Singapur: Drohnen für Infanterieverbände

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Singapur passt seine Infanterie an die Anforderungen der modernen Drohnenkriegsführung an.

Im Oktober 2026 erprobte das 5. Infanterieregiment während der Übung „Wallaby“ in Australien erstmals eine neue Bataillonsstruktur. Diese soll die Truppe beweglicher machen und Aufklärung sowie Angriffe über größere Entfernungen ermöglichen.

Künftig bestehen die motorisierten Infanteriekompanien aus fünf statt drei Zügen. Jeder Zug umfasst zwei Gruppen mit jeweils sechs Soldaten. Zusätzlich erhält jede Kompanie zwei spezialisierte Drohnenelemente mit je sechs Soldaten, die Aufklärungs- und Angriffsdrohnen einsetzen können. Die Gesamtstärke der Kompanien und die Zahl der gepanzerten Fahrzeuge bleiben unverändert.

Ein mobiles Führungssystem auf Zugebene soll Drohnenbilder direkt übertragen und ein aktuelles Lagebild liefern. Dadurch können die Soldaten Ziele schneller erkennen und bekämpfen, ohne sich diesen unmittelbar zu nähern. Die Streitkräfte wollen das Konzept auf weitere Infanterieverbände übertragen und so ihre Kampfkraft und Flexibilität erhöhen.

-nt-