Thailand: Hyperschall-Marschflugkörper für Küstenschutz?

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(Symbolbild: pixabay)
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Thailand prüft die Beschaffung des Überschall-Marschflugkörpers BrahMos zur landgestützten Küstenverteidigung.

Gespräche über das indisch-russische System sollen nach dem zehnten Verteidigungsdialog zwischen Thailand und Indien begonnen haben. Anfang August 2026 lag jedoch noch keine Vereinbarung vor. Thailand verfügt bislang über keine landgestützten Seezielflugkörper und setzt bei der Schiffsbekämpfung vor allem auf Raketen, die von Schiffen oder Kampfflugzeugen gestartet werden. 

Die Einführung der BrahMos würde diese Lücke schließen und die Abwehr gegnerischer Seestreitkräfte aus größerer Entfernung ermöglichen. Die rund drei Tonnen schwere zweistufige Überschallrakete erreicht Mach 2,8 bis 3,0, trägt einen Gefechtskopf von bis zu 300 kg und erzielt eine Reichweite von etwa 300 km. Ein Tiefflug in etwa zehn Metern Höhe sowie ein Steilsturzangriff erschweren die Abwehr. Neben der landgestützten Variante existieren See- und Luftstartversionen. Eine Beschaffung dieses Systems könnte eine Anpassung der thailändischen Infrastruktur und Führungs- sowie Waffensysteme erfordern.

-nt-