Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

08.06.2016

China: Aufweichung der Einberufungskriterien

Am 30. Mai hat in Beijing die Rekrutierung für den Jahrgang 2016 begonnen. In den übrigen Provinzen und Städten China’s beginnt die Rektrutierung im August. Die PLA hat auf die neuen Realitäten der chinesischen Bevölkerung reagiert. So werden ab diesem Jahr bei männlichen Rekruten ein Überschreiten des Richtgewichtes von 62.7 kg um 30 Prozent und bei weiblichen ein Überschreiten des Richtgewichtes von 54,5 kg um 20 Prozent akzeptiert. Zwischen 2002 und 2012 ist die chinesische Jugend um durchschnittlich 4,5 kg schwerer geworden. Auch bei den Sehtests müssen bei Einheiten wo es möglich ist Abstriche gegenüber den rigorosen Bedingungen gemacht werden. Die Mehrzahl der Chinesen ist kurzsichtig. Bei der Körpergrösse wurde das Mindesmass auf 160 bzw. 157 cm, um zwei Zentimeter nach unten korrigiert. Sichtbare Tätowierungen sind nach wie vor ein Ausschlussgrund.

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08.06.2016

China: J-20 Kampfflugzeuge werden bald in Dienst gestellt

Die chinesische Luftwaffe hat Medienberichte dementiert, wonach die J-20 Kampfflugzeuge schon in den Truppendienst aufgenommen wurden. Die J-20 Kampfflugzeuge, befänden sich noch in der Testphase, die bis dato sehr gut verlaufen sind. Mit der Einführung bei den Kampfverbänden kann in der nächsten Zukunft gerechnet werden.

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08.06.2016

China: Untersuchung des Raketenangriffes in Mali

Bei einem Granatwerfer- und Raketenangriff auf das UN MINUSMA-Lager in Water Tower in Mali, des chinesischen UN-Peacekeepingkontigentes am 31. Mai um 20:45 Uhr, wurde ein Soldat getötet, vier Soldaten wurden schwer verletzt und zehn weitere  Personen wurden leicht verletzt. Im Lager entstandt beträchtlicher Sachschaden. China hat eine Delegation, aus Soldaten und Beamten nach Mali entstandt um den Vorfall zu untersuchen. China wird trotz dieses Vorfalles an seinen UN Missionen festhalten und ein verlässlicher Partner im Kampf gegen Terrorismus bleiben, erklärte die chinesischen Regierung.

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08.06.2016

China: Präsidiale Anekdote

Im Internet kursiert eine sehr populäre Anekdote über die letzte Inspektionsreise von Präsident Xi in Nordostchina. Beim Besuch eines Marktes blieb der Präsident am Stand eines Fleischhauers stehen und fragte, wieviel Fleisch er heute schon verkauft habe. Der Mann hinter dem Verkaufpult anwortete: “Heute habe ich noch kein Kilo Fleisch verkauft”. Auf die erstaunte Frage des Präsidenten, warum, meinte der Mann, die Sicherheit hätte ihm alle Messer weggenommen. Der Präsident ordnete sofort an, dass man dem Mann die Messer wieder gäbe. Die Messer wurden im ausgehändigt. Der Präsident fragte: “Nun, wieviel Fleisch, können sie verkaufen?” Der Mann schüttelte erneut den Kopf und sagte "Ich werden kein Kilo Fleisch verkaufen.” Präsident Xi wurde nun etwas ärgerlich: “Wieso nicht?” wollte er wissen. Der Mann lächelte höflich und sagte: “Weil, ich Polizist der bewaffneten Volkspolizei bin!”

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08.06.2016

China: Informationsbesuch der Volksrepublik Korea

Eine Delegation der Volksrepublik Korea kam im Laufe dieser Woche zu einem Informationsbesuch nach Beijing. Sie wurde von Präsident Xi empfangen. Die Delegation informierte Präsident Xi  über den vergangenen Parteitag und überbrachte eine mündliche Botschaft von Kim Jong Un. Präsident Xi, dankte für die Informationen und wünschte der Volksrepublik Korea grösseren Erfolg in der Umsetzung der Ziele des Parteitages, der Entwicklung der Wirtschaft und der Hebung des Lebensstandarts in der Volksrepublik. In seiner Antwort bekräftigte Präsident Xi die bekannte Position China’s zu den Problemen der koreanischen Halbinsel. Nur in einer Beruhigung der Lage und im Gespräch könnten die Probleme gelöst werden.

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08.06.2016

China: Staat kauft Internetportale

Um die Sicherheit des Internets zu gewährleisten hat die chinesische Regierung beschlossen, einen Anteil von zehn Prozent an den in China aktiven Internetportalen zu kaufen. Ein diesbezügliches Angebot wurde den Firmen vorgelegt.

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08.06.2016

China: Sicherheitskräfte müssen sich an Gesetze halten

Präsident Xi hat die Polizeikräfte aufgefordert bei der Ausübung ihrer Tätigkeit die Gesetze des Landes zu achten und jede Form von Übergriffen zu unterlassen. Die Sicherheitskräfte müssen sich als Garant des Staates immer an die Gesetze halten. Der zuständige Minister für die öffentliche Sicherheit hat die Spitzen der Sicherheitskräfte zu einer diesbezüglichen Besprechung geladen.

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08.06.2016

China: Obama besucht Hiroshima

In China, wie in Südkorea hat man den Besuch von Präsident Obama in Hiroshima mit sehr gemischten Gefühlen beobachtet. Der chinesische Außenminister und eine Menge von Internetkommentatoren, sahen den Besuch als eine Entschuldigung der USA für den Atombombenabwurf. Außenminister Wang erklärte, so tragisch der Tod durch den Abwurf der Atombombe in Hiroshima war, so dürfe man Japan für den Ausbruch des Krieges in Asien und die Verursachung einer millionenfachen Tragödie nicht aus der Verantwortung lassen. Japan habe sich weder zu seiner Schuld am Krieg bekannt, noch sich für seine Untaten entschuldigt. In Nanjing wurden 300 000 Menschen von der japanischen Armee getötet. China hat durch den Krieg mit Japan 35 Millionen Menschen verloren. Bis heute gibt es von Seiten Japans keine Entschuldigung. Ähnlich wird der Besuch von Obama in Südkorea gesehen. In Asien geht man davon aus, dass die USA mit dieser Geste, Japan für seine neuen Asien/Pazifikstrategie an sich binden will. In Japan regt sich aber eine Menge Widerstand gegen die amerikanischen Militiärpräsenz.

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02.06.2016

Deutschland: War and Conflict Studies

Masterstudiengang an der Universität Potsdam

Die Geschichte der Menschheit ist auch die Geschichte von bewaffneten Konflikten. Insbesondere das „Jahrhundert der Extreme“ bot Schauplätze von Gewalt in einer völlig neuen Größenordnung, deren Auswirkungen bis in die unmittelbare Gegenwart hinein reichen.

Den Politik, Sozial- und Geschichtswissenschaften obliegt die Aufgabe, Ursachen und Muster dieser Kriege und Konflikte zu erkennen, zu kontextualisieren und die so gewonnenen Erkenntnisse für die Lösung aktueller Probleme produktiv zu machen.

Inhalt des Studiums
Mit Hilfe einer Verbindung von sozial- und geisteswissenschaftlichen Perspektiven werden im Studiengang War and Conflict Studies die Ursachen, Dynamiken und Kontexte gewaltsamer Konflikte auf nationaler und internationaler Ebene erforscht. Wesentliche Teilgebiete bilden die Militärgeschichte, die Kulturgeschichte der Gewalt sowie die Militärsoziologie mit ihren spezifischen methodischen Zugriffen und Theorien. Beginnend in der Frühen Neuzeit werden die Wechselbeziehungen von Staat, Gesellschaft und Militär bis in die Gegenwart hinein analysiert und diskutiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Neuesten Geschichte (19. und 20. Jahrhundert).

"There is no better programme in the world to understand Germany's complex role in past and present conflicts." Professor Odd Arne Westad, Experte in der Thematik „Kalter Krieg“, Harvard University

Studienziel
Das Studium vermittelt umfassende Analysekompetenzen, um sowohl historische als auch aktuelle gesellschaftliche konflikthafte Zusammenhänge in ihrer Komplexität zu erfassen und zu bewerten. Es thematisiert Inhalte der Militärsoziologie, der Geschichte der Gewalt und der Militärgeschichte.

Arbeitsfelder
Berufliche Perspektiven bieten sich unter anderem in der Wissenschaft, politiknahen Feldern, in Museen und Stiftungen, in der Kulturvermittlung, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sowie journalistischen Tätigkeiten in Print-, Radio-, Fernseh- und Onlinemedien.

Voraussetzungen für das Studium
Die Grundlage für die Aufnahme des Masterstudiums ist ein ausgeprägtes Interesse für politische, soziale und geschichtliche Zusammenhänge. Generell ist die Voraussetzung für ein Masterstudium an der Universität Potsdam ein erster berufsqualifizierender akademischer Abschluss, z.B. mit dem Bachelorgrad. Der erste Studienabschluss sollte in einem für den Studiengang relevanten Fach, wie Politikwissenschaft, Geschichte oder Soziologie sein.

Da einige Lehrveranstaltungen in englischer Sprache abgehalten werden, sind Englischkenntnisse, die mindestens der Stufe B2 des Europäischen Referenzrahmens entsprechen, erforderlich.

Zugangsvoraussetzungen im Detail

Aufbau des Studiums
Das viersemestrige Masterstudium hat einen Umfang von 120 Leistungspunkten. Es gliedert sich in einen Pflicht- und einen Wahlpflichtbereich sowie dem abschließenden Verfassen der Masterarbeit.

Vorteile auf einen Blick
Die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiums ermöglicht eine vielseitige akademische Profilierung. Der Großraum Potsdam-Berlin als Studienort inspiriert durch seine Geschichte und bietet eine Vielzahl an kulturellen und politischen Institutionen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen.

"Die beste Adresse in Deutschland, um Krieg, Guerilla und Terror in der historischen und aktuellen Dimension zu verstehen." Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Nahostexperte und Professor für Geschichte.

Zusammenarbeit
Der Studiengang wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZSMBw) angeboten und bietet feste Kooperationsvereinbarungen für Praktika mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem ZDF Studio Berlin, dem Deutschen Historischen Museum (DHM) und dem International Institute for Strategic Studies (IISS) in London. Zudem besteht eine Kooperation mit dem Ressort Zeitgeschichte der WELT.

Das Studium ist teilzeitgeeignet und bietet Gelegenheit für einen Auslandsaufenthalt. Die Unterrichtssprache ist deutsch. Alle Hausarbeiten und die Masterarbeit können auch auf Englisch eingereicht werden.

Bewerbung zum Studium

Link Masterstudiengang

Universität Potsdam


01.06.2016

Russland: Kampfpanzer für Luftlandeverbände

Ab der zweiten Hälfte des Jahres 2016 soll mit der Auftstellung von sechs zusätzlichen Panzerbataillonen bei den Luftlandeverbänden begonnen werden.

Bis 2018 soll die Aufstellung abgeschlossen sein.

Die Einheiten werden mit “T-72 B3” Kampfpanzern ausgerüstet.

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