Irak: US-Abzug bis September
Die USA werden ihre verbliebenen Streitkräfte bis zum 30. September 2026 vollständig aus dem Irak abziehen.
US-Präsident Donald Trump und Iraks Ministerpräsident Ali al-Saidi bestätigten den Zeitplan bei einem Treffen in Washington. Bereits in den vergangenen Monaten verringerte Washington seine Truppenpräsenz und übergab Einrichtungen an die irakischen Sicherheitskräfte. Zuletzt waren US-Soldaten noch in Erbil sowie bei Bagdad stationiert. Der Irak verbindet den Abzug mit der vollständigen Entwaffnung iranisch unterstützter Milizen, bis Ende September.
Die USA hatten ihre Truppen 2014 im Rahmen der internationalen Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat verstärkt in den Irak entsandt. Obwohl der IS als militärisch geschlagen gilt, bleiben Zellen der Terrororganisation aktiv. Mit dem Abzug endet ein weiterer Abschnitt der langjährigen US-Militärpräsenz, die nach dem Einmarsch im Jahr 2003 zeitweise mehr als 160.000 Soldaten umfasste.
-red-