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Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

25.09.2020

Deutschland: Bedrohungsszenario Angriff aus der Luft

In den aktuellen Bedrohungsszenarien ist wieder mit verstärkten Angriffen aus der Luft auf die Bodentruppen zu rechnen.

Wie die Zeitschrift „Europäische Sicherheit“ (9/2020) berichtet, muss vor allem unter Berücksichtigung der Anforderungen im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung auf diese Bedrohungen reagiert werden. Bis 2012 hatte das Heer eigene Flugabwehrkräfte. Bis in die 1990er Jahre waren auf Divisionsebene Regimenter der Heeresflugabwehrtruppe verfügbar. Nun müssen Fähigkeiten wiederaufgebaut werden um auf die aktuellen Bedrohungsszenarien zu reagieren. Bis 2032 soll der Schutz von drei Divisionen sowie Einsatzflugplätzen der Luftwaffe ermöglicht werden. Dazu sind 14 Feuereinheiten für die Verbände des Heeres auf Ebene Brigade, Division und Korps notwendig. Die Luftverteidigung soll Raumschutz im gesamten Bedrohungsspektrum gewährleisten und auch gegen Kampfhubschrauber und Drohnen wirken können.

hb


24.09.2020

USA/Indien: Austausch von Aufklärungserkenntnissen

Die USA und Indien wollen ein Abkommen für den Austausch von Aufklärungserkenntnissen abschließen.

Die Vereinigten Staaten haben Indien bereits eine Reihe von Unterstützungen angeboten, um dem Land im Konflikt mit China zur Seite zu stehen. Nun wollen die USA Nachrichten über Marinebewegungen im Indischen Ozean an Indien liefern. Ebenso soll Indien Zugang zu Satelliteninformationen über Pakistan erhalten. Für den Einsatz entlang des Grenzgebietes zu China wird Indien zwei Aufklärungsdrohnen von den USA leasen. Auch der Ankauf von 30 bewaffneten Aufklärungsdrohnen soll verhandelt werden.

-nt-


23.09.2020

Deutschland: Dringender Bedarf an Kampfbooten

Die Deutsche Marine kündigte bereits 2017 einen Bedarf für die Anschaffung von Kampfbooten für das Seebataillon an.

Laut der Zeitschrift Marineform (9/2020) sprach sich 2018 auch der Generalinspekteur für den Ausbau der amphibischen Komponente aus, da der Bedarf an Kampfbooten dringend sei. Der Bau der Boote auf einer deutschen Werft aber auch ein Einstieg in die laufende Beschaffung der schwedischen Marine wäre möglich. Die Ausstattung des Seebataillons mit Kampfbooten bietet die Möglichkeit amphibische Evakuierungen durchzuführen und in der Ostsee im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung zu wirken. Auch könnte durch die Marine ein wertvoller Beitrag in die Kooperation mit den niederländischen Korps Mariniers eingebracht werden.

-hb-


22.09.2020

Japan: Regeln für Treffen zwischen Militär und UFOs

Das japanische Verteidigungsministerium hat Regeln erlassen, wie das Militär auf eine Sichtung von UFOs oder Außerirdischen reagieren soll.

Laut futurezone sollen die Japanischen Streitkräfte auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, daher wären die neuen Regelungen eingeführt worden. Diese besagen, dass die Truppen keinesfalls Kampfhandlungen durchführen, sondern die Flugobjekte lediglich filmen und fotografieren sollen. So sollen Analysen durchgeführt und weitere Schritte eingeleitet werden. Diese Regelung soll auch den Umgang mit unbekannter Flugtechnologien, wie Drohnen, festlegen. Auch die USA haben im August eine „Unidentified Aerial Phenomena Task Force“ gegründet, die UFO-Sichtungen untersuchen soll.

-red-


22.09.2020

USA: Mangel an Marine-Piloten

Aufgrund verschiedener Sicherheits- und Technikproblemen bei der Ausbildung, fehlen der US-Marine aktuell 90 Piloten.

Da bei den T-45-Schulflugzeugen Triebwerkprobleme festgestellt wurden, ist die Verfügbarkeit der Flugzeuge drastisch reduziert. Auch die mangelhafte Verfügbarkeit von F/A-18 „Super Hornet“ Flugzeugen und Probleme mit der Sauerstoffversorgung bei den Schulmaschinen wirken sich negativ auf die Ausbildung angehender Piloten aus. Die Marine rechnet damit, dass erst in etwa drei Jahren wieder ausreichend Piloten bei den Einsatzverbänden zur Verfügung stehen werden.

-nt-


21.09.2020

Deutschland: Eine Milliarde Euro für Ausrüstung

Am 1. Juli 2020 haben fünf "25-Millionen-Euro-Vorlagen" den deutschen Bundestag passiert.

So genannte "25-Mio-Euro-Vorlagen" müssen in Deutschland für Beschaffungsaufträge des Verteidigungsministeriums, die ein Volumen von 25 Millionen Euro überschreiten, bewilligt werden. Wie die Zeitschrift „Europäische Sicherheit“ (8/2020) berichtet, können auf Basis der Vorlagen nun Verträge in der Höhe von fast einer Milliarde Euro mit der Industrie abgeschlossen werden. So wurden eine Reihe von Vorhaben für die deutsche Beteiligung an der VJTF (Very High Readiness Joint Task Force) 2023 fixiert und es kommen noch weitere dazu, die aus dem Konjunkturpaket 2021 finanziert werden. Mit den nun verfügbaren Mitteln wird moderne Munition für das Mittlere Artillerieraketensystem „MARS“ oder die Kampfwertsteigerung des Systems „Patriot“ ebenso umgesetzt, wie die Nachrüstung des Boxers oder ein zweites Los von Brückenlegern „Leguan“. Daneben wird auch das fliegende Aufklärungssystem „Pegasus“ beschafft, das eine luftgestützte Signalerfassung ermöglichen soll.

-hb-


21.09.2020

China: Neuer Transporthubschrauber im Test

Chinesische Heeresflieger starteten Truppentests des Transporthubschrauber Z-8L.

Der Z-8L ist die neueste Version der Z-8-Transporthubschrauber. Er wird von drei WS-6 turboshaft Triebwerken angetrieben und verfügt über eine verbesserte Überlebensausrüstung, wie etwa Radarwarnung oder Infrarottäuschkörper. Der Z-8L ist für Truppen- und Materialtransport im schwierigen Gelände, wie der Wüste und dem Hochgebirge, vorgesehen. Auch auf den neuen amphibischen Landungsschiffen der Klasse 075 soll der Hubschrauber eingesetzt werden.

-nt-


18.09.2020

Belgien: Prinzessin beginnt militärisches Training

Die belgische Kronprinzessin Elisabeth hat am 2. September 2020 ihr militärisches Training begonnen.

Die 18-jährige Thronfolgerin absolviert aktuell die militärische Initiationsphase. Die Ausbildung findet im Camp Elsenborn in Bütgenbach statt. Das militärische Training ist Teil ihrer Ausbildung in Sozial- und Militärwissenschaften an der Royal Military Academy in Brüssel. Prinzessin Elisabeth ist die erste belgische Prinzessin, die dieses Studium absolviert. Militärische Ausbildungen haben in den Königsfamilien Europas eine lange Tradition. So haben beispielsweise auch der britische Thronfolger Prinz William oder die schwedische Kronprinzessin Victoria ein militärisches Training erhalten. Die erste Frau aus einem Königshaus, die im Militär gedient hat, war 1945 Elizabeth II, damals noch Prinzessin, heute Königin von England.

-red-


17.09.2020

Russland: Internationales Manöver Kavkaz 2020

Russland führt auch 2020 das internationale Manöver "Kavkaz" durch.

Neben Russland nehmen dieses Jahr Kampfeinheiten und Stäbe aus Aserbaidschan, Belarus, China, Iran, Myanmar und Pakistan an der Übung teil. Indien ist 2020 nicht vertreten. Offizieller Grund dafür sind Sorgen bezüglich COVID-19, es wird jedoch angenommen, dass Indien aktuell keine gemeinsamen Manöver mit China durchführen will. An dem Manöver sollen etwa 150.000 Soldaten, 500 Panzer und 300 Flugzeuge teilnehmen. 2020 liegt der Fokus auf dem Einsatz von Artillerie. Dabei kommen unter anderem 9A53 „Tornado-G“ Raketenwerfer und 2S9 „NONA“ Selbstfahrlafetten zum Einsatz. Das Manöver "Kavkaz" wird zwischen dem 21. und 26. September 2020 stattfinden.

-nt-


17.09.2020

China: Generalmajor erhält Titel „Heldin des Volkes“

Generalmajor Chen Wei wurde für ihre Verdienste um die Entwicklung eines COVID-19-Impfstoffes mit dem Titel „Heldin des Volkes“ ausgezeichnet.

Die Ärztin und ihr Team an der militärischen Akademie der Wissenschaften zeigen sich zuversichtlich, dass der von ihnen entwickelte Impfstoff allen Erwartungen entsprechen wird. Die Entwicklung wurde vor allem durch die Erfahrungen, die bei der Entwicklung des Ebola-Impfstoffes gemacht wurden, vorangetrieben. So konnten bereits alle drei Testphasen erfolgreich abgeschlossen werden. Zudem soll bei Tests festgestellt worden sein, dass die Vakzine auf Mutationen reagieren und bei größeren Veränderungen des Virus weiterentwickelt werden kann. Aktuell wird analysiert, wie lange eine Immunisierung anhält. Im März verabreichte Impfungen sollen weiterhin einen Schutz darstellen, jedoch kann nur anhand ähnlicher Impfstoffe, wie dem gegen Ebola, abgeschätzt werden wie lange die Wirkung anhalten wird. Dieser hält nach einer einmaligen Auffrischung nach sechs Monaten für zwei Jahre an. China gibt an, jährlich etwa 300 Millionen Einheiten des Impfstoffes produzieren zu können und will die Produktionskapazität steigern.

-nt-