Ukraine: Verbindungsabbrüche stoppen Drohnen

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Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht von 13. auf 14. Oktober 2026 Drohneneinsätze abgebrochen, weil Fluggeräte ihre Satellitenverbindung verloren.

Zugleich fehlten der Luftverteidigung zum zweiten Mal in Folge US-Frühwarndaten zu russischen Raketenangriffen. Betroffen waren Drohnen mit Starlink-Terminals, die Videos übertragen und Steuerbefehle empfangen. Bei mehr als 160 km/h brach die Verbindung ab, einzelne Ausfälle traten bereits bei 60 bis 70 km/h auf. Die Geräte dienen unter anderem dazu, russische Logistik im besetzten ukrainischen Gebiet anzugreifen und Drohnen abzufangen.

Die ukrainische Luftverteidigung fing vier von 39 russischen Raketen ab. Neben den fehlenden Warnungen erschwerte der knappe Bestand an Patriot-Abfangraketen die Abwehr. Die Ukraine besitzt keine eigene Satelliten zur Raketenfrühwarnung. Warum beide Dienste ausfielen ist noch ungeklärt. Belege für einen gezielten Eingriff aus Washington fehlen. Die US-Regierung hatte bestritten, die Geheimdienstzusammenarbeit ausgesetzt zu haben.

-red-