Spuren der Kriege
Europa ist in Gefahr. Externe Bedrohungen und Konflikte setzen den Kontinent unter Druck. Nach Jahrzehnten des Abbaus militärischer Fähigkeiten steht Europa vor der Notwendigkeit, seine zivile und militärische Widerstandskraft unter erheblichem Zeitdruck zu stärken. Zugleich zeigen aktuelle Kriege, wie schnell die Entwicklungen in der Technik und bei Doktrinen voranschreiten. Diese Veränderungen müssen beobachtet, beschrieben, eingeordnet und analysiert werden, um daraus tragfähige Lehren zu ziehen. Lange als unumstößlich betrachtetes militärisches Denken gerät ins Wanken. Experten analysieren und folgern in der TRUPPENDIENST-Serie „Spuren der Kriege“ ihre Erkenntnisse für Österreich und das Bundesheer.

Russische Artillerie im Ukraine-Krieg
Die Artillerie ist das zentrale Element der russischen Landstreitkräfte. Russland passt seine Artilleriestrukturen an die aktuelle Kampfführung an. Die bisherige Doktrin war, die Feuerwalze über Feindstellungen und Städte rollen zu lassen und so eine verheerende physische und psychologische Wirkung zu erzeugen. Daraus lassen sich Lehren für das Bundesheer ziehen.
Autor
Oberst Mag.(FH) Pierre Kugelweis
Oberst Pierre Kugelweis verfügt über langjährige Kommunikationserfahrung auf Bataillons- und Streitkräfteebene sowie im ministeriellen Bereich. Als Offizier für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation war er sowohl im Inland als auch bei Auslandseinsätzen tätig, unter anderem am Balkan, in der Türkei und in Afrika. Darüber hinaus wirkt er als Gastlehrer am Institut für Offiziersweiterbildung der Theresianischen Militärakademie.
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