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Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

21.07.2020

USA: Schiffbrand mit Folgen

Ein mehrtägiger Brand auf dem amphibischen Landungsschiff “USS Bonhomme Richard” hat strategische Folgen.

Das Schiff stand in seiner Werft in San Diego (Kalifornien) unmittelbar vor dem Abschluss einer seit 2018 durchgeführten umfangreichen Modernisierung als das Feuer ausbrach. Die US-Marine hätte die Bonhomme Richard, neben drei weiteren amphibischen Landungsschiffen, für den Einsatz von F-35B-Kampfflugzeugen genutzt. Strategisch hat der Ausfall des Schiffes Folgen für die neue Konzentration der US-Marine im Pazifik und die Einsatzplanung. Aktuell ist noch nicht klar, ob das beschädigte Landungsschiff einen Totalschaden davongetragen hat oder ob eine Reparatur, die mehrere Jahre in Anspruch nehmen würde, möglich ist.

-nt-


20.07.2020

Taiwan/China: US-Militär in Taiwan beobachtet

Die chinesische Aufklärung nimmt eine verstärkte Tätigkeit US-amerikanischer Streitkräfte in Taiwan wahr.

Das Militärpersonal soll an der Übung  „Han Kuang“ teilgenommen haben, die vom 13. bis 17. Juli 2020 stattgefunden hat. Als Reaktion auf diese Beobachtungen verstärkt die chinesische Marine ihre Aktivitäten vor Taiwan.

-nt-


20.07.2020

Deutschland: Digitalisierung bei der Truppe

Die Digitalisierung beeinflusst die Arbeitskultur und Führungsprozesse der Deutschen Bundeswehr. 

Dies betrifft nicht nur Bildschirmarbeitsplätze, sondern auch die Truppe. Durch die Einführung des neuen Schützenpanzers „Puma“ und dem „Infanteristen der Zukunft“ bilden Fahrzeug und Soldaten künftig einen geschützten Kommunikationsverbund. Dieser soll beispielsweise den uneingeschränkten Austausch von Kurznachrichten mittels Tablet ermöglichen. Infanteristen werden deshalb nicht nur ihre Waffe und Verfahren, sondern auch elektronische Komponenten beherrschen müssen.

-hb-


17.07.2020

Frankreich: Neue Frühwarnflugzeuge

Das französische Militär will drei E-2D „Advanced Hawkeye“ Frühwarnflugzeuge aus US-Beständen kaufen.

Der Kaufpreis beträgt etwa 2 Mrd. Euro. Außerdem will Frankreich zusätzlich zu den sechs bereits installierten Motoren vier Stück als Ersatz beschaffen. Die neuen Flugzeuge sollen die bereits im Bestand vorhandenen E-2C „Hawkeye“ unterstützen. Die E-2D stellt im Vergleich zu den älteren Modellen einen Zwei-Generationen-Sprung hinsichtlich der Radarsensorfähigkeit dar. Es kann sowohl Gefahren aus weiter Entfernung verfolgen als auch bei humanitären Einsätzen und Naturkatastrophen genutzt werden.

-red-


16.07.2020

Ostseeraum: Maritime Sicherheitsarchitektur

Die Deutsche Marine kooperiert mit NATO-Marinen sowie Schweden und Finnland in der Ostsee, um ein  baltisches Marinekommando zu schaffen.

Seit 2019 wird der deutsche Marinestab aufgebaut, der 2025 zum baltischen Marinekommando anwachsen soll. Dieser soll der NATO bei der Landes- und Bündnisverteidigung an der Nordflanke als maritimes Führungskommando zur Verfügung stehen. Das Baltikum gilt heute als Achillessehne der NATO, da seine ausgeprägten Küstenlinien, Inseln, Buchten und das teilweise flache Fahrwasser ein klassisches Gebiet der Randmeerkriegsführung bilden. Das ist insofern relevant, da die Erweiterung der NATO und der EU bis an Russlands Grenzen von Moskau als Bedrohung verstanden werden und sich die baltischen Staaten durch die russischen Aktivitäten auf der Krim und der Ukraine bedroht fühlen.

-hb-


16.07.2020

China: Zurückweisung US-amerikanischer Beschwerden

Das chinesische Verteidigungsministerium wies die Beschwerde der USA zurück, wonach China mit einem Seemanöver die Stabilität in der Region gefährden würde.

Das Manöver fand im Gebiet der Xisha-Inseln statt und diente hauptsächlich der Beobachtung des zeitgleich stattfindenden US-amerikanischen Manövers. Laut dem Verteidigungsministerium sind die Inseln chinesisches Staatsgebiet und China könne dort somit souverän handeln. Zudem würden die USA vielmehr mit ihrem Manöver mit gleich zwei Flugzeugträgern selbst die Stabilität der Region gefährden.

-nt-


15.07.2020

Japan: Neues Geländefahrzeug

Das Japanische Militär erhält ein neues All Terrain Vehicle.

Das Fahrzeug soll als Light Utility Mobility Vehicle (LUMV) in der Kabine des MV-22 OSPREY eingesetzt werden. Japan soll sechs Stück zu einem Preis von umgerechnet etwa EUR 633.000,- kaufen. Das aktuell genutzte Modell, der MULE PRO-FXT(EPS) hat eine Tankkapazität von 30 Litern, eine Maximalgeschwindigkeit von 72km/h sowie eine maximale Nutzlast von 354 kg und eine Anhängelast von 907 kg.

-red-


15.07.2020

Japan: Beschaffung von Kampfflugzeugen

Die US-amerikanische Regierung hat einer Beschaffung für die japanische Luftwaffe zugestimmt.

Es sollen 62 F-35A und 42 F-35B Mehrzweckkampfflugzeuge zu einem Preis von 23 Milliarden USD beschafft werden. 110 zusätzliche Triebwerke, Geräte für die elektronische Kriegsführung und Kommunikation sowie Ersatzteile, Logistik und Ausbildung sind ebenfalls in dem Kaufpreis inkludiert.

-nt-


14.07.2020

Indien: Sonderbudget für Waffenbeschaffung

Aufgrund der aktuellen Spannungen an der Grenze zu China hat die indische Regierung ein Sonderbudget für das Militär freigegeben.

Das Budget beträgt 4,4 Milliarden USD und soll zur schnellen Beschaffung von Waffen und Ausrüstung genutzt werden. Der größte Teil des Betrages wird für Munitionsbeschaffungen für das indische Heer und die Luftwaffe aufgewendet. Die Luftwaffe soll 21 MiG-29 und zwölf Su-30MKI-Kampfflugzeuge aus Russland beschaffen sowie 59 der bereits vorhandenen MiG-29-Modelle modernisieren. Das Heer soll ein "Pinaka"-Raketenwerfersystem beschaffen und den BMP-2-Schützenpanzer einer Modernisierung unterziehen. Zusätzlich sollen Cruise-Missiles für Landziele und Astra-Raketen zur Flugzeugbewaffnung sowie Excalibur-Munition für die M777-Haubitze beschafft werden.

-nt-


13.07.2020

China: Beobachtung von US-Manöver

Die chinesische Marine führte Anfang Juli 2020 zeitgleich wie die US-Marine ein Manöver im Seegebiet der Xisha Inseln durch.

Die USA hatten dabei die Flugzeugträgerkampfgruppen USS Nimitz und USS Ronald Reagan im Einsatz, China den Zerstörer Hohhot der 052D Klasse und die Fregatte Yulin der 054A Klasse. Laut dem chinesischen Militär konnten die US-Kampfgruppen beobachtet und Daten abgeschöpft werden. Zudem sollen sich die US-amerikanischen Flugzeugträger ständig im Feuerbereich der DF-21D und DF-26 Raketen befunden haben. China deutet das amerikanische Manöver als Propaganda für Verbündete der USA in der Region.

-nt-