Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

19.05.2016

TRUPPENDIENST auf facebook

Nach dem erfolgreichen Relaunch des Magazins und dem gelungenen Online-Auftritt der Redaktion TRUPPENDIENST mit der Website www.truppendienst.com ist das militärische Fachmagazin des Österreichischen Bundesheeres jetzt auch auf Facebook für seine Fans erreichbar.

Zusätzlicher Nutzen

Der Mehrwert für den User ist, dass - regelmäßig Neuheiten der Website oder aus dem Printbereich gepostet werden. Alle Freunde der Truppendienst-Facebook-Seite sind so immer auf dem neuesten Stand über Neuerscheinungen aus dem Bereich Ausbildung, Führung und Einsatz. Jederzeit, jeder Orts und auf jedem „mobile device“ kann so schnell und unkompliziert nachgelesen und Inhalte geteilt werden.

Vernetzung von Information

Soziale Netzwerke sind heute aus westlich geprägten Gesellschaften nicht mehr wegzudenken. Sie sind ein zusätzlicher Ort sozialer Interaktion. TRUPPENDIENST sieht den Vorteil bei der Verwendung sozialer Netzwerke vornehmlich im breiteren und professionalisierten Wissensmanagement. Auf den heute relevanten Kanälen wird direkt und mit hoher Qualität mit der am Militär interessierten Öffentlichkeit kommuniziert. Die Verbindung zwischen den einzelnen Medien wird somit vertieft - Wissen generiert und Expertisen einer breiten Öffentlichkeit angeboten.

In diesem Zusammenhang wird auch auf den TRUPPENDIENST-Newsletter hingewiesen. In regelmäßigen Abständen werden die Abonnenten pointiert auf Neuheiten hingewiesenen und über zukünftige Beiträge im Web oder im Printmagazin informiert.

Wichtige Adressen:

www.truppendienst.com
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17.05.2016

Dokumentation: Das Bundesheer im Kalten Krieg

Am 17. Mai 2016 fand die Präsentation des Dokumentationsfilmes "Verbunkert, Vergraben, Vergessen - Das Bundesheer im Kalten Krieg" in der Sala Terrena der Landesverteidigungsakademie statt.

Auf Einladung von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Bundesminister Hans Peter Doskozil fanden sich zahlreiche Gäste zur Erstpräsentation der ORF III Eigenproduktion ein. Diese erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport.

Für die Produktion war Prof. Walter Seledec verantwortlich. Als militärische Experten standen ihm Generalleutnant in Ruhe Christian Segur-Cabanac und Oberstleutnant Thomas Lampersberger zur Seite. Für die historische Aufarbeitung wurde der Militärhistoriker Prof. Wolfgang Etschmann herangezogen. Zahlreiche weitere Experten, wie General in Ruhe Edmund Entacher, General in Ruhe Karl Majcen oder der ehemalige Bundesminister für Landesverteidigung Friedhelm Frischenschlager, unterstützten das Projekt.

Über die Dokumentation

Nach dem Zweiten Weltkrieg fand sich Österreich an der Schnittstelle zwischen Ost und West, später zwischen den Militärbündnissen NATO und Warschauer Pakt in einer schwierigen strategischen Position wieder. Walter Seledec erkundet in der ORF-III-Dokumentation die Herausforderungen, mit denen sich das Österreichische Bundesheer während des Kalten Krieges konfrontiert sah.

Sendetermin

Samstag, 21. Mai 2016, 20:15 Uhr, ORF III.

Reklikt des Kalten Krieges

-red-


17.05.2016

Aviso: Workshop Assistenzeinsätze

Bereits zum neunten Mal wird vom 9. bis 10. November 2016 der Workshop "Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen" stattfinden.

Die Kooperationsveranstaltung vom Streitkräfteführungskommando und den Bundesländern dient vorrangig der Information und Kontaktpflege der Vertreter der Landeswarnzentralen, Behörden und Einsatzorganisationen. Eine dynamische Leistungspräsentation und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch runden den 2-tägigen Workshop ab.

Weitere Informationen

Programm

-red-


15.05.2016

Medaillenregen beim Spartan Race für Bundesheer-Soldaten

Am 14. Mai 2016 fand das Reebok Spartan Race auf dem Gelände der Militärakademie in Wiener Neustadt mit über 3 000 Teilnehmern statt. Das "Rennen" ist eines von den weltweit führenden Rennserien für Hindernisläufe, welches sich durch eine anspruchsvolle Wettkampfstrecke und spektakuläre Hindernisse auszeichnet. Mut, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Teamfähigkeit gehört als Voraussetzung für diesen Bewerb dazu.

Siege für rot-weiß-rot

In der Eliteklasse beim Spartan SPRINT belegte Wachtmeister Andreas Depil nach mehr als fünf Kilometern und einer Zeit von 28:13 Minuten den ersten Rang vor seinen beiden Teamkollegen, Zugsführer Christian Hofer (28:43 Min.) und Korporal Philipp Eibl (29:19 Min.). Wachtmeister Severin Faiman errang den guten fünften Platz.

Sportlich gesehen kann jede oder jeder, ob purer Anfänger oder Fortgeschrittener mitmachen bzw. im Team Hindernisse bewältigen.

Oberstleutnant Andreas Jordanich, Militärkommando Burgenland

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09.05.2016

Neue Sturm- und Flachwasserboote

Am Montag, den 9. Mai 2016 übergab in Melk der Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil 20 Sturm- und Flachwasserboote an die Kommandanten der Pionierbataillone 1, 2 und 3 aus Villach, Salzburg und Melk. Zwölf Boote erhielt das Pionierbataillon 3 in Melk und vier Boote kamen jeweils zum Pionierbataillon 1 sowie zum Pionierbataillon 2.

Sie werden als Übersetz-, Patrouillen- und Rettungsboote eingesetzt. Da sie besonders schnell und wendig sind, können unter anderem rasch Soldaten über Gewässer übergesetzt werden. Jedes Sturmboot hat einen 300 PS starken Dieselmotor und erreicht eine Fahrtgeschwindigkeit von rund 65 km/h. Bis zu zehn Personen können gleichzeitig darin transportiert werden. Zusätzlich sind die Boote mit einem Breitbandradar, GPS, einem Echolot und Suchscheinwerfern ausgestattet. Damit sind sie auch in der Nacht einsatzfähig.

Die Kosten für die Sturm- und Flachwasserboote beliefen sich auf rund vier Mio. Euro.

-red-

Weitere Informationen

Pionierbataillon 1
Pionierbataillon 2
Pionierbataillon 3

 


02.05.2016

Forschungskooperation

Verlängerung der Zusammenarbeit zwischen dem Österreichischen Bundesheer und dem Austrian Institute of Technology (AIT).

Verteidigungsminister Mag. Hans Peter Doskozil und AIT-Aufsichtsratspräsident Dr. Hannes Androsch unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport (BMLVS) und dem Austrian Institute of Technology (AIT). Damit wird die seit 2010 bestehende Forschungszusammenarbeit um weitere fünf Jahre verlängert.

"Organisationen müssen sich weiterentwickeln"

Verteidigungsminister Doskozil betonte, dass Technologisierung auf allen Ebenen und somit auch im Bereich der Sicherheit stattfindet und voranschreitet. Die öffentliche Verwaltung und mit ihr das Österreichische Bundesheer leistet viel, um dieser Herausforderung zu begegnen. Das findet seinen Niederschlag in Partnerschaften. Diese gewährleisten, dass sicherheitsrelevante Themen mit der notwendigen Tiefe behandelt werden. Das Bundesheer könne sich nicht nur auf die Technologien die der Markt bietet verlassen. Um den Bedrohungen der Zukunft zu begegnen, sei es nicht nur notwendig, diese zu erkennen und zu benennen. Vielmehr müssen auch selbst technische Lösungen gefunden und entwickelt werden, meinte Doskozil. Nur so erhält man die richtigen Antworten auf die Fragen der Sicherheit, die man selbst gestellt hat. Ein Bespiel dafür ist Cyber Defence. Das BMLVS geht offen auf seine Partner zu, damit es zu einem Austausch und der Bündelung von Fachwissen und Know-how kommt. Das liegt im Interesse des Ministeriums und dient der Sicherheit des Staates.

Schutz durch autonome Systeme

Dr. Hannes Androsch würdigte in seiner Rolle als Aufsichtsratspräsident von AIT die bestehende Partnerschaft und zeigte sich über die Fortsetzung erfreut: „Diese Kooperation ist ein Beispiel dafür, wie aus Einsicht und Voraussicht die Hoffnung auf Zuversicht entsteht, auch zukünftig Schutz zu gewährleisten“. Androsch betonte die Relevanz neuer Ansätze im Bereich Cyber Security and Cyber Defence. Als Beispiele dafür nannte er autonome (unbemannte und selbststeuernde) Fahrzeuge, Drohnen oder die Roboterisierung bei Geräten, die bei der Katastrophenhilfe eingesetzt werden.

Gemeinsame Projekte

In weiterer Folge gaben Brigadier Mag. Klemens Hofmeister, Forschungsdirektor des Österreichischen Bundesheeres und Diplomingenieur Helmut Leopold von AIT einen Einblick in die bisherige Zusammenarbeit: Die Basis der Kooperation bestehe im Austausch von Informationen. Daraus werden gegebenenfalls konkrete Projekte abgeleitet, bei denen grundsätzlich kein Geld fließt. Ein Beispiel eines gemeinsamen Projektes war jenes zur Stressprävention von Piloten. Dabei konnte AIT seine Technologie bei Flugzeugen des Bundesheeres einsetzen und bekam im Gegenzug die Forschungsergebnisse zur Verfügung gestellt. Diplomingenieur Leopold betonte abschließend: „Das Vertrauen kommt zuerst. Es ist die Basis für Projekte in Europa mit Österreich als treibender Kraft“.

Zusammenarbeit

Inhalt der Zusammenarbeit zwischen dem BMLVS und AIT:

  • Nationale Sicherheit
  • Schutz von Personen und Sachen
  • Cybersecurity im Bereich der kritischen Infrastruktur
  • Lagebilderstellung im Krisen- und Katastrophenmanagement

Beispiele der bisherigen Kooperation: 

  • Entwicklung autonomer Fahrzeuge für Transportaufgaben
  • Sensoren zur Erhöhung der Sicherheit im Luftraum
  • Kommunikationstechnologie für Krisen- und Katastrophen

-keu-

weitere Informationen
Austrian Institute of Technology


29.04.2016

Blackout-Workshop beim Militärkommando OÖ

Am 29. April 2016 trafen sich die Partner des „Netzwerk für Katastropheneinsatz in Oberösterreich“ zu einem Workshop beim Militärkommando Oberösterreich auf dem Fliegerhorst Vogler in Hörsching.

Der stellvertretende Militärkommandant, Oberst Johann Hehenberger, informierte die Netzwerkpartner Raiffeisenlandesbank, UNIQA Versicherung, Habau, Strabag, Swietelsky, Felbermayr und Pappas-Mercedes über die Migrationslage und aktuelle Themen des Militärkommandos. Schwergewicht war die Information über Blackout, die Vorsorgemöglichkeiten und das Zusammenwirken des Netzwerkes nach einem größeren Ausfall des Stromnetzes.

Ziel des Netzwerks ist die gemeinsame Katastrophenhilfe im Bundesland. Im Falle eines Bundesheer-Assistenzeinsatzes führt und koordiniert das Militärkommando Oberösterreich zusätzliches Gerät und Personal der Netzwerkpartner. Die Leistungen werden unentgeltlich zur Abdeckung von Engpässen zugunsten einer raschen und unbürokratischen Hilfe für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt.

Das „Netzwerk für Katastropheneinsatz in OÖ“ hat sich bereits beim Hochwasser 2013 bewährt.

Militärkommando Oberösterreich

Zusätzliche Informationen zum Thema Blackout


25.04.2016

AIRPOWER16

Die Website mit allen Informationen zur größten Flugshow Österreichs ist online.


www.airpower16.at

zusätzliche Informationen

Rückblick AIRPOWER13


22.04.2016

Sicherheitsmilliarde für das Bundesheer

Das Bundesheer erhält 1,3 Mrd. Euro bis 2020. Diese signifikante Erhöhung des Verteidigungsbudgets ist das Ergebnis von Verhandlungen mit dem Finanzministerium. Die Mittel sollen die Einsatzbereitschaft und den Ausbildungsbetrieb sicherstellen und in die Modernisierung der Ausrüstung fließen.

weitere Informationen


20.04.2016

Drohnen in Erprobung

Seit April 2015 ist das Österreichische Bundesheer im Besitz von 18 unbemannten Flugdrohnen des Systems „Tracker". Jedes System besteht aus einer Bodenkontrollstation für die Überwachung, einer Tag- und Nachtsichtkamera und einer Zielverfolgungsantenne. Insgesamt 17 Soldaten sind unter dem Kommando von Oberst Ägidius Daniel Muhr mit der Erprobung und der Vorschriftenerstellung beschäftigt.

Einsatzmöglichkeiten

Die Drohnen dienen der Aufklärung und liefern Informationen in Echtzeit. Verschiedene Sensoren tasten jeden Zentimeter des Einsatzgebietes ab und leiten alle Daten per Funk bis zu zehn Kilometer an den Flugcontroller weiter. Einsetzbar ist dieses Aufklärungsmittel in allen militärischen Aufgabenbereichen. Dies gilt für die klassische Gefechtsfeldaufklärung wie für die Aufklärung eines möglichen Katastrophengebietes (z. B. Hochwasser, Sturmschäden im Hochgebirge etc.). Gerade in der aktuellen Situation der Flüchtlings- und Migrationskrise bedeutet diese Möglichkeit einen wesentlichen Vorteil beispielsweise für die Lagefeststellung von Bewegungen an der grünen Grenze.

Kosten, Parameter und Leistungsfähigkeit

Das Österreichische Bundesheer hat für dieses System insgesamt drei Millionen Euro ausgegeben. Damit sind die Anschaffungskosten, Ersatzteile und die Ausbildung abgedeckt.

Eine Drohne wiegt inklusive Bodenkontrollstation 8,5 Kilogramm und kann bei Tag und auch bei Nacht nahezu wetterunabhängig eingesetzt werden. Der Betrieb dieser unbemannten Luftfahrzeuge wird von der Austro Control geregelt - Rechtliche Grundlage dafür ist das novellierte Luftfahrtgesetz. Zusätzlich sind die relevanten Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Datenschutz zu berücksichtigen.

Die Einsatzdauer beträgt maximal 90 Minuten. Das System erreicht eine Höhe von bis zu 6 800 Meter und eine Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h. Zugelassen sind die „Tracker“ als Militärluftfahrzeuge.

-hst-

Weitere Informationen

bundesheer.at

orf.at

futurezone.at