Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

14.03.2019

Kraftfahrausbildung auf dem neuen „Pandur Evolution“

Im März 2019 begannen 24 Soldaten die erste Kraftfahrausbildung auf dem neu zugelaufenen „Pandur Evolution“.

Die Soldaten fahren ihre ersten Runden mit dem neuen Mannschaftstransportpanzer beim Jägerbataillon 17 in der Erzherzog-Johann-Kaserne in Straß (Südsteiermark). Die Fahrschulteilnehmer lernen über die neue Technik und Ausstattung des „Pandur Evolution“. Ein besonderes Augenmerk legen die Ausbildner vor allem auf das Vermitteln von Neuheiten und Unterschieden im Vergleich zum Vorgängermodell.

Das Bundesheer hat 2016 die Beschaffung von insgesamt 34 Stück dieses Fahrzeuges beschlossen. Der „Pandur EVO“ ist mit der gleichen Waffenstation (überschweres Maschinengewehr M2) ausgestattet, die auch bei den älteren Versionen verwendet wurde. Die Neuentwicklung verfügt über eine hohe logistische Gleichheit und ist in der Bedienung den älteren Versionen ähnlich, sodass ein minimaler Schulungsaufwand für die zukünftigen Besatzungen notwendig sein wird.

-red- 


07.03.2019

Wiedereröffnung Panzerhalle und Modellbaumesse im HGM

Am 9. und 10 März 2019 findet die alljährliche Modellbaumesse „Go Modelling“ im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien statt.

Bei der Veranstaltung präsentieren am Samstag und Sonntag zwischen 9-17 Uhr internationale Hersteller und Händler ihr umfangreiches Sortiment. Modellbauclubs und Modellbauer aus ganz Europa zeigen ihre handgefertigten Stücke aus allen Bereichen des Maßstabsmodellbaus. Außerdem findet ein Wettbewerb mit internationaler Jury statt: Jeder ist dazu eingeladen sein bestes Modell mitzubringen.

Für die Jüngeren gibt es ein „Jugendbasteln“ mit erfahrenen Modellbauern. Kinder ab sechs Jahren bekommen von den Partnern der Messe kostenlos Bausätze und dürfen diese auch mit nach Hause nehmen.

Beim Besuch des HGM bietet sich auch eine Besichtigung der Panzerhalle an, die seit 2. März 2019 wieder jeden Freitag, Samstag und Feiertag geöffnet ist. Außerdem gibt es eine Ausstellung zur Geschichte des Österreichischen Bundesheeres. Beide Ausstellungen können fortan ganzjährig besichtigt werden.

-red-

Weiterführende Informationen:

Flyer zur Messe (PDF-Download)

HGM Aktuell (Programm des HGM für März/April 2019) 

Ein Wohnzimmer für Panzerliebhaber (Fotogalerie)

 


05.03.2019

Neue Tarnuniformen für Bundesheer

Flecken statt Einheitsgrün: Das Österreichische Bundesheer führt einen neuen Kampfanzug ein.

Minister Kunasek übergab dem Jägerbataillon 18 in St. Michael am 4. März 2019 als erstem Verband die neuen Uniformen. Pro Jahr sollen 3.000 bis 4.000 Soldaten neu eingekleidet werden. Das jährliche Beschaffungsvolumen beträgt rund 1,6 Millionen Euro. In drei bis vier Jahren soll die Umstellung vollzogen sein.

Der derzeitige Kampfanzug wird seit etwa 15 Jahren verwendet. Die neue Uniform bietet eine bessere Stoffqualität und ist zudem nur schwerst entflammbar. Das Tarnmuster ist aufgedruckt und orientiert sich an der heimischen Flora (Pflanzenwelt).

-red-


04.03.2019

Heeressportler holen sieben Medaillen und fünf Titel bei Para-Ski-WM

Erfolgreiche Weltmeisterschaft für die Heeresleistungssportler des Heeressportzentrums in Hallein: Bei der Weltmeisterschaft im Para-Ski holten sie insgesamt sieben Medaillen und fünf WM-Titel.

Die Weltmeisterschaft fand vom 25. Februar bis zum 4. März 2019 in Vrchlabi (Tschechische Republik) statt. Der Salzburger Korporal Sebastian Graser holte drei Goldmedaillen und drei Weltmeistertitel für Österreich: Goldmedaille bei den Herren, Goldmedaille bei den Junioren, Herren-Weltmeister und Junioren-Weltmeister und gemeinsam mit Gefreiten Manuel Sulzbacher gewann er die Goldmedaille und den WM-Titel im Teambewerb Herren. Sulzbacher konnte zusätzlich die Bronzemedaille bei den Junioren für sich entscheiden. Bei den Damen holte Gefreite Julia Schosser die Goldmedaille und den WM-Titel im Team Damen sowie die Bronzemedaille bei den Damen.

Para-Ski ist eine Kombinationssportart aus Riesenslalom und Fallschirm-Zielspringen im alpinen Gelände. Bei der Weltmeisterschaft in Vrchlabi traten insgesamt 63 Athleten aus sechs Nationen gegeneinander an.

-red-


01.03.2019

„Edelweiss Raid“: Doppelsieg der deutschen Gebirgssoldaten

Der Wettkampf ist geschlagen: Zwei Teams der Deutschen Bundeswehr holten sich den ersten und zweiten Platz beim „Edelweiss Raid 2019“. Ein Team des Österreichischen Bundesheeres eroberte den dritten Platz.

23 Mannschaften (zu je acht Soldaten) aus zwölf Nationen waren beim „Edelweiss Raid 2019“ am Start. Mit 15 Kilo schwerem Gepäck, dem Sturmgewehr, Ski und Lawinenausrüstung legten die Athleten an zwei Tagen die 40 km Wegstrecke und 4.000 Höhenmeter im Hochgebirge über die Gipfel der Tuxer Alpen zurück. Zwei Mannschaften vom Hochgebirgszug des deutschen Gebirgsjägerbataillons 233 aus Mittenwald gewannen den Militärwettkampf in den Tiroler Bergen. Das Team des Führungsunterstützungsbataillons 2 aus St. Johann im Pongau wurde Dritter.

Die 6. Gebirgsbrigade des Bundesheeres veranstaltet alle zwei Jahre den anspruchsvollen militärischen Gebirgswettkampf am Truppenübungsplatz Wattener Lizum.

-red-


27.02.2019

Startschuss zum „Edelweiss Raid 2019“ in Tirol

Heute, am 27. Februar 2019, beginnt der „Edelweiss Raid 2019“, ein internationaler militärischer Wettkampf für Gebirgsjäger, in den Tuxer Alpen in Tirol.

Im zweitägigen Wettkampf treten 24 Teams aus zwölf Nationen gegeneinander an. Die Mannschaften kommen aus Österreich, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Montenegro, Polen, Rumänien, Slowenien, Spanien, Russland und den Vereinigten Staaten. Beim „Edelweiss Raid“ müssen die Soldaten sportliche Höchstleistungen zeigen und militärische Einsatzaufgaben der Gebirgsjäger im Hochgebirge absolvieren. Unter anderem müssen sie an zwei Tagen eine Marschstrecke von 40 Kilometern mit 4.200 Höhenmetern im Aufstieg bewältigen.

-red-

Weiterführende Informationen:

Das war der Edelweiss Raid 2017 (Artikel) 

Gebirgswettkampf Edelweiss Raid 2019 (Zahlen, Daten, Fakten)


22.02.2019

Hägglunds für 6. Gebirgsbrigade

Am 21. Februar 2019 übergab Verteidigungsminister Mario Kunasek bei einem Festakt neue „Hägglunds“-Gefechtsfahrzeuge an die 6. Gebirgsbrigade.

Die Übergaben fanden in der Andreas-Hofer-Kaserne in Absam (Tirol) sowie einen Tag später in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals (Salzburg) statt. Insgesamt wurden 32 Stück des geschützten Universalgeländefahrzeug BvS10 AUT „Hägglunds“ mit einem Beschaffungsvolumen von 85 Millionen Euro angekauft. Die Anschaffung beinhaltet Bewaffnung (überschweres MG) und Zusatzausrüstung wie etwa Funkausstattung, Schneepflug, Seilwinden oder Brandunterdrückungsanlagen. Neben den Fahrzeugen werden 16 Anhänger und jeweils zwei Rüstsätze zur Verwendung als Gefechtsstands- und Sanitätstransportfahrzeug angeschafft. Das Jägerbataillon 23 in Bludesch, das Jägerbataillon 24 in Lienz, das Jägerbataillon 26 in Spittal an der Drau und das Pionierbataillon 2 in Salzburg erhalten je acht „Hägglunds“.

Das Fahrzeug besteht aus zwei Fahrzeugteilen, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind. Das BvS10 AUT „Hägglunds“ ist äußerst geländegängig und kann mittels einer Auftriebshilfe sogar schwimmfähig gemacht werden. Zusätzlich besitzt das Fahrzeug einen erhöhten Minen- und Ballistikschutz sowie eine ABC-Schutzanlage zum Schutz von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren.

Mit den „Hägglunds“ verfügt die österreichische Gebirgstruppe erstmals über ein Gefechtsfahrzeug, das den geschützten Transport von Soldaten bei Einsätzen im Hochgebirge und im anspruchsvollen Gelände im In- und Ausland ermöglicht. Die Fahrzeuge werden vom schwedischen Rüstungskonzern BAE Systems hergestellt und unter anderem von Deutschland, den Niederlanden und Schweden genutzt.

-red-

Weiterführende Informationen:

Ein Fahrzeug für alle Fälle (Artikel)

Die drei neuen Fahrzeugtypen des Bundesheeres (Artikel)


20.02.2019

Neue Führung für Kommando Luftunterstützung

Am 19. Februar 2019 bestellte Verteidigungsminister Mario Kunasek Brigadier Wolfgang Wagner zum neuen Kommandanten des Kommandos Luftunterstützung.

Wagner übernimmt die Position von Brigadier Andreas Putz. Der gebürtige Linzer rückte 1986 zum Bundesheer ein und besuchte von 1994 bis 1997 die Theresianische Militärakademie. Er diente unter anderem bereits in der Funktion als Chef des Stabes des Kommando Luftunterstützung, aber auch als militärischer Berater für den Bereich Luftstreitkräfte im Bundesministerium für Landesverteidigung.

Das Kommando Luftunterstützung koordiniert vom Fliegerhorst Vogler in Hörsching (OÖ) aus alle Transport- und Aufklärungsflüge des Österreichischen Bundesheeres. Unter anderem befehligt das Kommando die „Hercules“-Flieger der Lufttransportstaffel sowie die beiden Transporthubschrauber-Staffeln Agusta Bell 212.

-red-


13.02.2019

Neue „Dingo 2“ für 3. Jägerbrigade

Am 12. Februar 2019 übergab Minister Mario Kunasek „Dingo 2A3“-Allschutzfahrzeuge an das Jägerbataillon 33 in Zwölfaxing.

Der „Dingo 2“ ist ein splitter- und minengeschütztes Räderfahrzeug und Truppentransporter. Im Österreichischen Bundesheer wird das Allschutztransportfahrzeug auch bei internationalen Einsätzen verwendet und bietet ein hohes Maß an Beweglichkeit und Schutz. Mit den neuen Fahrzeugen verfügt das Bundesheer zukünftig über 99 Stück „Dingo 2“.

-red-

Weiterführende Informationen:

Die drei neuen Fahrzeugtypen des Bundesheeres


11.02.2019

Aktionswoche im HGM: „Kinder im Krieg“

Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien veranstaltet für Kinder eine Aktionswoche, die sich dem Thema „Kinder im Krieg“ widmet.

Die Aktionswoche findet von Montag bis Freitag (18-22.02.2019), täglich zwischen 8:00 und 17:40 Uhr, statt. Das HGM bietet in diesem Zeitraum spezielle Führungen (€ 2,50 pro Schüler) an. Der Themenschwerpunkt des Vermittlungsprogrammes liegt auf Afghanistan. Ziel des Programmes ist es, dass Jugendlichen die Problematik „Kinder im Krieg“ historisch verorten können und einen Einblick in aktuelle Krisenregionen erhalten.

Zunächst wird mit den Jugendlichen ein allgemeiner Zugang zu dieser schwierigen und emotionalen Thematik erarbeitet. Anhand einzigartiger Objekte suchen sie gemeinsam mit dem Vermittlungsteam nach Hinweisen, um dieses Phänomen historisch kontextualisieren zu können. Weiters soll eine Präsentation, die aktuelle Brennpunkte der Welt erklärt und welchen Schrecken Krieg für Kinder beinhaltet, aufzeigen und zu einer Diskussion anregen. Die Zeitzeugen Farhad Mohammadi und Monire Mohammadi werden einen authentischen Zugang zum gefährlichen Spannungsfeld zwischen Kindern, Waffen und Krieg geben, da sie am eigenen Leib erfahren haben, was es bedeutet, ein Kind im Krieg zu sein. Außerdem wird die youngCaritas die Jugendlichen über Möglichkeiten informieren, wie diese selbst Menschen in Not helfen können.

-red-

Weiterführende Informationen:

Informationsfolder des HGM zur Aktionswoche