Schweiz: Armee setzt auf Open Source

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(Symbolbild: pixabay)
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Das Kommando Cyber der Schweizer Armee will bis Oktober 2026 vollständig auf die Open-Source-Plattform Open Desk umstellen.

Damit ist sie schneller als die übrige Bundesverwaltung, die digitale Alternativen zu Microsoft-Anwendungen noch prüft. Open Desk umfasst unter anderem Programme für Textverarbeitung, E-Mail und Kommunikation und stammt vom Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland.

Mit dem Wechsel sollen Daten besser vor ausländischem Zugriff geschützt werden und die Abhängigkeit von einzelnen Softwareanbietern verringert werden. Ausschlaggebend sind rechtliche Vorgaben wie der US-Cloud-Act, die Sorge vor Einschränkungen durch Lizenzmodelle oder eine mögliche Abschaltung von Diensten. Die Neuausrichtung entspricht zudem dem Schweizer Gesetz über den Einsatz elektronischer Mittel, das offene Quellcodes und digitale Souveränität für Bundesbehörden fördert. 

-red-