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Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

18.09.2020

Belgien: Prinzessin beginnt militärisches Training

Die belgische Kronprinzessin Elisabeth hat am 2. September 2020 ihr militärisches Training begonnen.

Die 18-jährige Thronfolgerin absolviert aktuell die militärische Initiationsphase. Die Ausbildung findet im Camp Elsenborn in Bütgenbach statt. Das militärische Training ist Teil ihrer Ausbildung in Sozial- und Militärwissenschaften an der Royal Military Academy in Brüssel. Prinzessin Elisabeth ist die erste belgische Prinzessin, die dieses Studium absolviert. Militärische Ausbildungen haben in den Königsfamilien Europas eine lange Tradition. So haben beispielsweise auch der britische Thronfolger Prinz William oder die schwedische Kronprinzessin Victoria ein militärisches Training erhalten. Die erste Frau aus einem Königshaus, die im Militär gedient hat, war 1945 Elizabeth II, damals noch Prinzessin, heute Königin von England.

-red-


17.09.2020

Russland: Internationales Manöver Kavkaz 2020

Russland führt auch 2020 das internationale Manöver "Kavkaz" durch.

Neben Russland nehmen dieses Jahr Kampfeinheiten und Stäbe aus Aserbaidschan, Belarus, China, Iran, Myanmar und Pakistan an der Übung teil. Indien ist 2020 nicht vertreten. Offizieller Grund dafür sind Sorgen bezüglich COVID-19, es wird jedoch angenommen, dass Indien aktuell keine gemeinsamen Manöver mit China durchführen will. An dem Manöver sollen etwa 150.000 Soldaten, 500 Panzer und 300 Flugzeuge teilnehmen. 2020 liegt der Fokus auf dem Einsatz von Artillerie. Dabei kommen unter anderem 9A53 „Tornado-G“ Raketenwerfer und 2S9 „NONA“ Selbstfahrlafetten zum Einsatz. Das Manöver "Kavkaz" wird zwischen dem 21. und 26. September 2020 stattfinden.

-nt-


17.09.2020

China: Generalmajor erhält Titel „Heldin des Volkes“

Generalmajor Chen Wei wurde für ihre Verdienste um die Entwicklung eines COVID-19-Impfstoffes mit dem Titel „Heldin des Volkes“ ausgezeichnet.

Die Ärztin und ihr Team an der militärischen Akademie der Wissenschaften zeigen sich zuversichtlich, dass der von ihnen entwickelte Impfstoff allen Erwartungen entsprechen wird. Die Entwicklung wurde vor allem durch die Erfahrungen, die bei der Entwicklung des Ebola-Impfstoffes gemacht wurden, vorangetrieben. So konnten bereits alle drei Testphasen erfolgreich abgeschlossen werden. Zudem soll bei Tests festgestellt worden sein, dass die Vakzine auf Mutationen reagieren und bei größeren Veränderungen des Virus weiterentwickelt werden kann. Aktuell wird analysiert, wie lange eine Immunisierung anhält. Im März verabreichte Impfungen sollen weiterhin einen Schutz darstellen, jedoch kann nur anhand ähnlicher Impfstoffe, wie dem gegen Ebola, abgeschätzt werden wie lange die Wirkung anhalten wird. Dieser hält nach einer einmaligen Auffrischung nach sechs Monaten für zwei Jahre an. China gibt an, jährlich etwa 300 Millionen Einheiten des Impfstoffes produzieren zu können und will die Produktionskapazität steigern.

-nt-


16.09.2020

Griechenland: Aufrüstung nach Erdgasstreit

Aufgrund des Streits mit der Türkei will Griechenland seine Streitkräfte aufrüsten.

Geplant ist eine Verstärkung durch Kampfflugzeuge und Schiffe. So soll ein „nationaler Schild“ entstehen, kündigte Regierungschef Kyriakos Mitsotakis während einer Rede an. Grund für die Aufrüstung sind die Spannungen mit der Türkei im östlichen Mittelmeer um die dortigen Gasvorkommen. Konkret sollen 18 „Rafale“-Kampfjets und vier neue Fregatten beschafft werden. Zusätzlich sollen vier weitere Fregatten modernisiert und der Bestand an Flugabwehrraketen, Torpedos und anderer Kampfmittel erhöht werden. Um die griechische Rüstungsindustrie zusätzlich zu stärken soll in Werften nahe Athen investiert werden.

-red-


15.09.2020

Afghanistan: Friedensgespräche zwischen Regierung und Taliban

Nach mehr als zwei Jahrzehnten Konflikt führen die afghanische Regierung und die radikalislamistische Gruppierung der Taliban Friedensgespräche in Katar.

Auf den Gesprächen liegen große Hoffnungen, so bezeichnete der Chefunterhändler der afghanischen Regierung, Abdullah Abdullah, den Beginn der Verhandlungen als das „Ende des Krieges“. Die afghanische Regierung nannte die Vereinbarung eines Waffenstillstandes als oberste Priorität. Der Taliban-Chefunterhändler Mullah Abdul Ghani Baradar ging darauf vorerst nicht ein und forderte stattdessen die Einführung eines „islamischen Systems“. Die Friedensgespräche werden durch die USA unterstützt, nachdem die Taliban bereits im Februar ein Abkommen zum Abzug der US-Streitkräfte unterzeichnet hatten. Der US-amerikanische Außenminister Mike Pompeo und der Sonderbeauftragte für Afghanistan, Zalmy Khalilzad, sind bei den Verhandlungen persönlich vertreten. Auch die NATO und die EU begrüßen den Start der Friedensgespräche.

-red-


15.09.2020

Australien: Panzerhaubitzen aus Südkorea

Die australische Regierung hat den Kauf von Panzerhaubitzen aus Südkorea beschlossen.

Die Kosten für die Beschaffung der 30 Stück K9 „Thunder“-Panzerhaubitzen vom Kaliber 155mm/52, bei der auch 15 Stück K10-Munitionstransporter enthalten sind, beträgt 843 Millionen USD. Die K9-Panzerhaubitze hat eine Reichweite von bis zu 50 km und verfügt über einen „Multiple Rounds Simultaneous Impact“-Modus. Dabei kann alle fünf Sekunden ein Geschoss abgefeuert werden, das aufgrund der unterschiedlichen Flughöhen gleichzeitig mit den anderen Geschossen das Ziel trifft. Der Fahrbereich der Haubitze beträgt 480 km, die maximale Geschwindigkeit auf der Straße 67 km/h.

-nt-


14.09.2020

Ungarn: Neue Schützenpanzer

Das ungarische Verteidigungsministerium hat 218 Stück „Lynx“-Schützenpanzer bestellt.

Ungarn ist somit der erste Kunde aus dem NATO- und EU-Raum für den neu entwickelten Panzer des deutschen Rüstungskonzerns „Rheinmetall“. Zusätzlich zu den Kampffahrzeugen wurden auch neun Unterstützungsfahrzeuge, die Bergepanzer "Büffel", bestellt und ein Vertrag zu Ausbildung und Training an Simulatoren sowie der Lieferung von Ersatzteilen und Wartung abgeschlossen. Für die Produktion der Panzer wird ein Joint-Venture in Ungarn aufgebaut, die ersten 46 Stück werden aber noch in Deutschland gefertigt und bis Anfang 2023 geliefert. Die Kosten belaufen sich auf etwa zwei Milliarden Euro.

-red-


14.09.2020

China: Wettlauf mit US-Marine

Die chinesische Marine soll die USA bei der Anzahl ihrer Kampfschiffe überholt haben.

China verfügt aktuell über 350 Kampfschiffe, davon 130 große Überwasserschiffe, die US-Marine über 293. Jedoch weist die US-Marine einen Vorsprung in der Technologie und Einsatzerfahrung auf. Im Bereich der Langstreckenraketen, der elektronischen Kriegsführung und der modernen Luftabwehr soll China hingegen die Nase vorn haben. Aktuell befinden sich zwei weitere chinesische Flugzeugträger im Bau, um in den nächsten Jahren das Ziel von zehn Flugzeugträgern zu erreichen.

-nt-


11.09.2020

Russland/Indien: Joint Venture bei Sturmgewehren

Russland und Indien haben sich auf ein Joint Venture bei der Erzeugung von Sturmgewehren AK-47 203 geeinigt.

Die indische Armee will 770.00 Sturmgewehre beschaffen. 100.000 davon sollen in Russland gefertigt werden, der Rest in Uttar Pradesh. Der Stückpreis inklusive der Kosten für den Technologietransfer, wird 1.100 USD betragen.

-nt-


11.09.2020

USA: Auswirkungen des Kriegs gegen Terror

Eine neue Studie der Brown University gibt einen Überblick über die Auswirkungen des US-amerikanischen „Kriegs gegen den Terror“.

Laut dieser Studie sind seit 2001 durch Handlungen der USA, die mit dem „Krieg gegen denTerror“ in Verbindung stehen 37 Millionen Menschen geflüchtet. 8 Millionen davon sind über die Grenzen ihrer Heimatländer hinweg geflüchtet, 29 Millionen wurden zu Inlands- bzw. Binnenflüchtlingen. Damit wurden durch diesen „Krieg“ mehr Menschen in die Flucht getrieben als durch jeden anderen Krieg seit 1900, mit Ausnahme des Zweiten Weltkrieges.

-nt-