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Hier finden Sie aktuelle Beiträge zu sicherheitsrelevanten Themen aus der ganzen Welt, von anderen Armeen, weiterführende Inhalte mit Bezug zum Militär und Kurzmeldungen zur internationalen Sicherheitspolitik.

30.09.2020

USA: Erhöhung des Schiffbaubudgets gefordert

Der US-amerikanische Verteidigungsminister Mark Esper fordert eine Erhöhung des Schiffbaubudgets für die US-Marine.

Für das Jahr 2021 wird ein Budget von 207 Milliarden USD gefordert, was eine Steigerung von 4,4 Milliarden USD für den Schiffbau darstellen würde. Durch das höhere Budget soll die Anzahl der Schiffe auf 355 gesteigert, aber auch Schiffsdrohnen beschafft werden. Zusätzlich soll die Reichweite von Antischiffsraketen vergrößert werden.

-nt-


29.09.2020

Deutschland: Veränderungen bei Marine

Bei der Deutschen Marine kam es in der jüngeren Vergangenheit zu zahlreichen Veränderungen.

Wie das Marineforum (9/2020) berichtet, wurde zuletzt die ehemalige Abteilung Marinerüstung und Logistik des Marineamtes mit dem Kommando Marineführungssysteme und den Anteilen der Führungsunterstützung der Marine des Flottenkommandos M6 zu einer neuen Dienststelle zusammengeführt. Zusätzlich wurde das Kommando Truppenversuche als Zentrum Einsatzprüfung unterstellt. Die Aufgabe des Marineunterstützungskommandos hat sich inzwischen über Betriebs- und Versorgungsverantwortung hinaus entwickelt. Es umfasst neben der Gewährleistung des sicheren Betriebes des Marine auch die umfangreiche Teilhabe und Mitwirkung am Ausrüstungsprozess.

-hb-


29.09.2020

Indien: Wintervorbereitungen in Ladakh

Die etwa 50.000 im Gebiet von Ladakh stationierten indischen Soldaten bereiten sich auf den Winter vor.

Transportflugzeuge und Hubschrauber bringen täglich Winterausrüstung und Verpflegung, damit die Truppen für die kalte Jahreszeit vorbereitet sind. Trotz der positiven Gespräche zwischen den Außenministern von Indien und China hat sich die militärische Lage entlang der Grenze bisher kaum verändert. Beide Länder bereiten sich auf eine längere Stationierung vor. Die großen Höhen stellen für die stationierten Soldaten eine große Herausforderung dar.

-nt-


28.09.2020

Schweiz: (Knappes) Ja für Kampfflugzeuge

Die Schweizer Bevölkerung hat sich mit einer Mehrheit von nur 9.743 Stimmen für den Kauf neuer Kampfflugzeuge ausgesprochen.

Das knappe Ergebnis der Volksabstimmung vom 27. September ist auf die Mobilisierung durch die Kampfjet-Gegner zurückzuführen. Diese lehnen die Investionen von bis zu 6 Milliarden Schweizer Franken (ca. 5,5 Milliarden Euro), auch angesichts der gegenwärtigen Corona-Krise und den damit verbundenen staatlichen Investitionen, ab. 

Die Frage des Kampfflugtyps war nicht Gegenstand der Volksabstimmung. In die engere Auswahl dürften die Modelle: Eurofighter Typhoon T3/4, Rafale F4, F/A-18E/F Super Hornet III und F-35A Lightning-II kommen. Maximal 40 Maschinen sollen die aktuellen Modelle F-5E/F Tiger und 30 F/A-18C/D Hornet ab dem Jahr 2025 schrittweise ersetzen.

-red-


25.09.2020

Deutschland: Bedrohungsszenario Angriff aus der Luft

In den aktuellen Bedrohungsszenarien ist wieder mit verstärkten Angriffen aus der Luft auf die Bodentruppen zu rechnen.

Wie die Zeitschrift „Europäische Sicherheit“ (9/2020) berichtet, muss vor allem unter Berücksichtigung der Anforderungen im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung auf diese Bedrohungen reagiert werden. Bis 2012 hatte das Heer eigene Flugabwehrkräfte. Bis in die 1990er Jahre waren auf Divisionsebene Regimenter der Heeresflugabwehrtruppe verfügbar. Nun müssen Fähigkeiten wiederaufgebaut werden um auf die aktuellen Bedrohungsszenarien zu reagieren. Bis 2032 soll der Schutz von drei Divisionen sowie Einsatzflugplätzen der Luftwaffe ermöglicht werden. Dazu sind 14 Feuereinheiten für die Verbände des Heeres auf Ebene Brigade, Division und Korps notwendig. Die Luftverteidigung soll Raumschutz im gesamten Bedrohungsspektrum gewährleisten und auch gegen Kampfhubschrauber und Drohnen wirken können.

hb


24.09.2020

USA/Indien: Austausch von Aufklärungserkenntnissen

Die USA und Indien wollen ein Abkommen für den Austausch von Aufklärungserkenntnissen abschließen.

Die Vereinigten Staaten haben Indien bereits eine Reihe von Unterstützungen angeboten, um dem Land im Konflikt mit China zur Seite zu stehen. Nun wollen die USA Nachrichten über Marinebewegungen im Indischen Ozean an Indien liefern. Ebenso soll Indien Zugang zu Satelliteninformationen über Pakistan erhalten. Für den Einsatz entlang des Grenzgebietes zu China wird Indien zwei Aufklärungsdrohnen von den USA leasen. Auch der Ankauf von 30 bewaffneten Aufklärungsdrohnen soll verhandelt werden.

-nt-


23.09.2020

Deutschland: Dringender Bedarf an Kampfbooten

Die Deutsche Marine kündigte bereits 2017 einen Bedarf für die Anschaffung von Kampfbooten für das Seebataillon an.

Laut der Zeitschrift Marineform (9/2020) sprach sich 2018 auch der Generalinspekteur für den Ausbau der amphibischen Komponente aus, da der Bedarf an Kampfbooten dringend sei. Der Bau der Boote auf einer deutschen Werft aber auch ein Einstieg in die laufende Beschaffung der schwedischen Marine wäre möglich. Die Ausstattung des Seebataillons mit Kampfbooten bietet die Möglichkeit amphibische Evakuierungen durchzuführen und in der Ostsee im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung zu wirken. Auch könnte durch die Marine ein wertvoller Beitrag in die Kooperation mit den niederländischen Korps Mariniers eingebracht werden.

-hb-


22.09.2020

Japan: Regeln für Treffen zwischen Militär und UFOs

Das japanische Verteidigungsministerium hat Regeln erlassen, wie das Militär auf eine Sichtung von UFOs oder Außerirdischen reagieren soll.

Laut futurezone sollen die Japanischen Streitkräfte auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, daher wären die neuen Regelungen eingeführt worden. Diese besagen, dass die Truppen keinesfalls Kampfhandlungen durchführen, sondern die Flugobjekte lediglich filmen und fotografieren sollen. So sollen Analysen durchgeführt und weitere Schritte eingeleitet werden. Diese Regelung soll auch den Umgang mit unbekannter Flugtechnologien, wie Drohnen, festlegen. Auch die USA haben im August eine „Unidentified Aerial Phenomena Task Force“ gegründet, die UFO-Sichtungen untersuchen soll.

-red-


22.09.2020

USA: Mangel an Marine-Piloten

Aufgrund verschiedener Sicherheits- und Technikproblemen bei der Ausbildung, fehlen der US-Marine aktuell 90 Piloten.

Da bei den T-45-Schulflugzeugen Triebwerkprobleme festgestellt wurden, ist die Verfügbarkeit der Flugzeuge drastisch reduziert. Auch die mangelhafte Verfügbarkeit von F/A-18 „Super Hornet“ Flugzeugen und Probleme mit der Sauerstoffversorgung bei den Schulmaschinen wirken sich negativ auf die Ausbildung angehender Piloten aus. Die Marine rechnet damit, dass erst in etwa drei Jahren wieder ausreichend Piloten bei den Einsatzverbänden zur Verfügung stehen werden.

-nt-


21.09.2020

Deutschland: Eine Milliarde Euro für Ausrüstung

Am 1. Juli 2020 haben fünf "25-Millionen-Euro-Vorlagen" den deutschen Bundestag passiert.

So genannte "25-Mio-Euro-Vorlagen" müssen in Deutschland für Beschaffungsaufträge des Verteidigungsministeriums, die ein Volumen von 25 Millionen Euro überschreiten, bewilligt werden. Wie die Zeitschrift „Europäische Sicherheit“ (8/2020) berichtet, können auf Basis der Vorlagen nun Verträge in der Höhe von fast einer Milliarde Euro mit der Industrie abgeschlossen werden. So wurden eine Reihe von Vorhaben für die deutsche Beteiligung an der VJTF (Very High Readiness Joint Task Force) 2023 fixiert und es kommen noch weitere dazu, die aus dem Konjunkturpaket 2021 finanziert werden. Mit den nun verfügbaren Mitteln wird moderne Munition für das Mittlere Artillerieraketensystem „MARS“ oder die Kampfwertsteigerung des Systems „Patriot“ ebenso umgesetzt, wie die Nachrüstung des Boxers oder ein zweites Los von Brückenlegern „Leguan“. Daneben wird auch das fliegende Aufklärungssystem „Pegasus“ beschafft, das eine luftgestützte Signalerfassung ermöglichen soll.

-hb-