Südkorea: K2-Panzer erhalten neue Schutzsysteme
Südkorea will seine K2-Kampfpanzer besser gegen Raketen, Drohnen und weitere Bedrohungen schützen.
Der Verteidigungsprojektförderungsausschuss genehmigte dafür am 11. August 2026 in Seoul die grundlegende Strategie eines Modernisierungsprogramms. Ab 2028 sollen die Streitkräfte die Panzer schrittweise mit aktiven Schutzsystemen, Drohnen- und Sprengsatzstörsendern sowie ferngesteuerten Waffenstationen ausrüsten. Die ersten modernisierten Fahrzeuge sollen 2033 einsatzbereit sein.
Das Programm läuft bis 2046 und umfasst rund 3,45 Billionen Won, umgerechnet etwa 2,4 Milliarden US-Dollar. Radarsensoren sollen anfliegende Geschosse erkennen und Abwehrmaßnahmen auslösen. Die neuen Systeme sollen vor allem den Schutz gegen Panzerabwehrwaffen und Loitering Munition erhöhen. Südkorea reagiert damit auf veränderte Bedrohungen auf dem Gefechtsfeld und die wachsenden Fähigkeiten Nordkoreas. Die Armee plant langfristig eine Flotte von rund 600 K2.
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