Thailand: Mehr Geld für den Grenzschutz
Thailand stärkt nach Gefechten an der Grenze zu Kambodscha seine Streitkräfte und den Zivilschutz.
Die Regierung hat dafür 3,5 Milliarden Baht (104,4 Millionen US-Dollar) aus Notfallmitteln freigegeben. Damit sollen die Streitkräfte ihre Bestände ergänzen, beschädigtes Gerät reparieren und Grenzanlagen ausbauen. Die Mittel umfassen Rampage-Langstreckenraketen und bunkerbrechende Bomben für die Luftwaffe sowie modernisierte Artillerie für das Heer. Zugleich kontrollieren die Behörden Drohnenimporte strenger, um unerlaubte Aufklärungsflüge entlang der Grenze einzudämmen.
Das zuständige Informationszentrum hat das Grenzrisiko auf Stufe 1,5 von 5 angehoben. Die Grenze bleibt nach jüngsten Gefechten geschlossen. Beide Staaten beanspruchen Gebiete nahe historischer Tempel. Für sieben Grenzprovinzen stellt das Kabinett zusätzlich 433,5 Millionen Baht bereit. Das Innenministerium soll damit 1.669 öffentliche Schutzräume und 143 Dorf-Sendetürme errichten sowie digitale Funknetze verbessern. Die Maßnahmen sollen die Bevölkerung schützen und Warnungen schneller verbreiten.
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