Russland: Altbestände für Angriffe genutzt

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Russland setzt im Krieg gegen die Ukraine offenbar umgerüstete S-300- und S-400-Systeme für Angriffe auf Bodenziele ein.

Laut ukrainischen Nachrichtendiensten hat Russland bis zu 17 Stück S-400-Startgeräte dafür angepasst und unter anderem in den Regionen Brjansk und Rostow stationiert. Die Systeme sollen auch Ziele in Kiew angegriffen haben. Die Startgeräte verschießen unter anderem ältere Flugabwehr- und Trainingsflugkörper auf ballistischen Flugbahnen. Diese treffen deutlich ungenauer als eigens für Bodenangriffe entwickelte Raketen und können ihr Ziel um etwa 300 Meter verfehlen. Russland kann so vorhandene Bestände nutzen und präzisere Waffen für andere Angriffe sparen, um die ukrainische Luftverteidigung zum Einsatz knapper Abfangflugkörper zu zwingen. 

-red-