Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

09.06.2016

Indien: Vertragsauflösung mit weitreichenden Folgen

Das indische Verteidigungsministerium hat sich dazu entschieden den Vertrag über 98 Black-Shark-Torpedos aufzulösen. Das Verteidigungsministerium sieht es als erwiesen, dass Leonardo Finmeccanic, in dessen Konzern die Black Shark Torpedos hergestellt werden, in Korruptionen bei Waffengeschäften in Indien verwickelt ist. Die Entscheidung hat weitreichende Bedeutung für die indische Marine, da die drei in Bau befindlichen SSBN UBoote der Arihantklasse mit Black-Shark-Torpedos ausgerüstet werden sollten.  Das gesamte Feuerleitsystem, der im Bau befindlichen Arihant Klasse SSBN’s  ist auf Black-Shark-Torpedos ausgelegt.. Ohne Black-Shark-Torpedos können sich die UBoote nicht verteidigen. Nach Einschätzung von Marineexperten wird eine Neubeschaffung etwa drei Jahre und einige Umbauten benötigen. Als mögliche Alternative bietet sich der Deutsche Torpedo. “SealHake” und der französische Torpedo “F21” an. Das erste UBoot der Arihant Klasse die INS Arihant ist von der Vertragsauflösung der Black-Shark-Torpedos nicht betroffen, da es mit russischen 53-65 Torpedos ausgestattet ist.

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09.06.2016

Indien: Kampfhubschrauberflotte wird aufgewertet

Die indische Luftwaffe plant die Beschaffung von 200 000, 70 mm Raketen für seine Kampfhubschrauberflotte. Entgegen der bisherigen Praxis können sich auch private indische Rüstungsbetriebe, die den Anforderungen der Armee entsprechen, an der Ausschreibung beteiligen. Bis dato wurden diese Raketen bei dem indischen staatlichen Konzern Ordnance Factory Board (OFB) beschafft.  Gegenwärtig erfüllt keine der indischen Firmen über die notwendige Expertise. Es wird erwartet, dass sie diverse Partnerschaften mit internationalen Rüstungskonzernen eingehen. Entscheident für den Zuschlag ist, die Herstellung der Waffen in Indien. In drei Jahren soll der Auftrag abgewickelt sein.

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09.06.2016

Philippinen: BRP Tarlac in Dienst gestellt

Am 1. Juni wurde das neue Landing Dock Schiff (LD) BRP "Tarlac" bei der Marine in Dienst gestellt. Die BRP “Tarlac” wurde in Indonesien bei Persero gebaut. Die BRP Tarlac ist nach der Makassar Klasse gebaut. Sie ist 123 Meter Lang und 21 Meter breit. Sie kann 2 800 Tonnen Ladung aufnehmen und hat eine maximale Geschwindigkeit von 16 Knoten.

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09.06.2016

China: Flugzeugträger-Bau im Zeitplan

In chinesischen Fernsehen wurde berichtet, dass der neue Flugzeugträger, der in Dalian (eine Hafenstadt in der Provinz Liaoning) gebaut wird, voraussichtlich mit einem Electromagentic Aircraft Lunch System (EMALS) ausgerüstet wird. Der Bau macht gute Fortschritte und liegt im Plan. 2017 soll der Stapellauf erfolgen.

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08.06.2016

China: Online-Warenhaus für Soldaten

Die PLA hat eine Kaufplattform online aufgemacht, auf der die Soldaten Waren für den persönlichen Gebrauch, Computer, IT Geräte, Haushalts- und Sportgeräte etc. einkaufen können. Das Einkaufsvolumen pro Person ist limitiert.

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08.06.2016

China: Aufweichung der Einberufungskriterien

Am 30. Mai hat in Beijing die Rekrutierung für den Jahrgang 2016 begonnen. In den übrigen Provinzen und Städten China’s beginnt die Rektrutierung im August. Die PLA hat auf die neuen Realitäten der chinesischen Bevölkerung reagiert. So werden ab diesem Jahr bei männlichen Rekruten ein Überschreiten des Richtgewichtes von 62.7 kg um 30 Prozent und bei weiblichen ein Überschreiten des Richtgewichtes von 54,5 kg um 20 Prozent akzeptiert. Zwischen 2002 und 2012 ist die chinesische Jugend um durchschnittlich 4,5 kg schwerer geworden. Auch bei den Sehtests müssen bei Einheiten wo es möglich ist Abstriche gegenüber den rigorosen Bedingungen gemacht werden. Die Mehrzahl der Chinesen ist kurzsichtig. Bei der Körpergrösse wurde das Mindesmass auf 160 bzw. 157 cm, um zwei Zentimeter nach unten korrigiert. Sichtbare Tätowierungen sind nach wie vor ein Ausschlussgrund.

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08.06.2016

China: J-20 Kampfflugzeuge werden bald in Dienst gestellt

Die chinesische Luftwaffe hat Medienberichte dementiert, wonach die J-20 Kampfflugzeuge schon in den Truppendienst aufgenommen wurden. Die J-20 Kampfflugzeuge, befänden sich noch in der Testphase, die bis dato sehr gut verlaufen sind. Mit der Einführung bei den Kampfverbänden kann in der nächsten Zukunft gerechnet werden.

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08.06.2016

China: Untersuchung des Raketenangriffes in Mali

Bei einem Granatwerfer- und Raketenangriff auf das UN MINUSMA-Lager in Water Tower in Mali, des chinesischen UN-Peacekeepingkontigentes am 31. Mai um 20:45 Uhr, wurde ein Soldat getötet, vier Soldaten wurden schwer verletzt und zehn weitere  Personen wurden leicht verletzt. Im Lager entstandt beträchtlicher Sachschaden. China hat eine Delegation, aus Soldaten und Beamten nach Mali entstandt um den Vorfall zu untersuchen. China wird trotz dieses Vorfalles an seinen UN Missionen festhalten und ein verlässlicher Partner im Kampf gegen Terrorismus bleiben, erklärte die chinesischen Regierung.

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08.06.2016

China: Präsidiale Anekdote

Im Internet kursiert eine sehr populäre Anekdote über die letzte Inspektionsreise von Präsident Xi in Nordostchina. Beim Besuch eines Marktes blieb der Präsident am Stand eines Fleischhauers stehen und fragte, wieviel Fleisch er heute schon verkauft habe. Der Mann hinter dem Verkaufpult anwortete: “Heute habe ich noch kein Kilo Fleisch verkauft”. Auf die erstaunte Frage des Präsidenten, warum, meinte der Mann, die Sicherheit hätte ihm alle Messer weggenommen. Der Präsident ordnete sofort an, dass man dem Mann die Messer wieder gäbe. Die Messer wurden im ausgehändigt. Der Präsident fragte: “Nun, wieviel Fleisch, können sie verkaufen?” Der Mann schüttelte erneut den Kopf und sagte "Ich werden kein Kilo Fleisch verkaufen.” Präsident Xi wurde nun etwas ärgerlich: “Wieso nicht?” wollte er wissen. Der Mann lächelte höflich und sagte: “Weil, ich Polizist der bewaffneten Volkspolizei bin!”

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08.06.2016

China: Informationsbesuch der Volksrepublik Korea

Eine Delegation der Volksrepublik Korea kam im Laufe dieser Woche zu einem Informationsbesuch nach Beijing. Sie wurde von Präsident Xi empfangen. Die Delegation informierte Präsident Xi  über den vergangenen Parteitag und überbrachte eine mündliche Botschaft von Kim Jong Un. Präsident Xi, dankte für die Informationen und wünschte der Volksrepublik Korea grösseren Erfolg in der Umsetzung der Ziele des Parteitages, der Entwicklung der Wirtschaft und der Hebung des Lebensstandarts in der Volksrepublik. In seiner Antwort bekräftigte Präsident Xi die bekannte Position China’s zu den Problemen der koreanischen Halbinsel. Nur in einer Beruhigung der Lage und im Gespräch könnten die Probleme gelöst werden.

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