Test

Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

16.09.2020

Griechenland: Aufrüstung nach Erdgasstreit

Aufgrund des Streits mit der Türkei will Griechenland seine Streitkräfte aufrüsten.

Geplant ist eine Verstärkung durch Kampfflugzeuge und Schiffe. So soll ein „nationaler Schild“ entstehen, kündigte Regierungschef Kyriakos Mitsotakis während einer Rede an. Grund für die Aufrüstung sind die Spannungen mit der Türkei im östlichen Mittelmeer um die dortigen Gasvorkommen. Konkret sollen 18 „Rafale“-Kampfjets und vier neue Fregatten beschafft werden. Zusätzlich sollen vier weitere Fregatten modernisiert und der Bestand an Flugabwehrraketen, Torpedos und anderer Kampfmittel erhöht werden. Um die griechische Rüstungsindustrie zusätzlich zu stärken soll in Werften nahe Athen investiert werden.

-red-


15.09.2020

Afghanistan: Friedensgespräche zwischen Regierung und Taliban

Nach mehr als zwei Jahrzehnten Konflikt führen die afghanische Regierung und die radikalislamistische Gruppierung der Taliban Friedensgespräche in Katar.

Auf den Gesprächen liegen große Hoffnungen, so bezeichnete der Chefunterhändler der afghanischen Regierung, Abdullah Abdullah, den Beginn der Verhandlungen als das „Ende des Krieges“. Die afghanische Regierung nannte die Vereinbarung eines Waffenstillstandes als oberste Priorität. Der Taliban-Chefunterhändler Mullah Abdul Ghani Baradar ging darauf vorerst nicht ein und forderte stattdessen die Einführung eines „islamischen Systems“. Die Friedensgespräche werden durch die USA unterstützt, nachdem die Taliban bereits im Februar ein Abkommen zum Abzug der US-Streitkräfte unterzeichnet hatten. Der US-amerikanische Außenminister Mike Pompeo und der Sonderbeauftragte für Afghanistan, Zalmy Khalilzad, sind bei den Verhandlungen persönlich vertreten. Auch die NATO und die EU begrüßen den Start der Friedensgespräche.

-red-


15.09.2020

Australien: Panzerhaubitzen aus Südkorea

Die australische Regierung hat den Kauf von Panzerhaubitzen aus Südkorea beschlossen.

Die Kosten für die Beschaffung der 30 Stück K9 „Thunder“-Panzerhaubitzen vom Kaliber 155mm/52, bei der auch 15 Stück K10-Munitionstransporter enthalten sind, beträgt 843 Millionen USD. Die K9-Panzerhaubitze hat eine Reichweite von bis zu 50 km und verfügt über einen „Multiple Rounds Simultaneous Impact“-Modus. Dabei kann alle fünf Sekunden ein Geschoss abgefeuert werden, das aufgrund der unterschiedlichen Flughöhen gleichzeitig mit den anderen Geschossen das Ziel trifft. Der Fahrbereich der Haubitze beträgt 480 km, die maximale Geschwindigkeit auf der Straße 67 km/h.

-nt-


14.09.2020

Ungarn: Neue Schützenpanzer

Das ungarische Verteidigungsministerium hat 218 Stück „Lynx“-Schützenpanzer bestellt.

Ungarn ist somit der erste Kunde aus dem NATO- und EU-Raum für den neu entwickelten Panzer des deutschen Rüstungskonzerns „Rheinmetall“. Zusätzlich zu den Kampffahrzeugen wurden auch neun Unterstützungsfahrzeuge, die Bergepanzer "Büffel", bestellt und ein Vertrag zu Ausbildung und Training an Simulatoren sowie der Lieferung von Ersatzteilen und Wartung abgeschlossen. Für die Produktion der Panzer wird ein Joint-Venture in Ungarn aufgebaut, die ersten 46 Stück werden aber noch in Deutschland gefertigt und bis Anfang 2023 geliefert. Die Kosten belaufen sich auf etwa zwei Milliarden Euro.

-red-


14.09.2020

China: Wettlauf mit US-Marine

Die chinesische Marine soll die USA bei der Anzahl ihrer Kampfschiffe überholt haben.

China verfügt aktuell über 350 Kampfschiffe, davon 130 große Überwasserschiffe, die US-Marine über 293. Jedoch weist die US-Marine einen Vorsprung in der Technologie und Einsatzerfahrung auf. Im Bereich der Langstreckenraketen, der elektronischen Kriegsführung und der modernen Luftabwehr soll China hingegen die Nase vorn haben. Aktuell befinden sich zwei weitere chinesische Flugzeugträger im Bau, um in den nächsten Jahren das Ziel von zehn Flugzeugträgern zu erreichen.

-nt-


11.09.2020

Russland/Indien: Joint Venture bei Sturmgewehren

Russland und Indien haben sich auf ein Joint Venture bei der Erzeugung von Sturmgewehren AK-47 203 geeinigt.

Die indische Armee will 770.00 Sturmgewehre beschaffen. 100.000 davon sollen in Russland gefertigt werden, der Rest in Uttar Pradesh. Der Stückpreis inklusive der Kosten für den Technologietransfer, wird 1.100 USD betragen.

-nt-


11.09.2020

USA: Auswirkungen des Kriegs gegen Terror

Eine neue Studie der Brown University gibt einen Überblick über die Auswirkungen des US-amerikanischen „Kriegs gegen den Terror“.

Laut dieser Studie sind seit 2001 durch Handlungen der USA, die mit dem „Krieg gegen denTerror“ in Verbindung stehen 37 Millionen Menschen geflüchtet. 8 Millionen davon sind über die Grenzen ihrer Heimatländer hinweg geflüchtet, 29 Millionen wurden zu Inlands- bzw. Binnenflüchtlingen. Damit wurden durch diesen „Krieg“ mehr Menschen in die Flucht getrieben als durch jeden anderen Krieg seit 1900, mit Ausnahme des Zweiten Weltkrieges.

-nt-


10.09.2020

Deutschland: Weibliche Dienstgrade

Das deutsche Verteidigungsministerium soll die Einführung weiblicher Dienstgrade bei der Bundeswehr planen.

Seit 2001 können sich auch Frauen bei der Deutschen Bundeswehr verpflichten. Diese Möglichkeit nutzen aktuell 22.500 Soldatinnen und machen somit etwa zwölf Prozent der Stärke der Bundeswehr aus. Nun sollen auch einige Dienstgrade in weiblicher Form folgen. So soll es laut eines internen Vermerks künftig etwa eine „Brigadegeneralin“ oder eine „Bootsfrau“ geben, jedoch keine „Hauptfrau“. Bisher werden weibliche Soldatinnen mit dem „männlichen“ Dienstgrad, dem ein „Frau“ vorangestellt wird angesprochen (z. B. Frau Hauptmann). Innerhalb der Bundeswehr sind die Meinungen zu der Einführung der weiblichen Dienstgrade unterschiedlich – auch unter den Soldatinnen.

-red-


10.09.2020

Russland: Großmanöver im Nordpazifik

Russische Marine-Großübung vor der Küste Alaskas.

Mehr als 50 Kriegsschiffe und 40 Flugzeuge nahmen an dem Seemanöver, das im August 2020 stattfand, teil und machten sie zu der größten Marineübung seit der Sowjetzeit. Ziel der Großübung war es, den Schutz der arktischen Seewege und Ressourcen zu üben sowie Einsatzerfahrung in dem Gebiet zu sammeln. Zudem reaktiviert Russland aktuell Stützpunkte aus der Zeit des Kalten Krieges in dieser Region. Diese sollen besonders bei der Luftwaffe gefragt sein.

-nt-


09.09.2020

China: Manöver mit neuem Flugzeugträger

Am 1. September 2020 ist Chinas neuer Flugzeugträger „Shandong“ zu einem Manöver gestartet.

Die Übung wird in der Nordchinesischen See abgehalten und soll 22 Tage andauern. Dabei soll der Flugbetrieb mit K-15-Kampfflugzeugen geübt werden. Bis Ende 2020 soll die „Shandong“ ihre volle Operationsfähigkeit erlangen.

-nt-