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Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

19.06.2017

Friedensakademie

Die Sommerakademie an der Friedensburg Schlaining findet heuer zum Thema "Welt im Umbruch - Perspektiven für europäische Friedenspolitik" statt. Von 9. bis 14. Juli wird mit Diskussionen und Workshops ein vielseitiges Programm geboten.

Das österreichische Bundesheer ist Kooperationsparnter der Veranstaltung. Brigadier Walter Feichtinger wird am 13. Juli zu Herausforderungen für die Außen- und Sicherheitspolitik diskutieren. 

Der Teilnahmebeitrag für die gesamte Sommerakademie beträgt € 115,- für Schüler und Studenten gibt es einen vergünstigten Beitrag. Es können aber auch einzelne Tage für jeweils € 40,- besucht werden. Ab Wien stehen außerdem Shuttlebusse für den Transport nach Stadtschlaining bereit. 

Die Sommerakademie an der Friedensburg Schlaining ist eine jährliche Veranstaltung, die heuer zum 34. Mal stattfindet. Jedes Jahr steht dabei ein anderes Thema im Fokus. In den letzten Akademien wurden unter anderem die Themen wie Flucht und Migration oder die Rolle der Religion in Konflikten behandelt. 

Das Programm zum Download

-red-


12.06.2017

Schießausbildung

20 Kaderanwärter und künftige Soldaten der Straßer Kaderpräsenzeinheit absolvierten ihre Schießausbildung auf dem Truppenübungsplatz "Seetaler Alpe". 

Nach dem Zielaufbau und einem Handgranatenwerfen ging es zur "Sache". Sowohl mit dem Sturm- und dem überschweren Maschinengewehr als auch mit dem Panzerabwehrrohr, wurde scharf geschossen. Den Höhepunkt bildete das Gruppengefechtsschießen mit dem Mannschaftstransportpanzer Pandur sowie ein Marsch im alpinen Gelände auf den Zirbitzkogel.

Im Video sind Teile der Übung festgehalten:

-red-


07.06.2017

Maßnahmenpaket Miliz

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil und Milizbeauftragter Brigadier Erwin Hameseder präsentierten am 7. Juni 2017 ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Stärkung der Miliz. 

Folgende Eckpunkte sind Teil des Paketes: 

  • 40 neue Jägerkompanien bis 2026 (davon 12 bis 2018)
  • Aufwuchs Milizsoldaten: von derzeit 25.400 auf 32.000 bis 2026
  • Steigerung der Milizübungstage von 100.000 auf 137.000 pro Jahr
  • Investitionen in Ausrüstung der Miliz von insgesamt 77 Millionen Euro
  • Attraktive Ausbildungen als Anreiz für die Miliz
  • Kooperation Miliz und Wirtschaft: Das Milizgütesiegel

40 neue Jägerkompanien sollen im Zuge der Neuausrichtung der Miliz bis zum Jahr 2026 in den Bundesländern aufgestellt werden. Klare Aufgaben und ein starker Regionalbezug stellen den Kern der Neuausrichtung dar. Neben einer Verbesserung der Ausrüstung sollen auch die Milizausbildung attraktiver werden sowie einzelne Ausbildungen beispielsweise im Berufsleben anerkannt werden können. Ergänzt wird das Paket durch ein neues finanzielles Anreizsystem für die Miliz. Anerkennungsprämien gibt es in folgenden Fällen:

  • Für die freiwillige Meldung zu Milizübungen: € 601,-
  • Milizunteroffiziersanwärter, welche die Ausbildung innerhalb von 12 Monaten nach Beendigung der Kaderanwärterausbildung 2 abgeschlossen haben:
    € 1.111,-
  • Für Milizoffiziersanwärter, welche die Milizoffiziersgrundausbildung innerhalb von 42 Monaten nach Beendigung der Kaderanwärterausbildung 2 abschließen: € 1.333,-
  • Eine freiwillige Meldung zu weiteren Milizübungstagen wird für Mannschaftsfunktionen mit € 252,-, für Unteroffiziersfunktionen mit € 312,-, sowie für Offiziersfunktionen mit € 412,- honoriert.
     

-red-


06.06.2017

Action im Arsenal

Das 10-jährige Jubiläum des Oldtimer Treffens "Auf Rädern und Ketten" im Heeresgeschichtlichen Museum ist zu Ende gegangen. Insgesamt drei Tage lang konnten militärische Fahrzeuge der letzten Jahrzehnte am Gelände des Arsenals bestaunt werden. 

Die Höhepunkte bildeten die Präsentationen der Ketten- und Räderfahrzeuge, die jeweils am Vormittag und Nachmittag stattfanden. Unter internationaler Beteiligung wurde eine große Anzahl an Fahrzeugen vorgeführt, der Publikumsandrang war entsprechend groß. Auch der erste je gebaute "Pinzgauer" drehte am Pfingstwochenende seine Runden.

Neben den Vorführungen konnten diverse Bundesheer Utensilien, wie alte Verbandskästen oder Helme, günstig gekauft werden. Kulinarische Verpflegung rundete das Programm ab.

Im Video sehen Sie eine der vielen Raritäten, die auf der Veranstaltung präsentiert wurden. 

-sha-


24.05.2017

Eröffnung der Panzerhalle im Heeresgeschichtlichen Museum

Am 23. Mai 2017 eröffnete im Wiener Arsenal die Panzerhalle des Heeresgeschichtlichen Museums (HGM).

In der Panzerhalle sollen sich alle Verbände der mechanisierten Truppe des ÖBH wiederfinden - aufgelöste und aktive. Dazu wurden in den letzten zehn Jahren beständig Panzerfahrzeuge durch freiwillige Leistung zusammen mit den Werkstätten des ÖBH restauriert und wieder fahrfähig gemacht. So können nun 26 Panzerfahrzeuge den Besuchern präsentiert werden.

Im Beisein des Chefs des Generalstabes, General Mag. Othmar Commenda, des Leiters der Sektion I im BMLVS, Mag. Christian Kemperle, dem Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Mag. Christoph Neumayer und vieler Ehrengäste, gab der Direktor des HGM, HR Dr. M. Christian Ortner, die Halle für künftige Besichtigungen frei.

Seit Dezember 2016 wurde die Halle, die 1935 als Divisions-Kraftfahrgarage erbaut wurde, durch die Heereslogistik genutzt. Nun wurde sie durch das HGM zu einem begehbaren Depot ausgebaut. Das gibt den Besuchern die Möglichkeit, die Entwicklung der mechanisierten Truppe kennenzulernen. So kann man vom ersten Prototypen des Saurer Schützenpanzers bis zum Kampfpanzer „Leopard 2A4“ insgesamt rund 490 Tonnen Panzerstahl und 8.135 PS besichtigen.

Einige dieser Fahrzeuge sind das letzte noch erhaltene Exemplar in Österreich. Zum Beispiel ein Schützenpanzer mit originalem Lenksystem. Davon gab es über 600 Stück im ÖBH; bis auf einen wurden alle umgebaut, später ausgeschieden und verschrottet.

Der Direktor des HGM hat noch weitere Pläne mit der Halle. Die nächste Erweiterung soll den Abschnitt vom Beginn der massenhaften Motorisierung der österreichischen Armee um 1917 (WAF LKW - Wiener Automobil Fabrik) sowie die Fahrzeuge des Zweiten Weltkrieges, die sich im HGM befinden (SU 76, SU 100, M36 Jackson und andere) zeigen.

-HGM-


22.05.2017

UN Civil-Military Coordination Course

Vom 14. bis 19. Mai 2017 fand ein UN Civil-Military Coordination Course (UNCMCoord) von UN OCHA beim Österreichischen Bundesheer (ÖBH) in Wien statt.

Im Sinne eines gesamtstaatlichen Ansatzes (Whole of Government Approach) wurde diese Ausbildung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Inneres (BM.I) durchgeführt. Hauptverantwortlich für die Organisation und Durchführung der Ausbildung war das Kommando ABC-Abwehr und ABC-Abwehrschule (KdoABCAbw&ABCAbwS) durch Amtsdirektor Arno Umfahrer. Seitens des Militärkommandos Steiermark war Brigadier Alois A. Hirschmugl als langjährigen Ansprechpartner gegenüber UN-OCHA in Genf in die Vorbereitungen und Durchführung involviert.

27 internationale Teilnehmer aus zivilen UN- und anderen Organisationen sowie dem Militär nahmen am Kurs teil, um gegenseitiges Verständnis bei der zivil-militärischen Koordination (UN-CMCoord) zu bekommen. Es ist wesentlich, dass man die Aufgaben und Mandate des jeweils anderen kennt und lernt, unter Respektierung dessen, das bestmögliche für die Betroffenen nach Katastrophen etc. zu erreichen. Die UNCMCoord-Standards und Prinzipien konnten in diesem Kurs den Teilnehmern mit vier Trainern nähergebracht werden. Denn: mit Wissen und Respekt des jeweils anderen, kann man derartige Situationen leichter bewältigen.

Der Nutzen für das BMLVS liegt einerseits in der Verstärkung innerstaatlicher Kooperation mit anderen Ministerien, anderseits in der internationalen Netzwerkbildung sowie in der Weiterbildung des Austrian Forces Disaster Relief Unit (AFDRU) Personals in Vorbereitung auf mögliche Einsatzfälle.

Durch diesen gemeinsamen internationalen Kurs mit UN-OCHA wurde auch die im Jahre 2008 gegründete Partnerschaft mit dem ÖBH gestärkt.

Brigadier Professor Mag. Dr. Alois A.  Hirschmugl

UN-OCHA


10.05.2017

Video: Artillerieschießen in Allentsteig

Ein lettisches Combat Camera Team war von 18. bis 20. April 2017 beim Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 für Dreharbeiten über die Ausbildung der lettischen Soldaten auf der M-109-Panzerhaubitze in Österreich. 

Den Höhepunkt bildete das Übungsschießen am Truppenübungsplatz Allentsteig. Die Ausbildung dauert noch bis August und läuft parallel zur Kaderanwärterausbildung II des Bundesheeres. 

TRUPPENDIENST liefert für die lettischen Streitkräfte die dazugehörige Reportage, die im TD-Heft 3/2017 nachzulesen sein wird.

-red-


04.05.2017

Zeltweger Luft

Seit 28. April 2017 ist das Militärluftfahrtmuseum in Zeltweg/Hangar 8 wieder geöffnet. Die Dependance des Heeresgeschichtlichen Museums ist bis 15. Oktober jeweils Dienstag bis Sonntag zu besichtigen.

Auf 5.000 Quadratmetern sind über 25 außergewöhnliche und bedeutende Luftfahrzeuge ausgestellt. Heuer bietet das Museum mit der Sonderausstellung „Die k.u.k. militär-aeronautische Anstalt Fischamend“ ein besonderes Zusatzprogramm.

Die Ausstellung zeigt den Innovationsschub, den die österreichische Luftfahrt in den Jahren 1909 bis 1918 in Fischamend erfuhr. Neben Uniformen und Abzeichen der k.u.k. Luftfahrttruppe berichtet sie über seltene sowie technisch einmalige Stücke.

-red-


24.04.2017

Girls Day 2017

Am 27. April findet der Girls Day in den Kasernen des Bundesheeres statt. Wegen des großen Andranges wird die Veranstaltung erstmalig in allen Bundesländern durchgeführt.

Beim Girls Day können sich die Besucherinnen über die Jobchancen beim Bundesheer informieren und den Berufsalltag der Soldaten kennenlernen. Am Programm stehen unter anderem Schießen am Simulator und sportliche Übungen. Letztes Jahr besuchten 1.400 Mädchen und junge Frauen den Girls Day, für heuer sind bereits mehr als 2.500 Besucher angemeldet.

Am 1. April 1998 rückten erstmals Rekrutinnen beim Österreichischen Bundesheer ein. Aktuell sind 473 Soldatinnen beschäftigt.

Link
girlsday.bundesheer.at

-red-


24.04.2017

Bundesheer schützt

Unter dem Titel "Monument17" findet die größte Bundesheerübung 2017 in Oberösterreich statt. Von 24. bis 29. April üben 500 Soldaten gemeinsam mit der Polizei den Schutz kritischer Infrastruktur.

Zweck ist das Training von Stabsabläufen sowie die Schärfung der Schnittstellen zwischen Bundesheer, Polizei und zivilen Behörden. Die Übung sieht den Einsatz des Bundesheeres im Sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz vor.

-red-