Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

12.09.2016

Russland: Septemberübungen

Am 5. September startet 2016 im südlichen Militärrbezirk, der das Schwarze und das Kaspische Meer umfasste die Übung Kavkaz 2016. 12 500 Soldaten, Kampfschiffe, gepanzerte Fahrzeuge und Kampflugzeuge waren dabei im “Einsatz”.

Am 6. September begann im Kaukasusgebiet, südlich von Astrakhan die Übung “Caucasus” 2016. 12 500 Soldaten nahmen an der einwöchigen Übung teil, bei der auch S-300, S-400 und Pantsir- S1-Raketen zum Einsatz kamen. Darüberhinaus wurden sämtliche Luftabwehrszenarien eines modernen Konfliktes bei diesem Manöver durchgespielt.

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12.09.2016

Volksrepublik Korea: Nuklearbeben

Am 9. September um 09:30 Uhr kam es zu einer schweren unterirdischen Explosion im Gebiet von Punggye-ri im Nordosten von Nordkorea.

Messtellen in Südkorea stellten ein künstliches Erdbeben in der Stärke 5 der Richter-Skala fest. Alle bisherigen Nukleartests, die von der Volksrepublik durchgeführt wurden, erfolgten in diesem Gebiet. Südkoreanische Stellen werten die Daten aus, um sie zu analysieren.

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09.09.2016

China: Neue Luftabwehrraketen

Die chinesische Luftabwehrrakete HQ-12 wurde am 28. August 2016 für einsatzfähig erklärt. Die neue Rakete soll das sogenannte Heldenbataillon, eine Luftabwehrdivision der Zentralen Heeresgruppe, in seiner Einsatzbereitschaft unterstützen.

Das Heldenbataillon ist ein Luftabwehrraketenverband, der als erste Luftabwehreinheit in den 60iger Jahren, eine U-2-Aufklärungsmaschine, die von taiwanesischen Piloten im Auftrag des CIA geflogen wurde, mit einer Rakete abschoss. Bei der HQ-12 handelt es sich um eine Rakete der dritten Generation für die Abwehr von Flugzeugen in großen Höhen. Das Raketensystem zeichnet sich durch eine hohe Zielgenauigkeit aus.

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08.09.2016

Südkorea: Mehr Geld für die Armee

Das Ministerium für Finanzen gab bekannt, dass das Budget für die Streitkräfte für das Jahr 2017 um 4 Prozent auf 40,33 Trillionen Won, (36,1 Milliarden USD) gesteigert wird.

Für die Entwicklung des koreanischen Raketenabwehrsystem sind 533,1 Billionen Won vorgesehen. Das ist eine Steigerung von 40,5 Prozent. Auch für die Entwicklung des neuen koreanischen Kampfflugzeuges KF-X sind wesentliche Summen vorgesehen. Bis zur geplanten Einführung des Kampfflugzeuges 2032 wird Südkorea voraussichtlich 17,6 Trillionen Won (16 Milliarden USD) ausgeben.

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07.09.2016

Japan: Geldforderung

Das japanische Verteidigungsministerium will für das Jahr 2017, ein Budget von 5,168 Trillionen Yen (50,12 Billionen USD) fordern. Das entspricht einer Steigerung von 2,3 Prozent.

Das Ministerium begründet die Forderung mit den wachsenden Spannungen in der Ostchinesischen See. In dem Budget sind die Entwicklungen von Land/Schiffraketen (Reichweite etwa 300 km) und Luft/Schiffraketen enthalten. Das Ministerium plant weiters, die Aufstellung einer amphibischen Kampfeinheit von 2 000 Soldaten, die in der Prefektur Nagasaki, stationiert werden soll.

Darüber hinaus sollen zusätzliche Kräfte zur Nachrichtensammlung auf den Philippinen und Vietnam entsandt werden. Nach dem erfolgreichen Raketentest von einem getauchten U-Boot durch die Volksrepublik Korea, will das Ministerium die Raketenabwehr verdoppeln.

-nt-


03.09.2016

Kroatien: Sava Star 16

Vom 20. August bis zum 3. September 2016 wurde auf dem kroatischen Truppenübungsplatz „Rote Erde“ bei Knin die militärische Einsatzbereitschaft kroatischer und britischer Bodentruppen in der Übung „Sava Star 16“ trainiert. Diese fand bereits zum vierten Mal statt.

Ziel dieser Übungsserie ist, dass die Soldaten aller Ebenen beider Streitkräfte ihre Erfahrungen auf taktischer Ebene teilen und austauschen können.

-emi-


01.09.2016

Indien: Raketen an Chinas Grenze

Indien plant die Aufstellung eines BrahMos-Raketenregimentes an seiner Nordostgrenze. Das Regiment soll aus 100 Raketen mit fünf mobilen Abschussvorrichtungen bestehen. Mit ihrer Reichweite von 290 km können die Raketen Ziele in den chinesischen Provinzen Tibet und Yunan bedrohen.

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30.08.2016

China: Neue Wege bei Raketenentwicklungen

Die chinesische Rüstungsindustrie entwickelt moderne Raketensysteme, die sich wesentlich von den gegenwärtigen Systemen unterscheiden. Die Raketen der Zukunft sind modular und multifunktional aufgebaut und können mit verschiedenen Gefechtsköpfen ausgestattet werden.

Während des Fluges kann die Mission, Route, Reichweite und Zerstörungskraft von der Feuerleitzentrale geändert werden. Die Raketen sollen auch über eine eigene Intelligenz verfügen, um kurzfristig taktische Entscheidungen beim Zielanflug zu treffen.

-nt-


25.08.2016

Serbische Grenze durch Militär und Polizei bewacht

Serbien setzt in der Überwachung der Grenzen zu Mazedonien und Bulgarien weiterhin auf die bewährte Zusammenarbeit von Militär und Polizei.

Insgesamt werden dabei 457 km mittels Patrouillen, Beobachtungspunkten und technischer Aufklärung überwacht. Die Soldaten und Polizisten sind mit mobilen und stationären Wärmebildgeräten, Nachtsichtgeräten und Quads ausgestattet. Zudem unterstützen vier Hubschrauber die Überwachung aus der Luft.

Im letzten Monat wurden mehr als 3.500 Migranten aufgegriffen.

Die Bekämpfung des Menschenhandels ist laut Generalmajor Zelimir Glisovic das Schwergewicht in der Zusammenarbeit von Militär und Polizei und macht zudem das Zusammenwirken aller staatlicher Strukturen nötig.

Details

-stc-


24.08.2016

Japan: Raketenneuentwicklung

Die japanische Regierung hat die Entwicklung von Luftabwehrraketen mit einer Reichweite von 300 Kilometern beschlossen. Für das Budget 2018 wurde ein entsprechender Budgetposten für die Entwicklung angefordert.

2023 soll das neue Raketensystem auf Miyako und Okinawa aufgestellt werden. Mit diesem neuen Raketensystem würde Japan die Senkaku-Inseln abdecken, die Straße von Miyako sperren sowie das chinesischen Küstengebiet erreichen können.

-nt-