Österreich

Hier finden Sie aktuelle Beiträge aus Österreich zu sicherheitsrelevanten Themen wie Neues aus der Truppe, andere Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen.

11.10.2021

Dragonerregiment „Herzog von Lothringen“ ausgemustert

Am 8. und 9. Oktober musterten 64 Berufs- und 23 Milizoffiziere, darunter sieben Frauen, an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt aus.

Im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und dem Generalstabschef, General Robert Brieger, fanden die Feierlichkeiten erstmals in modifizierter Form statt. Den Gästen wurden mit dem Überflug eines Eurofighter und dem Einsatz der ABC-Abwehr zukünftige Aufgaben der jungen Offiziere vermittelt. Die Angehörigen des Ausmusterungsjahrganges 2021 wählten als Jahrgangsnamen: Dragonerregiment "Herzog von Lothringen" Nr. 7. Mit dem Akademiering in Gold wurde Mag. Nikolaus Pachucki-Bammer zum Jahrgangsersten ernannt.

-red-


05.10.2021

Steigender Zuspruch für das Bundesheer

Bereits Mitte 2021 zeichnete die Erhebung des Vertrauensindex von OGM einen positiven Trend für das Österreichische Bundesheer ab.

Eine aktuelle Erhebung des Market Instituts bestätigt nun diese Entwicklung. Über 71 Prozent der Österreicher stehen dem Bundesheer positiv gegenüber. 55 Prozent der Befragten empfinden auch die Erhöhung des Heeresbudgets für angebracht. Der allgemein positive Trend spiegelt die Erkenntnisse der Europäischen Wertestudie wieder. Im zehnjährigen Erhebungsintervall ist eine Steigung des Vertrauens ersichtlich. 1990 lag das Vertrauen in das Bundesheer bei 28 Prozent und stieg bis zum Jahr 2018 auf 67 Prozent an. Das Bundesheer genießt deutlich mehr Zuspruch als die Armeen in der Schweiz und Deutschland.

-red-


30.09.2021

Mobiles PCR-Testlabor für Bundesheer

Am 30. September 2021 präsentierte das Amt für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT) den ersten mobilen Test- und Laborbus.

Der für die Analytik ausgestattete Bus kann etwa 380 Tests pro Tag durchführen und funktioniert autark. Die Militärkommanden sollen nach einer Testphase in der Lage sein, bei starkem Infektionsgeschehen den Bus anzufordern, um Infektionen rasch zu erkennen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner begutachtete den Bus in der Rossauer Kaserne und lobte das innovative Tätigkeitsfeld des ARWT. „Durch den Einsatz des Test- und Laborbusses können wir nicht nur rasch Tests durchführen, sondern diese gleich vor Ort auswerten. Dadurch ist es uns möglich, Superspreader unmittelbar aufzudecken bzw. rasch zu isolieren und so das Infektionsgesehen einzudämmen“, so Tanner.

In den vergangenen Monaten musste man bei COVID-Massentests immer wieder weite Entfernungen in das nächste Labor zurücklegen, um eine Auswertung der Tests vorzunehmen. „Die Kommandanten brauchen bei einer Infektion rasch Klarheit über die Infektionslage. Durch den Laborbus können wir nun eine rasche Analytik von COVID-19, aber auch von anderen Viren, Bakterien oder auch Pilzen, sicherstellen“, sagte Brigadier Michael Janisch. Das ARWT ist seit etwa 550 Tagen bei der Pandemie im Einsatz. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem FFP-Maskenprüfungen sowie die Durchführung von PCR-, Antigen- und Antikörpertests.

-cf-


30.09.2021

Botschaftsbewachung fortgesetzt

Der Ministerrat hat am 29. September 2021 die Fortsetzung der Bewachung von Botschaften in Wien durch das Bundesheer beschlossen.

Dieser Assistenzeinsatz wurde erstmals nach den Terroranschlägen in Wien am 2. November 2020 angeordnet. Vorerst ist die Fortsetzung bis 30. November 2021 befristet. Derzeit schützen 240 speziell ausgebildete Soldaten über fünfzig Botschaften und besonders schützenswerte Objekte in Wien. Die Objekte wurden von der Polizei ausgewählt und dem Militärkommando Wien zugewiesen. Die eingesetzten Soldaten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und sind für die Assistenzleistung der Landespolizeidirektion Wien zugeordnet. Ihre Befugnisse entsprechen jenen der Polizei.

-red-


28.09.2021

Österreich bei Eurokorps

Oberstleutnant Helmut Fiedler ist der Vertreter des Österreichischen Bundesheeres im multinationalen Hauptquartier mit Sitz in Straßburg.

Bei einem Festakt am 23. September 2021 begrüßte das Eurokorps Österreich als assoziierte Nation. Oberstleutnant Helmut Fiedler wird in Zukunft für die Langzeitplanung und als Leiter einer Joint Operational Planning Group dort tätig sein. Das Eurokorps ist ein militärisches Hauptquartier, das allen Mitgliedsstaaten der EU und der NATO offensteht und bis zu 60.000 Soldaten führen kann. Neben den fünf Rahmennationen (Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Spanien) sind noch Griechenland, Italien, Polen, Rumänien und die Türkei als assoziierte Nationen Mitglied.

-red-


24.09.2021

20 Jahre "Europäischer Tag der Sprachen"

Am Tag der Sprachen wird die Mehrsprachigkeit in Krisenzeiten an der Landesverteidigungsakademie (LVAk) am 24. September 2021 zum Thema gemacht.

Seit 2001 wird am Tag der Sprachen, der am 26. September stattfindet, die Sprachenvielfalt Europas gewürdigt. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums dieses Schwerpunkt fanden sich mehrere Sprecher an der LVAk ein, um dieses Thema im Licht der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen und weltweiten Krisen zu beleuchten.

Sprachexperte Univ.-Prof. Dr. Melchior betonte eingangs via Videozuschaltung die wissenschaftliche Relevanz von Mehrsprachigkeit - speziell in Krisenzeiten. Oberst Dr. Nestler gab zu bedenken, dass es eine individuelle, gesellschaftliche und institutionelle Mehrsprachigkeit gäbe, wobei das Bundesheer in letztere Kategorie falle, da immer mehr Fremdsprachen gesprochen werden würden. Das Sprachinstitut des Bundesheeres würde dabei den Dreh- und Angelpunkt der Mehrsprachigkeit im Bundesheer darstellen.

Ministerialrat Stocker vom Staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagement des Innenministeriums bekräftigte die Relevanz von Mehrsprachigkeit in Krisensituationen. Brigadier Habersatter (Kommandant der 3. Jägerbrigade) teilte seine Erfahrungen bei der europäischen Trainings- und Ausbildungsmission in Mali. Abschließend berichtete Generalleutnant Csitkovits über seine persönliche Erfahrung mit Mehrsprachigkeit, dankte allen Sprachtrainern und betonte, dass das Verstehen wichtiger als die Sprachkompetenz an sich sei.

-red-


24.09.2021

EUFOR: „Quick Response“ 2021 startet

Vom 26. September bis zum 1. Oktober 2021 hält die EUFOR Althea ihre jährliche Übung „Quick Response“ 2021 in Bosnien- und Herzegowina ab.

 

An dem Manöver werden Soldaten aus Bulgarien, Rumänien, Ungarn, der Slowakei und der Türkei teilnehmen. Auch EUFOR-Soldaten des Österreichischen Bundesheer sind Teil des multinationalen Bataillons. Ziel der Übung ist es, Soldaten von EUFOR und von Bosnien und Herzegowina zu ermöglichen, gemeinsam in friedenserhaltenden Operationen zu trainieren.

 

-red-


24.09.2021

Verstärkte Kooperation mit Griechenland

Der griechische Verteidigungsminister Nikolaos Panagiotopoulos traf Verteidigungsministerin Klaudia Tanner am 23. September 2021 zum Arbeitsgespräch.

Ziel des Gespräches war der Informations- und Erfahrungsaustausch im Grenzmanagement um die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik weiterzuentwickeln. Angesichts der weiterhin angespannten Situation in Afghanistan rechnet die EU mit einer neuen Flüchtlingswelle. „Griechenland trägt an den EU-Außengrenzen die Hauptlast, vor allem in Grenzverwaltungsaufgaben. Daher sehen wir es auch als unsere Aufgabe Griechenland in der Eindämmung des Migrationsstromes, so gut es geht zu unterstützen“, sagt Tanner.

Österreich und Griechenland beteiligen sich an gemeinsamen Einsätzen, wie im Kosovo oder im Libanon und an Ausbildungskooperationen - bilateral und beim NATO Partnership for Peace. Zudem nehmen beide Länder an Workshops zu aktuellen Themen, wie der zukünftigen Entwicklung auf dem Westbalkan, teil. Weitere strategische Dialoge sollen zukünftige Maßnahmen gegen die illegale Migration als Form einer hybriden Bedrohung, erarbeiten.

Mitte September hatte Tanner die Minister aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nord-Mazedonien und Serbien zum Gespräch in die Wachau geladen. Im Fokus der Beratungen stand das Management möglicher Migrationsströmungen über den Balkan Richtung Europa. Die illegalen Migrationszahlen sind zuletzt wieder angestiegen. Das Bundesheer griff heuer bereits 5.500 Personen bei ihrer illegalen Einreise nach Österreich auf. Österreichweit befinden sich 1.100 Assistenzsoldaten zum Schutz der Staatsgrenzen im Einsatz.

-red-


23.09.2021

Neue Tarnanzüge für Panzerbataillon 14

Die Übergabe erfolgte am 22. September 2021 in der Welser Hessen-Kaserne im Beisein von Landtagspräsident Wolfgang Stanek, Militärkommandant Brigadier Dieter Muhr, dem Kommandanten der 4. Panzergrenadierbrigade, Brigadier Siegward Schier sowie Brigadier Peter Pertl und dem Kommandanten des Panzerbataillons 14, Oberstleutnant Jörg Loidolt.

Die neuen Tarnanzüge verfügen über spezielle Infrarot-Remissionswerte, wodurch eine optronische Aufklärung, etwa durch Nachtsichtgeräte, erschwert wird. Spezielle Knie- und Ellenbogenschutzprotektoren bieten mehr Körperschutz. Das eigens für Österreich entwickelte Tarnmuster passt sich so gut wie möglich an die österreichische Vegetation an. Jährlich werden zwischen 3.000 und 4.000 Soldaten mit der neuen Tarnuniform ausgestattet. 2019 erhielt das Jägerbataillon 18 als erster Verband die neuen Tarnuniformen.

-red-


15.09.2021

Bundesheer-„Shop“ eröffnet

Im neuen „Checkpoint“ auf der Mariahilfer Straße können sich Interessierte über Einstiegsmöglichkeiten und eine Laufbahn beim Österreichischen Bundesheer informieren.

Der neue Rekrutierungs- und Beratungsstützpunkt wurde am 15. September 2021 von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eröffnet. In dieser Form ist es die erste Anlaufstelle für Informationen über das Bundesheer. Zuvor war eine Wehrdienstberatung nur in Stammersdorf möglich. Der „Informationsstützpunkt“ auf der Mariahilfer Straße hat täglich von 1000 bis 1900 Uhr geöffnet. Um grundlegende Fragen zur Karriere beim Bundesheer zu klären, muss kein Termin vereinbart werden. Für persönliche Gespräche ist eine Voranmeldung notwendig. Interessierte finden im „Shop“ zudem Artikel im Heeresdesign. Diese sollen auch bald online erhältlich sein. Die Produkte reichen von Outdoor Besteck bis zu Regen- und Fleece-Jacken. Betrieben wird der „Checkpoint“ vom Heerespersonalamt, zwei bis drei Bedienstete versehen dort täglich ihren Dienst.

-red-


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