USA: Übung Balikatan 2026 - Verstärkte Zusammenarbeit mit Partner im Pazifik

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(Symbolbild: pixabay)
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Bei der Militärübung Balikatan 2026 haben Streitkräfte der USA, Japan und Philippinen zwei außer Dienst gestellte Schiffe der philippinischen Marine versenkt.

Dabei zerstörte eine japanische Boden-Schiff-Rakete Typ 88 die BRP Quezon vor der Küste Luzons, während philippinische Kampfflugzeuge die BRP Rajah Sulayman angriffen. Unterstützt wurde die Übung durch US-HIMARS-Systeme, NMESIS-Küstenabwehr, Drohnen und internationale Marineeinheiten.

Die Übung fand vom 20. April bis 8. Mai mit rund 17.000 Soldaten aus sieben Staaten statt. Der Einsatz japanischer Anti-Schiffs-Raketen auf philippinischem Boden gilt als historisch bedeutsam, da erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg japanische Kampftruppen auf den Philippinen operierten. Grundlage war ein 2025 ratifiziertes Zugangsabkommen zwischen Manila und Tokio.

Hintergrund der verstärkten Zusammenarbeit sind die Spannungen im Südchinesischen Meer und die strategische Bedeutung der sogenannten Ersten Inselkette nahe Taiwan. Die USA und ihre Partnerstaaten wollen ihre gemeinsame Abschreckungs- und Kontrollfähigkeit gegenüber China im westlichen Pazifik ausbauen.

-nt-