USA: Verstärkte Raketenpräsenz auf den Philippinen

International

Washington und Manila wollen mit zusätzlichen Hightech-Systemen Chinas Einfluss im Südchinesischen Meer abschrecken.

Die Vereinigten Staaten planen weitere Raketen- und unbemannte Systeme auf den Philippinen zu stationieren, um auf die angespannte Lage im Südchinesischen Meer zu reagieren und potenzielle Aggressionen abzuschrecken. Bereits 2024 wurde das US-Mittelstreckenraketensystem Typhon im Norden des Landes stationiert, im vergangenen Jahr folgte ein Anti-Schiff-Raketenwerfer, was in Peking scharfe Kritik auslöste.

Bei ihren jährlichen Konsultationen in Manila bekräftigten Vertreter der USA und der Philippinen den Ausbau der sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie die engere Abstimmung mit regionalen Partnern. In einer gemeinsamen Erklärung unterstrichen beide Seiten ihre Unterstützung für die Freiheit der Schifffahrt und des Überflugs im Südchinesischen Meer. Zugleich verurteilten sie Chinas aus ihrer Sicht illegale und aggressive Aktivitäten in dem strategisch wichtigen Seegebiet. 

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