.
Die italienischen Panzerwerke der ersten Linie hatten weniger „Glück“. Campomolon war zu Kriegsbeginn noch nicht fertiggestellt und die Bausubstanz der Forte Verena und Campolongo unzureichend, da die Decken nicht armiert waren und den Beschuss der schweren k.u.k. Haubitzen nicht lange standhielten.
Die Frage nach dem Sinn von Befestigungsanlagen ist beinahe so alt wie der Krieg selbst. Ob sich diese zufriedenstellend und endgültig beantworten lässt, sei dahingestellt. Jedenfalls zeigt sich bei der Betrachtung dieser Thematik die Wechselbeziehung aus Wirkung und Deckung. Diese fällt einmal zugunsten der einen, dann wieder der anderen Eigenschaft aus, wodurch eine Kriegspartei zumindest kurzfristig profitiert. Das gilt für die Panzerwerke im italienischen Hochgebirge genauso wie für spätere oder frühere Anlagen.
Ein interessanter Aspekt ist, dass die Kosten der italienischen Artilleriegranaten, die massiven Kosten des Baus der k.u.k. Panzerwerken bei Weitem überstiegen. Das ist besonders bei einem Abnützungskrieg – und das waren alle Weltkriege – wesentlich. Wie weit dieser Aspekt bei der Planung und Umsetzung von künftigen Verteidigungsanlagen von Relevanz ist, wird die Zukunft zeigen. Der aktuelle Ukraine-Krieg, der ebenfalls ein Abnützungskrieg ist, bei dem umfangreiche Geländeverstärkungen angelegt wurden und werden, zeigt deutlich, dass solche Einrichtungen keine Relikte der Vergangenheit sind.

La battaglia dei forti (Artikel in Italienisch)
La Prima Guerra Mondiale sugli altipiani di Folgaria-Lavarone (Austria-Ungheria) e dei Sette Comuni (Italia). Il 24 maggio 1915, alle quattro del mattino, il Forte Verena aprì il fuoco di artiglieria contro il Forte austriaco Verle. Così iniziò la battaglia dei forti – lo scenario per cui erano state costruite le fortezze austro-ungariche e italiane.
Sfiducia reciproca
Sebbene, nel 1882, il Regno d’Italia fosse entrato a far parte dell’alleanza tra l’Impero tedesco e la Monarchia danubiana («Triplice Alleanza»), i due avversari nella guerra del 1866 continuavano a guardarsi con grande diffidenza. L’unificazione di tutti i territori di lingua italiana in un unico Stato (Risorgimento) rimaneva parte integrante della cultura politica del vicino meridionale dell’Austria-Ungheria. Infatti, nella Contea Principesca del Tirolo e nella città portuale di Trieste, così come nella Contea Principesca di Gorizia e Gradisca, c’era una popolazione di lingua italiana. La Prima Guerra Mondiale, scatenata dalla dichiarazione di guerra dell’Austria-Ungheria alla Serbia e dal conseguente automatismo delle alleanze, non portò tuttavia all’entrata in guerra dell’Italia al fianco dei propri alleati. Roma fece riferimento all’orientamento difensivo della «Triplice Alleanza», ritenne che non si trattasse di un caso di difesa dell’alleanza e rimase neutrale.
Sebbene l’alleanza fosse durata 32 anni, lo scetticismo reciproco si manifestava non solo nei piani di guerra preventiva del capo di Stato Maggiore imperiale e reale Franz Conrad von Hötzendorf, ma anche nelle cinture fortificate opposte al confine tra la Monarchia e il suo vicino – quasi «testimoni di pietra della reciproca diffidenza». Gran parte delle guarnigioni di questi forti, completati in parte nell’ultimo anno di pace, erano state trasferite su altri fronti della Monarchia danubiana all’inizio della guerra mondiale. Ciononostante, da parte dell’Austria-Ungheria erano state prese misure per poter far fronte ad un eventuale attacco da parte dell’Italia. Così, per ragioni strategico-tattiche, fu tracciata una linea del fronte – ancora teorica – che si basava sui forti corazzati dell’Impero austro-ungarico con elementi territoriali provenienti soprattutto dal Tirolo. D’altra parte, anche le forze armate italiane avevano cercato di mantenere operative le proprie fortezze sul confine settentrionale.
Durante il primo anno di guerra, il Regno d’Italia si avvicinò alla Triplice Intesa. Con il «Trattato di Londra» del 26 aprile 1915 si concretizzò il cambio di alleanza, che comprendeva ampie concessioni territoriali a spese della Monarchia danubiana. Seguì la denuncia del Trattato della Triplice Alleanza e, il 23 maggio 1915, la dichiarazione di guerra dell’Italia all’Austria-Ungheria. Così, la Monarchia asburgica, già oberata dal punto di vista militare, si trovò ad affrontare un terzo fronte («fronte sud-occidentale»).
Svolgimento dei combattimenti
Se si considerano i combattimenti sull’Altopiano di Lavarone e di Folgaria nei primi due anni di guerra, questi possono essere suddivisi in sei fasi:
- Dal 24 al 30 maggio 1915: bombardamenti di artiglieria e attacchi italiani, che riuscirono a essere respinti;
- Dal 31 maggio al 14 agosto 1915: contrattacchi austro-ungarici e scontri a fuoco a bassa intensità;
- Dal 15 al 25 agosto 1915: bombardamenti di artiglieria e attacchi italiani; simili a quelli della prima fase, ma più intensi;
- Dal 26 agosto fino all’inizio dell’inverno 1915: bombardamenti continui e scontri a fuoco;
- Inverno 1915/16: relativa tregua a causa dell’inverno;
- Dal 15 maggio al 16 giugno 1916: Alcune settimane dopo l’inizio della battaglia degli Altipiani (Strafexpedition - Spedizione punitiva), i combattimenti in questa zona cessarono, poiché il fronte si era spostato verso sud.
Fase 1
Il giorno successivo alla dichiarazione di guerra da parte dell’ex alleato, il 24 maggio 1915, nelle prime ore del mattino, l’artiglieria italiana iniziò a bombardare le fortezze austro-ungariche. Il Forte Verena lanciò le prime granate contro il Forte Verle. Già poco dopo, tutte le fortezze austriache furono prese di mira dal fuoco italiano che tra il 26 e il 29 maggio 1915 raggiunse una particolare intensità.
Il fulcro dei bombardamenti italiani, in cui fin dall’inizio fu impiegata anche l’artiglieria pesante, era costituito dal settore di Lavarone con i forti Belvedere, Luserna, Verle e Vezzena. Questi ultimi due furono sottoposti a un bombardamento particolarmente intenso, dove in seguito ebbe inizio un massiccio attacco di fanteria italiana, che fu respinto. Nel settore di Folgaria, il Forte austro-ungarico Dosso delle Somme fu bersaglio dell’attacco.
Le fortezze si combattevano spesso a vicenda. Raffiche di artiglieria si abbattevano da Forte Verena su Verle, da Campolongo su Luserna e viceversa. La fortezza/museo di Belvedere, ancora oggi esistente, era sotto il fuoco di Campolongo e dell’artiglieria da campo italiana con obici da 28 cm, posizionati nei pressi della fortificazione corazzata di Campomolon, non ancora completata, e del Monte Toraro.
Gli obici delle fortificazioni imperiali e regie tentarono invano di distruggere con fuoco di efficacia l’artiglieria nemica nei pressi della fortezza. Gli artiglieri italiani, tuttavia, avevano posizionato i loro cannoni per lo più al di fuori del loro raggio d’azione, cosicché si riuscì a causare solo pochi danni al materiale e agli edifici. Ciò che il fuoco riuscì tuttavia a ottenere fu di ostacolare le attività nei pressi delle fortificazioni italiane – lavori di rifornimento e riparazione. I proiettili austro-ungarici degli obici rappresentavano quindi soprattutto un pericolo per la fanteria italiana nelle vicinanze del forte.
Per causare danni alla struttura delle fortificazioni dell’Impero austro-ungarico era necessario un calibro di almeno 26 cm. Di conseguenza, gli obici italiani da 21 cm ottennero scarsi effetti, mentre quelli da 28 cm, pur essendo in grado di provocare danni significativi, non mettevano seriamente a rischio le fortificazioni. Un problema di gran lunga più grave era tuttavia rappresentato dalla distruzione parziale delle avancorazze dei cannoni – parti in acciaio delle corazzature rivestite di calcestruzzo che proteggevano l’anello di rotolamento e garantivano un appoggio stabile. Se gli artiglieri italiani riuscivano a colpire quel punto, il cannone in questione poteva diventare inoperativo, mettendo a rischio l’intera operatività della rispettiva installazione.
I combattimenti di artiglieria causarono morti e feriti da entrambe le parti. Lo stress fisico e psicologico della guarnigione del forte dell’Impero austro-ungarico si rivelò notevole, in alcuni casi eccessivo (vedi capitolo: «Una battaglia estenuante», pag. 9). Per questo motivo, il 26 maggio il comandante del Forte Verle ne ordinò l’evacuazione; due giorni dopo, il vicino Forte Luserna issò bandiera bianca e fu anch’esso evacuato in breve tempo.
Dopo diversi giorni di bombardamenti da parte dell’artiglieria italiana, nella notte tra il 29 e il 30 maggio, ebbero inizio i primi attacchi di fanteria contro il Forte Vezzena e, successivamente, contro il Forte Verle. Questi attacchi furono respinti dal fuoco dei difensori e fallirono. La capacità di combattimento delle fortificazioni e della fanteria nella zona intermedia fu sufficiente a respingere gli italiani – con grande fatica e, in alcuni settori, solo per un soffio. Gli altri forti (Forte Luserna, Belvedere, Cherle, Sommo Alto e Dosso delle Somme) non furono oggetto di attacchi di fanteria.
Fase 2
Dopo la prima fase di bombardamenti reciproci e il fallimento degli attacchi della fanteria italiana, seguì una fase di riorganizzazione. Si trattava di sostituire le decine di migliaia di granate esaurite nelle fortificazioni e presso le unità di artiglieria nella zona intermedia, consentire alle truppe un periodo di riposo e rifornire nuove forze. Le postazioni di fanteria nell’area di battaglia e le fortificazioni stesse furono sottoposte a riparazioni e rinforzi, e anche le principali vie di accesso furono rimesse in stato di funzionamento.
In questo settore, tuttavia, la calma non tornò. Entrambe le parti si bersagliavano ripetutamente con fuoco di granate per ostacolare i lavori di riparazione e le altre attività dell’avversario. I forti imperiali e regi di Verle e di Dosso delle Somme furono addirittura colpiti da colpi di efficacia sparati da pesanti pezzi di artiglieria italiana. Di contro, l’artiglieria pesante austro-ungarica riuscì a distruggere definitivamente il Forte Campolongo e il Forte Verena tra il 28 luglio e l’8 agosto 1915. Si verificarono diversi piccoli scontri, oltre a un attacco di maggiore entità da parte della fanteria austro-ungarica. Quest’ultimo ebbe luogo il 16 giugno 1916 con l’obiettivo di migliorare le proprie posizioni in termini di efficacia e osservazione, un obiettivo che fu raggiunto.
Fase 3
Il 15 agosto 1915 ebbe inizio un nuovo attacco su larga scala da parte dell’artiglieria italiana, che si rivelò nettamente più violento rispetto a quello della prima fase. Ancora una volta l’attenzione si concentrò sui forti di Luserna e di Verle, nonché sul Forte Vezzena nel settore di Lavarone. Questi erano ora anche sotto il fuoco di cannoni da 30,5 cm, in grado persino di perforare le coperture delle fortificazioni dell’Impero austro-ungarico. Inoltre, i proiettili dell’artiglieria italiana di altri calibri erano diventati più potenti e le tecniche di tiro più precise rispetto a prima, il che causò danni maggiori. La guarnigione di Vezzena dovette abbandonare ripetutamente la propria postazione durante i bombardamenti di artiglieria, poiché a causa delle distruzioni questa non offriva più una copertura sicura.
Nel settore di Folgaria, il Forte Cherle finì ora nel mirino dell’artiglieria nemica, che impiegò «solo» cannoni da 28 cm. Il 17 agosto le granate perforarono un posto di osservazione e il 18 agosto le avancorazze di due obici su torrette, che rimasero così temporaneamente fuori uso. Inoltre, si registrarono gravi danni alla struttura della fortificazione.
I cannoni delle fortificazioni corazzate dell’Impero austro-ungarico, così come le unità di artiglieria dislocate nell’area circostante, risposero al fuoco delle batterie italiane. Come già nella prima fase, il fuoco dell’artiglieria italiana servì a preparare un attacco di fanteria. Questo ebbe inizio la sera del 21 agosto 1915 a sud dell’Altopiano di Folgaria, ma fu respinto. Anche l’attacco italiano sferrato tre giorni dopo in direzione di Vezzena e Verle non ebbe successo.
Forte Verle
Il Forte Verle, dotato di quattro obici M.9 (calibro 10 cm), quattro obici da casamatta M.10 (calibro 6 cm) e due batterie “traditori” M.5 (calibro 8 cm), sorge a 1.508 metri di altitudine tra la Cima Vezzena e il Passo Vezzena. Grazie ai suoi obici, non solo operava sul terreno antistante, ma con questi e con le mitragliatrici, bloccava anche la sella di Vezzena, il collegamento che da Asiago, attraverso il Passo Vezzena, conduce nella Valsugana.
L’impianto presentava alcuni svantaggi significativi. Si trovava di fronte al Forte Verena italiano, distante circa sette chilometri, che però occupava una posizione più elevata rispetto al Forte Dosso delle Somme. Di conseguenza, la guarnigione del forte italiano poteva vedere Verle, ma non viceversa e anche gli obici, con una gittata massima di circa sette chilometri, non riuscivano a colpire la fortificazione nemica. Inoltre, le strutture in calcestruzzo di Verle non resistevano più ai proiettili italiani di calibro 30,5 cm. Così, la guarnigione smontò gli obici e li trasferì nell’area circostante, sebbene il forte non fosse stato abbandonato e nel corso della guerra fosse stato ancora più volte bersaglio di attacchi. Oggi il Forte Verle è una rovina abbandonata al degrado e l’accesso all’area è vietato.
Forte Vezzena
Il Forte Vezzena era una piccola fortificazione dotata di cinque mitragliatrici, ma priva di cannoni. Costituiva il pilastro più a nord-est della catena fortificata che fungeva soprattutto da posto di osservazione per il vicino Forte Verle. Vezzena disponeva di due cupole corazzate fisse, ciascuna con due mitragliatrici, e di una cupola di osservazione girevole. Data la sua posizione esposta, vi erano stoccate 200 000 cartucce per mitragliatrice e provviste per 90 giorni.
Fase 4
Dopo il fallimento degli attacchi di fanteria della fase 3, gli italiani proseguirono il bombardamento di artiglieria contro le fortificazioni. In particolare, il Forte Verle fu nuovamente colpito duramente più volte fino al 31 ottobre. Ciononostante, tutte le fortificazioni corazzate dell’Impero austro-ungarico rimasero sufficientemente intatte da poter continuare a svolgere la loro funzione. Ciò fu dovuto essenzialmente agli interventi di riparazione effettuati dagli operai, che, soprattutto durante le ore notturne, riparavano instancabilmente i danni e riempivano i crateri delle granate con calcestruzzo a presa rapida. Questi lavori erano molto pericolosi a causa del fuoco di disturbo e costarono la salute e la vita a molti operai.
La fase 4 presenta sostanzialmente le stesse caratteristiche della fase 2. Dopo una fase caratterizzata da intensi bombardamenti e attacchi di fanteria (alla fine infruttuosi), era necessario “recuperare le forze” per creare i presupposti per la successiva fase offensiva. In più, le truppe sul posto dovevano ora essere preparate e rifornite in vista dell’inverno imminente, che in montagna è decisamente più impegnativo che a valle. In questa fase si verificarono ripetutamente bombardamenti di artiglieria reciproci e attacchi di fanteria. L’obiettivo era di conquistare posizioni strategiche per la propria osservazione o punti di partenza favorevoli per nuovi attacchi.
L’esempio del Forte Sommo Alto dimostra che il fuoco di artiglieria italiano poteva diventare davvero intenso. Quest’ultimo subì il bombardamento più intenso nel periodo dal 26 agosto al 7 ottobre 1915. Gli artiglieri italiani colpirono undici volte le torrette corazzate, le quali però – così come la struttura in calcestruzzo – resistettero al fuoco e non furono perforate.
Fase 5
Nei mesi invernali, i bombardamenti e gli attacchi di fanteria da entrambe le parti si interruppero di fatto. Le fortificazioni erano ricoperte da uno spesso manto nevoso, la visibilità era spesso limitata e sia i rifornimenti che il servizio all’interno delle fortificazioni e delle postazioni risultavano ancora più difficili rispetto all’estate. Non appena il tempo lo permetteva, l’artiglieria continuava comunque a sparare, sebbene con minore intensità rispetto alle fasi precedenti.
A partire dal febbraio 1916 iniziarono i preparativi per la «spedizione punitiva», per cui l’altopiano alle spalle della linea delle fortificazioni divenne zona di schieramento delle unità imperiali e regie. I mezzi e le vie di comunicazione necessari per il trasporto delle truppe e dei rifornimenti logistici erano quindi disponibili solo in misura limitata per le operazioni belliche delle fortificazioni. L’artiglieria ivi stazionata continuava tuttavia a sparare regolarmente contro le linee italiane. Il fuoco di disturbo aveva lo scopo di distogliere l’attenzione dal dispiegamento in vista dell’offensiva pianificata e di indurre le batterie italiane, fino ad allora non individuate, a reagire, in modo da rivelarne la posizione. A tal fine furono riattivati i forti di Luserna e di Verle. Allo stesso tempo, però, questi divennero nuovamente bersaglio, con il risultato che le due fortificazioni, già gravemente danneggiate, furono quasi completamente distrutte dal fuoco di controbatteria italiano.
Fase 6
Quando il 15 maggio 1916 scoppiò la «battaglia degli Altipiani» , anche le fortificazioni austro-ungariche, già gravemente danneggiate, entrarono in azione. Esse sostennero l’attacco, sottoponendo a fuoco le rovine delle fortificazioni italiane e le unità presenti nella zona intermedia. Da parte loro, l’artiglieria italiana bombardò le fortificazioni imperiali e regie e i loro dintorni per indebolire lo slancio dell’attacco.
Man mano che l’offensiva avanzava, le fortificazioni corazzate erano sempre meno in grado di sostenerla. Alla fine, infatti, il fronte si trovava fuori dalla portata dell’artiglieria delle fortificazioni. Anche dopo il fallimento della spedizione punitiva e il ripiegamento del fronte, la nuova linea del fronte si trovava troppo lontana, motivo per cui le fortificazioni imperiali e regie avevano perso il loro scopo. Così si concluse la battaglia dei forti corazzati in questa zona, che aveva raggiunto il suo apice con la «battaglia degli Altipiani».
La battaglia degli Altipiani
Per arrivare a una svolta sul teatro di guerra sud-occidentale (fronte italiano) e ottenere la vittoria in quella zona, esisteva un piano già anni prima della Grande Guerra. Mentre la maggior parte delle forze armate italiane avrebbe combattuto sull’Isonzo contro le truppe austro-ungariche, rimanendo così impegnata in quella zona, un gruppo di armate austro-ungariche, partendo da Trento, avrebbe dovuto attraversare le Alpi per raggiungere la pianura italiana fino alla zona di Venezia e arrivare al mare. Se l’operazione avesse avuto successo, tutte le forze armate italiane sarebbero state di fatto accerchiate e tagliate fuori dai rifornimenti.
Data la situazione sugli altri settori del fronte a ovest e a est, nel 1915/16 sarebbe stato impossibile ottenere un aiuto tempestivo dagli alleati. La resa dell’Italia fu quindi giudicata inevitabile dal comando militare austro-ungarico. Queste considerazioni furono concretizzate dopo l’entrata in guerra dell’Italia e messe in pratica a partire dal 1916. A causa delle condizioni meteorologiche (due ondate di freddo in primavera), l’offensiva dovette essere rinviata più volte. Si perse così l’effetto-sorpresa e gli italiani rafforzarono la loro presenza nell’area designata per l’attacco.
Quando l’offensiva ebbe finalmente inizio il 15 maggio 1916, le prime due linee difensive italiane furono rapidamente conquistate. Le forze italiane erano sull’orlo dello sbando. A quel punto, le unità dell’Impero austro-ungarico incontrarono notevoli difficoltà nel dispiegare l’artiglieria pesante, fondamentale per il successo della fanteria di montagna. L’attacco delle truppe austro-ungariche perse lo slancio offensivo. Le unità italiane, rapidamente dispiegate in quel settore, sventarono definitivamente lo sfondamento – di fatto sull’ultima catena montuosa prima della pianura.
Il 4 giugno 1916 iniziò sul fronte orientale l’offensiva Brusilov, con la quale la Russia intendeva alleggerire il fronte italiano. Lì si profilò rapidamente la minaccia di uno sfondamento russo, che poté essere fermato solo grazie al trasferimento delle forze austro-ungariche dal fronte italiano. Per questo motivo, la spedizione punitiva fu ufficialmente sospesa il 16 giugno 1916. Il fronte si era spostato di alcuni chilometri verso sud, ma non fu possibile ottenere un successo significativo.
Spedizione punitiva
La battaglia degli Altipiani dell’esercito austro-ungarico nella primavera del 1916 viene spesso definita, soprattutto in Italia, una «spedizione punitiva». Una «spedizione punitiva» è un’operazione militare, spesso inserita in un contesto coloniale, intrapresa da una potenza per «punire» un altro Stato oppure un gruppo di popolazione. Il motivo è solitamente un attacco contro un rappresentante di tale potenza o un comportamento diretto contro di essa. Un esempio è l’attacco dell’Austria alla Serbia nell’estate del 1914, che in seguito portò alla guerra mondiale.
Una battaglia estenuante
Lo stress fisico e psicologico dei soldati, che su entrambi i fronti vivevano e combattevano in condizioni estreme nelle fortezze di montagna, era enorme. Onnipresenti erano la mancanza di sonno, il freddo e l’umidità che penetravano nel corpo, la ristrettezza dei forti soffocanti con la loro ventilazione insufficiente, il fumo, il rumore dei cannoni e delle mitragliatrici nonché la lontananza dalla patria.
La paura di morire a causa di un colpo di artiglieria nemica o dell’attacco della fanteria avversaria era una presenza costante, soprattutto durante il bombardamento delle fortezze. Non era raro che si verificassero crolli psicologici. Questi non riguardavano solo i semplici soldati, ma anche i loro comandanti, come dimostrano i casi di Giebermann (Verle) e Nebesar (Luserna), le cui fortificazioni si trovavano nel punto più esposto al bombardamento.
Verle: Giebermann
Già il primo giorno del bombardamento del Forte Verle, una granata italiana da 28 cm aveva perforato l’avancorazza di una torretta. In quell’occasione caddero due soldati. Il tenente Alfred Giebermann, comandante di Verle, si sarebbe comportato in modo apatico durante il bombardamento e avrebbe trascurato i propri compiti di comando. Infine, la sera del 26 maggio 1915, chiese l’evacuazione del forte, che era ancora intatto tranne una torretta.
La richiesta fu accolta e il Forte Verle fu evacuato, ad eccezione di 42 volontari destinati alla difesa vicina. Il giorno seguente, il vice di Giebermann assunse il comando della compagnia. Con essa tornò al forte, che a partire dal 30 maggio 1915, era nuovamente occupato al completo. Il crollo psichico di Giebermann fu diagnosticato come temporanea incapacità di intendere e di volere. Ciò lo salvò probabilmente dalla corte marziale.
Luserna: Nebesar
Il 28 maggio 1916, tre giorni dopo l’inizio della guerra sul fronte italiano, il comandante del Forte Luserna, il sottotenente Emanuel Nebesar, insieme ai suoi colleghi ufficiali, decise di abbandonare il forte a causa dei colpi subiti fino a quel momento e fece richiesta di sgomberarlo. Dopo l’approvazione della richiesta, Nebesar fece rendere inutilizzabili i cannoni e parti dell’impianto, issò la bandiera bianca e lasciò la fortezza con la sua guarnigione.
I forti vicini di Verle e Belvedere aprirono il fuoco d’arresto contro la fortezza per impedire agli italiani di conquistarla. Ancor prima che questi potessero rendersi conto che il Forte Luserna era abbandonato, uno Standschütze e capo pattuglia aveva già ritirato la bandiera bianca. Poco dopo, la fortezza era nuovamente presidiata dalla sua guarnigione originaria, sebbene con un nuovo comandante. Nebesar fu arrestato e sottoposto a un tribunale militare. Quest’ultimo giunse alla conclusione che, a causa dell’avvelenamento da gas esplosivi e di combustione, fosse incapace di intendere e di volere, e lo assolse.
I forti fino al 1918
Sebbene non potessero più adempiere al loro compito originario, i forti corazzati dell’Impero austro-ungarico non furono abbandonati. Dopotutto, la guerra era ancora in corso e c’era la possibilità di averne nuovamente bisogno in caso di un attacco da parte degli italiani. I forti di Luserna, Belvedere e Verle, a differenza di quelli di Sommo Alto, Dosso delle Somme e Cherle, furono disarmati, ma rimasero presidiati da una piccola guarnigione incaricata di ripararli e mantenerli in buono stato. In questo modo, con uno sforzo relativamente modesto, gli impianti sarebbero stati nuovamente pronti al combattimento nel giro di pochi giorni.
Sebbene i combattimenti sul fronte sud-occidentale continuassero, lungo la linea delle fortificazioni la situazione rimase tranquilla fino alla fine della Prima Guerra Mondiale. Nel novembre 1918 le truppe austro-ungariche abbandonarono le fortificazioni, che furono successivamente occupate dalle truppe britanniche e italiane.
Conclusione
I combattimenti tra i due schieramenti sull’Altopiano di Lavarone e di Folgaria, nonché sui Sette Comuni, rappresentano un aspetto particolare della guerra in montagna durante la Prima Guerra Mondiale. Erano caratterizzati da fasi ricorrenti di bombardamento, attacco e riorganizzazione. Questo tipo di guerra era logorante per i soldati di entrambe le parti, richiedeva un grande dispendio di materiali e aveva il carattere di una battaglia di artiglieria con attacchi di fanteria intermittenti.
Nonostante i danni ingenti ai forti e la perdita di soldati, le fortificazioni imperiali e regie sull’Altopiano di Folgaria e di Lavarone resistettero ai bombardamenti e agli attacchi, adempiendo così al loro compito. A ciò contribuirono:
- la mancanza di un attacco italiano forte e risoluto e del necessario fuoco di artiglieria devastante con proiettili pesanti, nonostante la concentrazione di forze di artiglieria nella zona di Verle/Vezzena,
- la struttura delle fortificazioni, ben progettata per l’adempimento del compito in termini di efficacia e copertura, ma che si trovava al limite delle possibilità tecniche,
- soprattutto i soldati che, all’interno delle fortificazioni, adempivano ai propri compiti anche nelle condizioni più avverse.
I forti italiani di prima linea ebbero meno «fortuna». Campomolon non era ancora stato completato all’inizio della guerra e la struttura edilizia di Forte Verena e Campolongo era insufficiente, poiché i soffitti non erano rinforzati e non resistevano a lungo al fuoco degli obici pesanti dell’Impero austro-ungarico.
La questione del senso delle fortificazioni è antica quasi quanto la guerra stessa. Resta da vedere se sia possibile darvi una risposta soddisfacente e definitiva. In ogni caso, nell’analizzare questo tema emerge l’interrelazione tra efficacia e copertura. Tale interrelazione si risolve ora a favore dell’una, ora a favore dell’altra caratteristica, il che avvantaggia una delle parti in conflitto, almeno nel breve termine. Ciò vale sia per i forti in alta montagna sul versante italiano, che per le opere successive o precedenti.
Un aspetto interessante è che i costi per le granate di artiglieria superavano di gran lunga i costi ingenti della costruzione delle fortificazioni corazzate dell’Impero austro-ungarico. Ciò è particolarmente rilevante in una guerra di logoramento – e tutte le guerre mondiali lo sono state. Solo il futuro potrà dimostrare fino a che punto ciò sia rilevante nella progettazione e nella realizzazione di future opere difensive. L’attuale guerra in Ucraina, anch’essa una guerra di logoramento in cui sono state e vengono realizzate opere difensive, dimostra chiaramente che tali strutture non sono un relitto del passato.
Autoren
Hofrat Gerold Keusch, BA MA
Jahrgang 1977; Grundwehrdienst beim PzGrenB9 in Horn (ET X/94); 1995-2014: Gruppen- und Zugskommandant beim JgB12 in Amstetten, Auslandseinsätze (Bosnien und Herzegowina und Kosovo); seit 2014: Onlineredakteur und Leiter-Online Medien in der RedTD; Journalistenausbildung (2015/16), Studium Politikwissenschaft; Fachbereiche: Fortifikationen, Südosteuropa, Erinnerungs- und Geschichtspolitik, Zweiter Weltkrieg in Österreich.
Oberrevident Mag. Martin Prieschl, MA
Oberrevident Mag. Martin Prieschl, MA ist Historiker und Mitglied des Institutes für Österreichische Geschichtsforschung mit einem Forschungsschwerpunkt zum Ersten Weltkrieg an der Italienfront.
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