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Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

14.09.2020

China: Wettlauf mit US-Marine

Die chinesische Marine soll die USA bei der Anzahl ihrer Kampfschiffe überholt haben.

China verfügt aktuell über 350 Kampfschiffe, davon 130 große Überwasserschiffe, die US-Marine über 293. Jedoch weist die US-Marine einen Vorsprung in der Technologie und Einsatzerfahrung auf. Im Bereich der Langstreckenraketen, der elektronischen Kriegsführung und der modernen Luftabwehr soll China hingegen die Nase vorn haben. Aktuell befinden sich zwei weitere chinesische Flugzeugträger im Bau, um in den nächsten Jahren das Ziel von zehn Flugzeugträgern zu erreichen.

-nt-


11.09.2020

Russland/Indien: Joint Venture bei Sturmgewehren

Russland und Indien haben sich auf ein Joint Venture bei der Erzeugung von Sturmgewehren AK-47 203 geeinigt.

Die indische Armee will 770.00 Sturmgewehre beschaffen. 100.000 davon sollen in Russland gefertigt werden, der Rest in Uttar Pradesh. Der Stückpreis inklusive der Kosten für den Technologietransfer, wird 1.100 USD betragen.

-nt-


11.09.2020

USA: Auswirkungen des Kriegs gegen Terror

Eine neue Studie der Brown University gibt einen Überblick über die Auswirkungen des US-amerikanischen „Kriegs gegen den Terror“.

Laut dieser Studie sind seit 2001 durch Handlungen der USA, die mit dem „Krieg gegen denTerror“ in Verbindung stehen 37 Millionen Menschen geflüchtet. 8 Millionen davon sind über die Grenzen ihrer Heimatländer hinweg geflüchtet, 29 Millionen wurden zu Inlands- bzw. Binnenflüchtlingen. Damit wurden durch diesen „Krieg“ mehr Menschen in die Flucht getrieben als durch jeden anderen Krieg seit 1900, mit Ausnahme des Zweiten Weltkrieges.

-nt-


10.09.2020

Deutschland: Weibliche Dienstgrade

Das deutsche Verteidigungsministerium soll die Einführung weiblicher Dienstgrade bei der Bundeswehr planen.

Seit 2001 können sich auch Frauen bei der Deutschen Bundeswehr verpflichten. Diese Möglichkeit nutzen aktuell 22.500 Soldatinnen und machen somit etwa zwölf Prozent der Stärke der Bundeswehr aus. Nun sollen auch einige Dienstgrade in weiblicher Form folgen. So soll es laut eines internen Vermerks künftig etwa eine „Brigadegeneralin“ oder eine „Bootsfrau“ geben, jedoch keine „Hauptfrau“. Bisher werden weibliche Soldatinnen mit dem „männlichen“ Dienstgrad, dem ein „Frau“ vorangestellt wird angesprochen (z. B. Frau Hauptmann). Innerhalb der Bundeswehr sind die Meinungen zu der Einführung der weiblichen Dienstgrade unterschiedlich – auch unter den Soldatinnen.

-red-


10.09.2020

Russland: Großmanöver im Nordpazifik

Russische Marine-Großübung vor der Küste Alaskas.

Mehr als 50 Kriegsschiffe und 40 Flugzeuge nahmen an dem Seemanöver, das im August 2020 stattfand, teil und machten sie zu der größten Marineübung seit der Sowjetzeit. Ziel der Großübung war es, den Schutz der arktischen Seewege und Ressourcen zu üben sowie Einsatzerfahrung in dem Gebiet zu sammeln. Zudem reaktiviert Russland aktuell Stützpunkte aus der Zeit des Kalten Krieges in dieser Region. Diese sollen besonders bei der Luftwaffe gefragt sein.

-nt-


09.09.2020

China: Manöver mit neuem Flugzeugträger

Am 1. September 2020 ist Chinas neuer Flugzeugträger „Shandong“ zu einem Manöver gestartet.

Die Übung wird in der Nordchinesischen See abgehalten und soll 22 Tage andauern. Dabei soll der Flugbetrieb mit K-15-Kampfflugzeugen geübt werden. Bis Ende 2020 soll die „Shandong“ ihre volle Operationsfähigkeit erlangen.

-nt-


08.09.2020

Indien/Russland: Flottenmanöver im Golf von Bengal

Am 4. Und 5. September 2020 fand ein indisch/russisches Flottenmanöver im Golf von Bengal statt.

Von russischer Seite nahmen die Zerstörer „Admiral Vinogradov“ und „Admiral Tributs“ und der Tanker „Boris Butoma“ teil. Indien beteiligte sich mit dem Zerstörer „Ranvijay“, der Fregatte „Sahyadri“, der Korvette „Kiltan“ und dem Tanker „Shakti“.

-nt-


07.09.2020

Deutschland: Reform bei Fernmeldetruppe

Die Fernmeldetruppe der Deutschen Bundeswehr wird in den nächsten vier Jahren wesentlichen Neuerungen unterzogen.

Wie die Bundeswehr berichtet, soll der Fernmeldegefechtsstandfeldwebel (Fm-/GefStdFw) als neuer Werdegang geschaffen werden und Offiziersdienstposten des Fachdienstes sollen in den Allgemeinen Truppendienst umgewandelt werden. Das Heer setzt dies durch eine Umwandlung von 320 IT-Feldwebel-Dienstposten zu Fm-/GefStdFw-Dienstposten um. Die Reform wird in vier Phasen, die jeweils ein Jahr dauern sollen, erfolgen, in denen jeweils unterschiedliche Dienstposten identifiziert und umgewandelt werden. Die Ausbildung wird an der IT-Schule der Bundeswehr stattfinden und nach jetzigem Planungsstand etwa vier Monate dauern. Künftig soll auch bei der ABC-Abwehr, im Feldjägerwesen und in der Logistik der Dienstposten des Fm-/GefStdFw implementiert werden.

-red-


07.09.2020

Libyen: Waffenimporte trotz Embargo

Laut UN-Angaben wird Libyen trotz Embargo mit Waffen beliefert.

Zwischen dem 8. Juli und Ende August 2020 wurde die Ankunft von 70 Waffentransportflügen auf dem Flughafen im Osten Libyens festgestellt. Dieser Landesteil steht unter der Kontrolle von General Chalifa Haftar. 30 Waffentransporte landeten in Westlibyen, das von der anerkannten Regierung kontrolliert wird. Auch über den Seeweg gab es Waffennachschub. Neun Frachtschiffe legten in dem Zeitraum in Westlibyen an, drei in Ostlibyen. Das Waffenembargo scheint somit gescheitert zu sein.

-nt-


07.09.2020

China: Hubschrauber-Manöver über hoher See

Die 71. Armeegruppe hat ein Seemanöver mit Fokus auf dem Einsatz von Hubschraubern durchgeführt.

Zum Einsatz kamen die Hubschrauber WZ-10, WZ-19 und Z-8 der Heeresfliegerverbände. Geübt wurde der gefechtsmäßige Flug von Transport- und Kampfhubschraubern über See, die Anlandung von Truppen und die Evakuierung von Verwundeten von Inseln unter dem Schutz von Helikoptern. Zudem wurde die Landung und Versorgung der Hubschrauber auf einem Schwergutschiff geprobt. Dabei sollte der Einsatz dieser Schiffe als schwimmende Stützpunkte getestet werden, um so die Einsatzradien der Hubschrauberflotte über See zu vergrößern. Aktuell verfügt China über sechs Schwergutschiffe, die jeweils drei Hubschrauber aufnehmen können. Aus den Erkenntnissen dieses Manövers sollen Einsatzverfahren entwickelt werden.

-nt-