Südkorea: Neue Störflugzeuge für Luftwaffe
Südkorea treibt den Aufbau eigener Fähigkeiten zur elektronischen Kampfführung voran.
Der kanadische Flugzeughersteller Bombardier Defense unterzeichnete am 14. Juli 2026 einen Vertrag über die Lieferung von zwei Global-6500-Flugzeugen an die südkoreanische Luftwaffe (ROKAF). Die Maschinen entstehen im Zuge des Programms „Block I Electronic Warfare System Development Project“ und sollen künftig feindliche Luftverteidigungs- sowie Kommunikationssysteme aus sicherer Entfernung stören können.
Die Plattformen übernehmen eine ähnliche Aufgabe wie die US-Maschinen EA-37B Compass Call und ermöglichen zusätzlich elektronische Aufklärung in Friedenszeiten. Die südkoreanische Verteidigungsbeschaffungsbehörde DAPA plant mit den Flugzeugen eine Stärkung der Fähigkeiten gegen gegnerische Sensor-, Führungs- und Kommunikationsnetze. Der aktuelle Vertrag umfasst zwei Flugzeuge, könnte aber wegen des langfristigen Bedarfs der ROKAF um zwei weitere Maschinen ergänzt werden. Der finanzielle Umfang der Beschaffung bleibt bislang unbekannt.
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