Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4

R. Lemp

Mit dem Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 verfügt die 4. Panzergrenadierbrigade über einen der drei im Bundesheer verfügbaren Verbände dieser Art. Das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 ist aufgrund seiner Gliederung und Ausrüstung der „Hammer und die Augen“ der 4. Panzergrenadierbrigade in allen Einsatzarten. Die Verbindung von Aufklärung - Führung - Feuerunterstützung am Boden und aus der Luft stellt ein wesentliches Mittel zur Auftragserfüllung von Streitkräften dar und ist unverzichtbar.

(Foto: 4.PZGRENBRIG)

Mit dem Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 verfügt die 4. Panzergrenadierbrigade über einen der drei im Bundesheer verfügbaren Verbände dieser Art. Das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 ist aufgrund seiner Gliederung und Ausrüstung der „Hammer und die Augen“ der 4. Panzergrenadierbrigade in allen Einsatzarten. Die Verbindung von Aufklärung - Führung - Feuerunterstützung am Boden und aus der Luft stellt ein wesentliches Mittel zur Auftragserfüllung von Streitkräften dar und ist unverzichtbar.

Das Bataillon, mit seinen Standorten Horn und Allentsteig, verbindet die Fähigkeiten Aufklärung, Führung und Wirkung und liefert dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Lagebild der 4. Panzergrenadierbrigade sowie die weitreichende Feuerunterstützung für den Großverband. Für die Umsetzung des Auftrages stehen eine Stabskompanie, zwei Aufklärungskompanien und zwei Artilleriebatterien zu Verfügung.

Die beiden Aufklärungskompanien sind in der Radetzky-Kaserne in Horn, die Stabskompanie und die beiden Artilleriebatterien sowie das Bataillonskommando sind in der Liechtenstein-Kaserne in Allentsteig disloziert. Durch eine „Kaderpräsenzeinheit“ sowie einen hohen Kaderanteil ist das Bataillon rasch verfügbar und im Bedarfsfall durch einen starken Milizanteil auf annähernd 1 000 Soldaten aufwuchsfähig.

Eine Panzerhaubitze M-109 A5Ö im scharfen Schuss. (Foto: AAB4)
Soldaten munitionieren eine Panzerhaubitze mit Granaten auf. (Foto: AAB4)
Aufklärer beobachten das Gelände mittels Wärmebildgerät des geschützten Mehrzweckfahrzeuges „Husar“. (Foto: AAB4)

Als Hauptwaffensysteme stehen einerseits die leichten Spähfahrzeuge vom Typ „Pinzgauer“ und die geschützten Mehrzweckfahrzeuge „Husar“ und andererseits die Panzerhaubitze M-109 A5Ö zur Ver­fügung. Die Artillerieelemente sind mit dem Waffeneinsatzsystem „Combat Next Generation“ (siehe TD-Heft 4/2016, „Digital voll vernetzt“) ausgerüstet und befinden sich auf internationalem Standard.

Die Aufgaben des Aufklärungs- und Artilleriebataillons im Kampf der Verbunden Waffen sind:

Aufklärer im Einsatz bei KFOR. (Foto: AAB4)
Ein Kommandant eines Aufklärungszuges macht eine Befehlsausgabe für seine Spähtruppkommandanten. (Foto: AAB4)

Autor

Oberst dG Reinhard Lemp, MA MSD

Evaluierungsdirektor Artillerie in der Direktion Fähigkeiten und Grundsatzplanung

Publikationen

Dieser Beitrag erschien in folgenden Publikationen:

Truppendienst 02/2014 (338): Vernichtung chemischer Waffen