Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

10.10.2016

"Bundesheer on the road " in Lambach

Einmal in einen Kampfpanzer „Leopard“ klettern, durch die dicke Kanone der Panzerhaubitze "M109" blicken oder in einem Schützenpanzer „Ulan“ sitzen – das war für viele ein einmaliges Erlebnis.

Bei den gepanzerten Räderfahrzeugen war der „Dingo“ in der AC- und Sanitätsversion vertreten. Der neue „Husar“ beeindruckte durch seinen besonderen Schutz gegen Beschuss und Minen. Ein weiterer Publikumsmagnet war das 300 PS starke Sturmboot der Pioniere. Auch ein Transporthubschrauber Agusta Bell 212 mit Sanitätsplattform stand zur Besichtigung bereit.

Passend zur Landesausstellung "Mensch und Pferd"
Die Tragtierstaffel war gemäß dem Motto der gemeinsamen Landesausstellung Lambach und Stadl-Paura "Mensch und Pferd" mit vier Haflingern vertreten. Die Heeresmunitionsanstalt Stadl Paura präsentierte das Thema Munition und das Heerespersonalamt informierte über Karrieremöglichkeiten beim Bundesheer. Wie man Lehrling beim Bundesheer wird konnten Interessierte beim Stand des Heereslogistikzentrums Wels erfahren.

Feierliche Angelobung
„Ich gelobe“ schallte es am Freitag Abend lautstark, als über 200 Grundwehrdiener aus den Garnisonen Hörsching, Wels und Ried angelobt wurden. Musikalisch untermalt wurde die Angelobung mit dem "Großen Österreichischen Zapfenstreich", präsentiert von der Militärmusik Oberösterreich unter Kapellmeister Vizeleutnant Sepp Strasser.

Militärkommando Oberösterreich


01.10.2016

Ausmusterung und Tag der Leutnante an der Theresianischen Militärakademie

Am Samstag, dem 1. Oktober 2016, wurde an der Alma Mater Theresiana in Wiener Neustadt der "Tag der Leutnante" durchgeführt.

Tags davor hatte die Sponsion zum „Bachelor of Arts in Military Leadership“ am Fachhochschul-Bachelor-Studiengang „Militärische Führung“ und eine stimmungsvolle militärische Ausmusterungsfeier, die von einem beeindruckenden Feuerwerk gekrönt wurde, stattgefunden.

Insgesamt wurden 67 Leutnante in das Bundesheer übernommen. Davon waren 21 Angehörige des Jahrganges „Weissenwolff“, die ihr Studium an der Militärakademie und die Truppenoffiziersausbildung jüngst abschlossen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten als Berufsoffiziere zur Anwendung bringen werden.

46 Leutnante werden nach ihrer Ausbildung zum Milizoffizier, die zumeist neben zivilem Studium oder ziviler Anstellung erfolgt war, in den Milizbataillonen für die Sicherheit unserer Heimat zur Verfügung stehen.

Der „Tag der Leutnante“ begann mit einem Festgottesdienst, gefolgt von einer Benagelung der Akademiefahne durch den scheidenden Jahrgang und die langersehnte Übergabe der Säbel, die zuvor gesegnet worden waren. Getreu dem Motto: „Die erste Kerbe dem Freund, jede andere dem Feind“, fand im Anschluss an die Übergabe der Säbel das traditionelle Kerbenschlagen statt.

Dem militärischen Festakt, der am Nachmittag begann, gaben höchste Vertreter aus der Politik, dem Militär und dem öffentlichen Leben die Ehre. Der designierte Kommandant der Theresianischen Militärakademie, Brigadier Mag. Karl Pronhagl, hob in seiner Ansprache die hohe Qualität der Ausbildung und die internationale Anerkennung derselben hervor, die sich auch in den ungewohnten Uniformen ausländischer Kursteilnehmer wiederspiegelte, die in den Formationen nachfolgender Jahrgänge angetreten waren.

Der höchste Offizier des Bundesheeres, General Mag. Othmar Commenda, verwies in seiner Festrede auf die Zeitlosigkeit militärischer Tugenden und hob dabei besonders persönlichen Einsatz und militärisches Auftreten sowie Respekt und Demut hervor. Er kündigte an, dass militärisch-tugendhaftes Verhalten seitens Vorgesetzter und Untergebener gleichermaßen auf den Prüfstand gestellt werden würde.

Vor dem Treueeid der neuen Offiziere wandte sich der Bundesminister für Landesverteidigung und Sport, Mag. Hans Peter Doskozil, an diese und hob Herausforderungen hervor, die durch die nunmehr geänderte Struktur zu Tage treten. Wenn man „das Bundesheer im Herzen trage“, wären diese jedoch gut zu bewältigen, so der Minister.

Zum Abschluss seiner Rede verlieh er dem Jahrgangsersten den Offizierssäbel in Anerkennung erbrachter Leistungen während der Offiziersausbildung.

Nach der Meldung der Beendigung des Festaktes durch den Kommandanten des Akademikerbataillons, Oberst Gerhard Fleischmann, und dem Abrücken der angetretenen Teile blieben die neu ernannten Leutnante auf dem Maria Theresien Platz stehen und wurden dem Bundesminister und dem Generalstabschef persönlich vorgestellt.

Auch heuer wurde zu Ehren der ausgemusterten Leutnante wieder eine Parade entlang der Grazer Straße durchgeführt. Dabei konnten die zahlreichen Zuseher, die sich entlang der Paradestrecke drängten, Eurofighter im Überflug genauso bewundern wie den Vorbeimarsch gepanzerter Fahrzeuge. Neben den kürzlich angekauften Pionierbooten wurde auch das mannigfaltige Betätigungsfeld des Österreichischen Bundesheeres anhand zahlreicher Spezialfahrzeuge einem breiten Publikum vorgeführt.

Den Höhepunkt der Parade stellte wohl das „Fußtreffen“ dar, welches aus dem Akademikerbataillon, einer Gardekompanie und der Gardemusik aus Wien und einer Gebirgsjägerkompanie des Jägerbataillons 26 aus Spittal an der Drau, die durch das Tragtierzentrum aus Hochfilzen mit Haflingern unterstützt wurde, bestand.

Nach der Parade fanden sich die neuen Berufsoffiziere auf dem Balkon der Militärakademie ein. Uralter Tradition folgend werden die davor angetretenen nachfolgenden Jahrgänge mit scherzhaften Kommandos bedacht und die „Burgherren“ ermahnt, ihrer Stellung als ältester Jahrgang auf der altehrwürdigen Burg gerecht zu werden. Auch der traditionelle „Kappenwurf“ wurde vom Balkon aus durchgeführt! Dabei werden die ausgediente Fähnrichskappen in die zusehende Menge geworfen. Man sah so manch stolzes Kind, das mit einer gefangenen Kappe den Heimweg vom Tag der Leutnante antrat.

Der ausgemusterte Jahrgang „Weissenwolff“ wird in Kameradschaft zwischen seinen Mitgliedern fortbestehen. Als sichtbares Zeichen dafür wird fortan ein Denkmal im Akademiepark dienen, das einen heulenden Wolf darstellt (siehe Fotostrecke).

 

Weiterführende Information

Auch die echten Wölfe profitieren von den „Weissenwölffen“.

Indes wurde heute der Studienbetrieb an der Theresianischen Militärakademie wieder aufgenommen und der neue erste Jahrgang begrüßt. 

Was studiert man eigentlich auf einer Militärakademie?

 

-stc-


26.09.2016

Sicherheit durch Mehrsprachigkeit

Unter diesem Motto stand der „Tag der Sprachen“, der vom Sprachinstitut der Landesverteidigungsakademie am 26. September 2016 veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt standen heuer die slawischen Sprachen.

Seit dem Jahr 2002 gilt der 26. September als „Europäischer Tag der Sprachen und der Sprachenvielfalt“. Rund um dieses Datum werden in 47 Ländern mit 800 Millionen Europäern Veranstaltungen zu diesem Thema abgehalten. Eine davon an der Landesverteidigungsakademie in Wien. Der Tag der Sprachen soll das lebenslange Sprachenlernen würdigen und Mehrsprachigkeit sowie interkulturelles Verständnis in Politik und Öffentlichkeit fördern.

Tag der Sprachen an der Landesverteidigungsakademie

„Strategisch handeln heißt, die Zukunft zu gestalten“, meinte OberstdG Thomas Fronek, der Leiter des Sprachinstitutes des Bundesheeres bei seiner Begrüßung. Die Veranstaltung war sein erster offizieller Auftritt in dieser Funktion. Den Beitrag seines Institutes zur Gestaltung der Zukunft skizzierte er wie folgt:

  • Adaptieren der einsatzorientierten Sprachvermittlung, um aktuelle und innovative Lehr- und Lernmethoden anwenden zu können. Eine davon ist das „virtual teaching“ - das Online-Klassenzimmer auf dem Bildschirm.
  • Festigen der sicherheitsrelevanten Fachsprache mit dem Alleinstellungsmerkmal des Sprachinstitutes - der Militärfachsprache.
  • Sicherstellen einer umfassenden Sprachausbildung, die neben der eigentlichen Ausbildung auch die Sprachmittlung und Terminologiearbeit abdeckt.

 

Externe Gäste

Der erste externe Gast, Prof. Dr. Emmerich Kelih, referierte zum Thema „Mehrsprachigkeit - Sprachkontakt - Bilingualismus“. Dabei stellte er fest, dass „Sprache niemals ein isoliertes Phänomen ist“ und „verschiedene Sprachen immer in Verbindung zu- und miteinander stehen“. Kelih zeigte am Beispiel der Lehnwörter, wie sich der Sprachwandel in Gang setzt und zum sozialen Wandel der Gesellschaft beiträgt.

Das Sprachinstitut verfügt über mehrere internationale Partner. Einer davon ist das „Gymnazium Malacky“ in der Slowakei, deren Direktorin Dr. Elena Krajcirova ebenfalls zu Gast war. Den Mehrwert vielfältiger Zusammenarbeit beschrieb sie mit den Worten „Gemeinsamkeiten erkennen aber auch Unterschiede schätzen lernen“. Ihr Vortrag fand in slowakischer Sprache statt und wurde konsekutiv (unmittelbar, aber zeitversetzt nachfolgend; Anm.) von Mag. Christian Kersch vom Sprachinstitut in Deutsch übersetzt.

Weitreichende Konsequenzen

„Die Militärsprache ist ernsthaft, denn militärische Aktionen sind mit ernsten und weitreichenden Konsequenzen verbunden“. So brachte der Leiter des Fachbereiches für slawische Sprachen, Oberst Mag. Matthias Ivancsits, die Bedeutung der militärischen Fachsprache auf den Punkt. „Jeder Soldat muss Englisch als Arbeitssprache bei internationalen Einsätzen beherrschen. Aber nicht jeder spricht diese Sprache auch auf einem Niveau, das seiner Funktion angepasst ist“, so Invancsits. Der Mehrwert der Sprache ist schwer messbar aber „gerade bei heiklen Einsätzen und Aufgaben kann die lingua franca (gemeinsame Fremdsprache zur Verständigung; Anm.) die Muttersprache nicht ersetzen.“ Ivancsits nutze seinen Vortrag auch, um die aktuellen Projekte seines Fachbereiches vorzustellen: 

  • Wörterbuch Ukrainisch-Deutsch,
  • das in fünf Sprachen verfasste OSZE-Glossar und den
  • CEDC-Glossar für internationale Katastrophenhilfe.

 

Diese Publikationen sollen sowohl gedruckt, als auch als App verfügbar sein.

Abzeichenverleihung

Ein weiterer Gast war der Leiter des Sprachendienstes der Europäischen Union in Österreich, Mag. Achim Braun. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Rede des Hausherren und Kommandanten der Landesverteidigungsakademie, Generalleutnant Mag. Erich Csitkovits. Dieser nahm, als letzten offiziellen Tagesordnungspunkt die Verleihung der Sprachtrainerabzeichen vor.

Das Sprachinstitut in Zahlen

Jährlich werden vom Sprachinstitut etwa

  • 800 Personen in 10 Sprachen ausgebildet,
  • 4 000 Personen in 16 Sprachen geprüft,
  • 1 500 Seiten in Deutsch lektoriert,
  • 2 500 Seiten in und aus 25 Sprachen übersetzt,
  • 200 Tage in und aus 18 Sprachen gedolmetscht,
  • 50 dezentrale Sprachausbildungen veranstaltet,
  • 800 Zulassungsprüfungen in Deutsch abgehandelt und 
  • 2 000 Einstufungsprüfungen in Deutsch durchgeführt.

 

Sprachinstitut des Bundesheeres

Europäische Kommission

Österreichisches Sprachenkompetenzzentrum

-keu-


25.08.2016

Das Bundesheer freut sich über wölfischen Nachwuchs

Ein sensationeller Schnappschuss gelang auf dem Truppenübungsplatz „Allentsteig“ mit einer Fotofalle:

Die Aufnahme zeigt Jungtiere eines Wolfsrudels, das auf dem über 15.000 Hektar großen Areal des Truppenübungsplatzes Allentsteig im niederösterreichischen Waldviertel sein Streifgebiet hat. Dabei handelt es sich um die ersten Wölfe, die in Österreich seit ihrer Ausrottung vor über 100 Jahren in freier Wildbahn geboren wurden.

Mehr Information zu den Wölfen folgt in Kürze.

Willkommener Räuber

-red-


09.08.2016

Dröhnende Motoren

Von 10. August bis 16. Oktober 2016 zeigt das Heeresgeschichtliche Museum am Fliegerhorst Zeltweg in einer Sonderausstellung die Geschichte des Motorrad-Rennsports.

Unter dem Titel »Dröhnende Motoren – Motorradrennen am Fliegerhorst« werden neben historischen Motorrädern auch Ausrüstung und Erinnerungsstücke aus der Anfangszeit des Motorrad-Rennsports gezeigt.

www.hgm.at 

-keu-


04.08.2016

Pioniere im Einsatz

Nach großen Unwetterschäden in der Steiermark sind 140 Soldaten mit schwerem Pioniergerät in Stanz im Mürztal und Breitenau am Hochlantsch, beide Orte im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, im Einsatz.

Konkret arbeiten derzeit 120 Soldaten an mehreren Schadstellen in Stanz und 20 Soldaten an zwei Orten in der Breitenau. Die Bundesheerhelfer werden durch vier Bagger und schwere Lastkraftwagen der Villacher Pioniere verstärkt.

Ein am 2. August 2016 im Einsatz gewesener Transporthubschrauber S-70 „Black Hawk“ wird heute, 4. August, erneut eingesetzt, um Holz aus einer Rutschung in einem Steilhang auszufliegen. Derzeit finden dort durch die Soldaten Schlägerungen auf dem steilen Waldstück statt, da teilweise bereits entwurzelte Bäume im Graben liegen. Bei zwei Gehöften in einer Höhenlage von 900 bis 1.100 Meter ist die nachhaltige Absicherung von Hangrutschungen voll im Gange.

Eine Steinschlichtung zur Hangabsicherung wird beim Eiblbauer nach Vorarbeiten durch die Pioniere von einer zivilen Baufirma fertiggestellt. An einer anderen Stelle wird der abrutschgefährdete Hang mit einem Haus von den Bundesheersoldaten durch eine Krainerwand abgesichert.

In der Breitenau arbeiten die 20 Soldaten bei einer Hangabstützung zum Schutz für ein gefährdetes Wohnhaus sowie beim Entfernen von Verklausungen.

Militärkommando Steiermark


01.08.2016

Militärkommando Tirol trainiert Friedensstudenten

Vom 25. bis 30. Juli 2016 konnten 32 Studenten aus 21 Nationen ihre Fähigkeiten für eine Verwendung in internationalen Friedenseinsätze trainieren.

In einer intensiven Kooperation mit dem Militärkommando Tirol hat die Universität Innsbruck, Masterstudiengang „Frieden, Entwicklung, Sicherheit und internationale Konflikttransformation“ das Projekt „Native Challenge“ ins Leben gerufen. Die Studenten des 1. bis 3. Semesters nehmen dabei an praktischen Übungen teil, bei denen konkrete Konfliktszenarien simuliert werden. Sowohl im urbanen Umfeld als auch im alpinen Gelände sind Aufgaben zu bewältigen, die auf die jungen Leute bei einem etwaigen Einsatz zukommen könnten.

Zusätzlich zur akademischen Wissensvermittlung soll eine realitätsnahe Ausbildung das Risikopotenzial bei Entsendungen in Krisengebiete verringern. Diese Absicht wurde bei einer praxisbezogenen Ausbildung durch einsatzerfahrene Spezialisten der 6. Jägerbrigade und des Militärkommandos Tirol verwirklicht. „Die einzelnen Teams werden von Offizieren und Unteroffizieren gecoacht, die alle auf Auslandserfahrungen zurückgreifen können.

"Ausbildungsleiter Oberst Bernd Rott vom Jägerbataillon 24 denkt sich die Szenarien aus, die er von seinen Erfahrungen in Auslandseinsätzen ableiten kann“, so der Tiroler Militärkommandant, Generalmajor Mag. Herbert Bauer, als Verantwortlicher für den „militärischen“ Teil des Studiums.

Oberst Raimund Lammer


28.07.2016

Besuch des Verteidigungsministers in der Freistädter Tilly-Kaserne

Der Verteidigungsminister, Mag. Hans Peter Doskozil, überzeugte sich am 21. Juli 2016 von der Richtigkeit seiner Entscheidung, die Tilly Kaserne weiterhin militärisch zu nutzen: Er besuchte die Freistädter Soldaten.

Doskozil wurde vom Kommandanten der 4. Panzergrenadierbrigade, Brigadier Mag. Christian Riener, in Empfang genommen. Begleitet wurde er von einer Delegation, die sich aus Vertretern der Politik und aus dem Militär zusammensetzte.

Der  Kasernenkommandant, Oberleutnant Gunther-Wieland Huber, briefte den hochrangigen Besuch über die Tilly Kaserne und hob Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten des Kasernenstandorts Freistadt hervor. Eine anschließende Kasernenrunde wurde auch von einem Filmteam des ORF begleitet.

Bei einer Pressekonferenz informierte der Verteidigungsminister über die Zukunft der Tilly-Kaserne und die Formierung des Jägerbataillons 15.

Auf dem nahe gelegenen Garnisonsübungsplatz „Geyerhof“ konnte er sich von der Leistungsfähigkeit der Freistädter Soldaten überzeugen. Die Rekruten der Lehrkompanie zeigten dabei ihre erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten auf der Gefechtstrainingsanlage, beim gesicherten motorisierten Marsch, beim Stellungsbezug und beim koordinierten Führen des Feuerkampfes.

In persönlichen Gesprächen überzeugte sich der Bundesminister davon, dass die Ausbildung unter den derzeitigen Bedingungen in Freistadt idealer nicht sein konnte.

Der Besuch in der Tilly-Kaserne endete mit der Übergabe zweier symbolischer Geschenke an den Verteidigungsminister: ein Messer mit dem Wappen der Lehrkompanie und ein Gedenkstein der Tilly Kaserne.

 

Oberleutnant Gunther-Wieland Huber 


23.07.2016

Schweizerischer Stop and Shop in Hörsching

Am 21. Juli 2016 vormittags landete eine Staffel Pilatus PC21 der Pilotenschule der Schweizer Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Vogler in Hörsching. Zweck der Zwischenlandung war die Betankung der Flugzeuge durch das Österreichische Bundesheer, bevor es nach Polen zu einer Übung weiterging.

Im Fachjargon wird diese Unterstützung fremder Armeen als Host Nation Support bezeichnet. Kommenden Freitag macht die Staffel wieder einen Zwischenstopp in Linz bevor es zurück in die Schweiz geht.

AbtÖA/MilKdoOÖ


14.07.2016

Ausmusterung neuer Unteroffiziere in Enns

Am 13. Juli 2016 wurden 144 Absolventen der Heeresunteroffiziersakademie in Enns bei einem militärischen Festakt zu Wachtmeistern befördert. Danach erfolgte die feierliche Ausmusterung in der Ennser Stadthalle.

„Mit Ihnen verstärkt sich das Bundesheer mit bestens ausgebildeten und didaktisch geschulten Unteroffizieren. Nun können sie das anwenden, was sie gelernt und geübt haben“, meinte Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil in seiner Ansprache. Um den Soldatenberuf attraktiver zu machen, will der Minister bessere Perspektiven für die Zukunft schaffen, wie Anstellung auf Lebenszeit, bessere Abgeltung und zeitgemäße Infrastruktur. „Wir müssen so attraktiv werden, dass die Menschen gerne zu uns kommen!“

Die Ausbildung zum Unteroffizier findet an der Ennser Heeresunteroffiziersakademie sowie an den Waffenschulen statt, wo die waffengattungsspezifische Ausbildung erfolgt. Neben militärischen und sportlichen Lehrzielen werden die Lehrgangsteilnehmer in den Bereichen EDV, Wehrpolitik, Politische Bildung, Rechtslehre und in der Persönlichkeitsbildung geschult. Nach ihrer Ausmusterung kehren die Unteroffiziere wieder in ihre Waffengattungen zurück.

-keu-