Rückgrat des Olympia-Teams für Mailand und Cortina
Am 28. Jänner verabschiedete Verteidigungsministerin Klaudia Tanner in der Rossauer Kaserne 48 Leistungssportlerinnen und -sportler des Bundesheeres, darunter 17 Frauen, offiziell zu den Olympischen Winterspielen 2026.
Im Anschluss erfolgte die feierliche Vereidigung der Athletinnen und Athleten durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Die Olympischen Spiele finden von 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina statt.
Verteidigungsministerin Tanner hob die besondere Rolle der Sportler hervor: Die Olympischen Spiele stünden für Frieden, Einheit und Fairness, und Athletinnen und Athleten seien Botschafter dieser Werte. Die Heeressportler würden nicht nur Österreich repräsentieren, sondern auch durch Teamgeist, Disziplin und Leistungsbereitschaft überzeugen. Sie wünschte dem gesamten Team viel Erfolg für die Bewerbe in Italien.
Insgesamt umfasst das österreichische Olympia-Team 115 Athleten, davon stammen 48 aus dem Heeressport. Damit stellt das Bundesheer mehr als 41 Prozent der gesamten Mannschaft und bildet erneut eine tragende Säule des österreichischen Aufgebots. Medaillenhoffnungen ruhen unter anderem auf den Skispringern Korporal Jan Hörl, Daniel Tschofenig und Korporal Lisa Eder, auf Kombinierer Gefreiter Johannes Lamparter sowie auf den Rodlern und Snowboardern, die zuletzt mit starken internationalen Ergebnissen aufzeigten.
Das Heeressportzentrum fördert seit 1962 systematisch den österreichischen Leistungssport. In elf Heeres-Leistungssportzentren werden jährlich rund 495 Athletinnen und Athleten betreut, darunter etwa 30 im Behindertensport. Der Heeressport stellt traditionell einen wesentlichen Anteil der österreichischen Teilnehmer bei Olympischen Spielen sowie Europa- und Weltmeisterschaften und hat in der Vergangenheit maßgeblich zu zahlreichen Medaillen und internationalen Erfolgen Österreichs beigetragen.
-red-