Wehrdienstkommission bekräftigt Empfehlung zum Modell 6+2

Österreich

Die Wehrdienstkommission hat ihre Empfehlung zur Verlängerung des Präsenzdienstes und des Zivildienstes erneut bekräftigt.

Vertreter der Kommission sowie von Militär- und Zivildienstorganisationen traten Anfang Juni 2026 gemeinsam vor die Medien und warben für eine rasche politische Entscheidung. Die Kommission hatte bereits im Jänner vorgeschlagen, den Präsenzdienst von sechs auf acht Monate zu verlängern und zusätzlich zwei Monate Truppenübungen vorzusehen. Für den Zivildienst empfiehlt sie eine Ausweitung von neun auf zwölf Monate.

Nach Einschätzung der Kommission tragen die Vorschläge den veränderten geopolitischen Entwicklungen Rechnung und sollen die personelle Einsatzbereitschaft von Bundesheer, Miliz und Katastrophenschutz stärken. Kommissionsvorsitzender Erwin Hameseder verwies auf den aus seiner Sicht bestehenden Handlungsbedarf und sprach sich gegen alternative Modelle aus. Innerhalb der Bundesregierung besteht weiterhin keine Einigung über die Umsetzung. Während die Diskussion andauert, hält die Wehrdienstkommission an ihrem Vorschlag fest.

-red-