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Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

11.08.2017

Spendenaufruf erfolgreich

Im Mai wurde beim achtjährigen Christoph Leber Diabetes diagnostiziert, für den notwendigen Diabeteshund benötigte die Familie rund 30.000 Euro.

Durch Spendensammlungen, unter anderem im Bundesheer, konnte das Ziel sogar übertroffen werden: Insgesamt wurden 68.121,51 Euro gespendet. Oberstabswachtmeister Josef Leber, der Vater von Christoph, nahm das Geld für die Ausbildung des Diabeteshundes entgegen, der Rest wurde an den karitativen Verein "Murfeld Adventlauf" übergeben.

-red-


08.08.2017

Hilfe nach Unwetter

Nach den schweren Unwettern in der Obersteiermark, hilft das Bundesheer bei den Aufräumarbeiten. 

Gestern Abend sind zur Unterstützung 90 Soldaten des Pionierbataillon 1 aus Villach angerückt. Mit schwerem Pionier-Gerät werden Straßen geräumt, Brücken gebaut und Flussläufe freigemacht. Zum Einsatz kommen mehrere Bagger, ein Kran-LKW und vier Kipper. 

Wie lange der Assistenzeinsatz dauern wird, ist vorerst noch unklar. 

Weitere Informationen:

Katastropheneinsatz in der Steiermark und in Salzburg (Bundesheer.at)

-red-


07.08.2017

Größte Angelobung des Jahres in Oberösterreich

Am 4. August 2017 leisteten rund 400 Grundwehrdiener der Garnisonen Hörsching, Wels und Freistadt ihr Treuegelöbnis am Gmundner Rathausplatz.

Als besondere Überraschung legte vor dem Einmarsch der Soldaten eine Pionierfähre mit einem Leopard 2A4 vor dem Rathausplatz an. Der Kampfpanzer war nicht nur die Kulisse für die Angelobung, die von der Militärmusik Salzburg musikalisch untermalt wurde - er diente auch dem Solotrompeter als schwimmende Bühne während des "Großen Österreichischen Zapfenstreichs".

-red-


02.08.2017

Sturmgewehre für die Truppe

Zum 40-jährigen Jubiläum des Sturmgewehres 77 (StG77) übergab Verteidigungsminister Doskozil das neueste Modell der Waffe an Soldaten der Kaderpräsenzeinheiten und an die Militärstreifen.

Das neue StG 77 ist eine Weiterentwicklung des 1977 eingeführten Sturmgewehres. Das neue Gehäuse lässt sich über Schienen mit Zusatzkomponenten aufrüsten und entspricht damit den Anforderungen von Spezialeinheiten. 

Hier gibt es weitere Informationen.


01.08.2017

Deutsche und österreichische Soldaten pflegen Kriegsgräber

Von 17. bis 28. Juli 2017 waren neun Offiziere und Offiziersanwärter der Universität der Bundeswehr in München (UniBwM) und sechs Soldaten des Wiener Gardebataillons mit der Kriegsgräberpflege auf dem Wiener Zentralfriedhof betraut.

Sieben Frauen und zwei Männer der UniBwM standen unter dem Kommando von Oberleutnant Deborah Urban von der Bundeswehr, die auch die österreichischen Soldaten, eine Frau Korporal und zwei Rekruten, betreute. Die fachdienstliche Unterstützung erhielten sie vom Österreichischen Schwarzen Kreuz (ÖSK) und vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK).

Alljährlich kümmern sich Soldaten der Deutschen Bundeswehr und des Österreichischen Bundesheeres im Rahmen eines Friedens-Projektes um die Gräber und gedenken der Opfer. Dabei werden Grabsteine gereinigt und die Namensschriftzüge erneuert. So werden die Opfer dem Vergessen entrissen und deren Schicksal lebendig gemacht.

Auf dem 330.000 Gräbern umfassenden Wiener Zentralfriedhof (WZF) befinden sich u. a. zahlreiche Gedenkstätten und Kriegsgräber. Dazu zählen die Anlage für Kriegsopfer des Ersten Weltkrieges, betreut vom ÖSK, und jene für die Gefallenen des Zweiten Zweiten Weltkrieges, betreut vom VDK.

Am letzten Tag des Einsatzes erfolgte ein feierliches Totengedenken mit einer Kranzniederlegung. Die Soldaten der Bundeswehr trugen Worte des Gedenkens in deutscher, englischer und französischer Sprache vor. Die Angehörigen des österreichischen Gardebataillons standen als Ehrenposten Spalier. Eine Jugendgruppe des VDK unter Führung des Landesverbandes Thüringen besuchte die Zeremonie.

Die Jugendlichen aus allen Teilen der EU sowie aus Russland und der Ukraine lösten die Soldaten bei der Gedenkarbeit und zur Fortführung der Renovierungsarbeiten an den Gräbern ab. Ihr Einsatz im Wiener Zentralfriedhof ist bis Mitte August 2017 geplant und wird auch einen kulturellen Beitrag einschließlich Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen umfassen.

Das ÖSK überreichte für den beendeten Einsatz der zum Studium nach München bzw. zum Militärkommando Wien zurückkehrenden Soldaten eine Anerkennungsurkunde über die geleisteten Dienste.

Alexander Barthou


18.07.2017

Ergebnisse Militärischer Fünfkampf

Heeressportler aus der ganzen Welt traten von 11. bis 14. Juli in Wiener Neustadt im Militärischen Fünfkampf an. 172 Soldaten aus 18 Nationen nahmen am "Maria-Theresien-Turnier" teil.

CISM-Turnier

In den Disziplinen Schießen, Hindernislauf, Hindernisschwimmen, Handgranatenwerfen und Geländelauf traten die Teilnehmer aus Europa, Russland sowie Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten an.

Der Sieg in der allgemeinen Klasse der Frauen ging an Sara Hjalager aus Dänemark, bei den Männern setzte sich Sergei Alpatov aus Russland durch. Bester Österreicher wurde Korporal Phillip Eibl auf Platz 8. In der Kategorie "Newcomer" holte Korporal Mario Seyser den zweiten Platz. Die Teamwertungen der Männer und der Frauen gingen beide an Russland, bei den Männern belegte Österreich den dritten Platz.

Ergebnisse CISM-Turnier

Herren-Einzel
1. Sergei Alpatov (Rus)
2. Aleksei Krylov (Rus)
3. Aliaksandr Vasileuski (Blr)

Herren-Mannschaft
1. Russland
2. Weißrussland
3. Österreich

Herren-Newcomer
1. Ivan Driukhanov (Rus)
2. Mario Seyser (Aut)
3. Kristoffer P. Skonnord (Nor)

Damen-Einzel
1. Sara Hjalager (DEN)
2. Evgeniia Aksenova (Rus)
3. Liudmila Egorova (Rus)

Damen-Mannschaft
1. Russland
2. Dänmark
3. Schweden 

Damen-Newcomer
1. Martyna Adamczyk (Pol)
2. Maryam Alansari (Brn)
3. Zaneta Bogusz (Pol)

Heeresmeisterschaft-Einzel

Parallel zu dem CISM-Turnier wurde die Heeresmeisterschaft-Einzel im Militärischen Fünfkampf in Wiener Neustadt und Umgebung ausgetragen. Diese wurde erst beim letzten Bewerb, dem Geländelauf entschieden. Dieser wird nach der "Gundersen-Methode" gestartet. Das bedeutet, der erste Läufer, der die Ziellinie überquert, ist gleichzeitig der Gesamtsieger, denn gestartet wird gemäß den Zeitabständen der letzten Zwischenwertung.

Einzelergebnisse Heeresmeisterschaften

Allgemeine Klasse Frauen
1. Apollonia Fischer

Allgemeine Klasse Männer
1. Christoph Gärtner
2. Dieter Macher
3. Stefan Wibmer

-red-


12.07.2017

Weltcup-Siegerin aus Österreich

Zugsführer Magdalena Lobnig, Heeres-Leistungssportzentrum Faak/See, hat als erste Österreicherin den Ruder-Weltcup der Damen gewonnen. In Luzern auf dem Rotsee genügte ihr ein dritter Platz, um sich den Gesamtsieg im olympischen Einer zu sichern.

Am Ende hatte die 26-jährige Kärntnerin drei Punkte Vorsprung auf die Schweizerin Jeannine Gmelin, die sich in Luzern den Tagessieg holte. 

-red-


04.07.2017

Die Erinnerung lebt

Einweihung eines Obelisken am Wiener Zentralfriedhof zum Gedenken an tote russische Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges.

Am 22. Juni 1941 - vor 76 Jahren eröffnete die Deutsche Wehrmacht auf einer 3.000 Kilometer breiten Front, von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer, den Feldzug gegen die Sowjetunion. Das Ergebnis ist bekannt und hatte Millionen tote Soldaten und Zivilisten auf beiden Seiten zur Folge. Schwer war auch das Los und Schicksal der Kriegsgefangenen. Davon zeugen auch die zahlreichen Friedhöfen an den Orten der ehemaligen Kriegsgefangenenlager in Österreich.

Im Wiener Zentralfriedhof wurde am 22. Juni 2017 an 200 sowjetische Kriegsgefangene erinnert, die dort ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Zum Gedenken an diese Opfer, von denen 183 namentlich bekannt sind, ließ die Russische Föderation einen Obelisken anfertigen, der durch einen Priester nach orthodoxem Ritus eingeweiht wurde. Bei der Einweihung erinnerte der russische Botschafter Dmitrij Lubinskij in seiner Rede an die 80.000 Sowjetsoldaten, die beim Kampf um die Befreiung Österreichs starben. Dabei hob er auch jene hervor, die als Kriegsgefangene verstorben waren, und gedachte insbesondere der 200 Soldaten, die am Wiener Zentralfriedhof bestattet wurden. Mit den Worten „Eine sehr große Tat wurde hier von allen Beteiligten vollbracht“, bedankte er sich bei allen beteiligten Stellen und Organisationen.

Die Gräber konnten erst in den letzten Jahren durch intensive Forschung in russischen und österreichischen Quellen nachgewiesen werden. Deshalb erwähnte der Botschafter die Forschungsarbeit durch das Innenministerium sowie die Recherchen durch das Österreichische Schwarze Kreuz, den Heeresgeschichtlichen Verband Russlands, das Forschungszentrum „Wojennyje Memorialy“, sowie den Ortsverband Würnitz des Österreichischen Kameradschaftsbundes. Letzterer hatte erstmals auf dieses „vergessene“ Gräberfeld aufmerksam gemacht. Dmitrij Lubinskij schloss mit den Worten: „Das Denkmal, das wir heute einweihen, ist ein weiteres Zeugnis für den großen menschlichen Respekt, den das russische und das österreichische Volk für einander empfinden“.

Worte des Gedenkens und der historischen Erinnerung an die Jahre 1941 bis 1945 im Zweiten Weltkrieg sprachen auch Ministerialrat Mag. Elisabeth Sleha vom Bundesministerium für Inneres und Vladislav Alexandrovich Kononov vom „Heeresgeschichtlichen Verband Russlands". Die Enthüllung des in St. Petersburg erschaffenen und nach Wien transportierten Obelisken nahm der russische Botschafter Dimitrij Ljubinskij vor.

- Alexander Barthou, Otto Jaus -


04.07.2017

Testschießen mit römischen Geschützen

Am Militärschießplatz Ramsau bei Molln fand am 26. Juni 2017 das erste Vorführungs- und Versuchsschießen mit nachgebauten antiken Römergeschützen in Österreich statt.

Das Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde und das Centre for Military Studies der Karl-Franzens-Universität Graz führten ihren Studierenden die Funktionsweise, Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit antiker Waffen am Beispiel von vier nachgebauten Torsionsgeschützen vor. Das Österreichische Bundesheer ermöglichte diese Vorführung durch die Infrastruktur und das Sicherheits-Know-How am Schießplatz Ramsau-Molln.

„Torsionsgeschütz“ ist ein Sammelbegriff für historische Artilleriewaffen, welche die für den Schuss nötige Energie aus der beim Spannen auftretenden Verdrehung von Seilbündeln und der daraus resultierenden Verformung des Rahmens beziehen. Bei den vorgeführten Geschützen wurden Pferdehaare oder Kammgarn verwendet. Der Rahmen und die Schwingarme wurden wie bei den Originalen aus Ebenholz gefertigt.

Die Entwicklung der beiden kleineren Geschütze liegt zwischen dem ersten Jahrhundert vor und dem ersten Jahrhundert nach Christi Geburt. Sie erreichten eine Schussweite von etwa 300 Meter. Die in den Torsionsbüchsen gespannten Seile bringen einen Druck von über einer Tonne auf den Bolzen, der bei zwei größeren Geschützen aus dem vierten Jahrhundert eine Reichweite von über 600 Metern ermöglicht. Die Pfeile mit den geschmiedeten Spitzen sind rund 200 Gramm schwer und haben eine enorme Durchschlagskraft, gegen die es zur Römerzeit keinen Schutz gab.

-MilKdo OOE-


22.06.2017

Pferde und Panzer

Am 24. Juni findet im Rahmen des Tages der offenen Tür in der Raab-Kaserne, Mautern, eine Leistungsschau statt. Ab 9 Uhr drehen unter anderem der Schützenpanzer "Ulan" und der Kampfpanzer "Leopard" ihre Runden. 

Tierfreunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten: das Tragtierzentrum wird seine Pferde präsentieren und auch die Militärhundestaffel kommt zum Einsatz. Darüber hinaus werden auch "Black Hawk"-Transporthubschrauber an der Leistungsschau teilnehmen. 

-red-