Neue Leutnante für das Bundesheer

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(Foto: Carina Karlovits/HBF)

An der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt wurden 72 Berufsoffiziere und 60 Milizoffiziere in die Truppe übernommen.

Am 25. September wurden an der Theresianischen Militärakademie 132 neue Leutnante des Jahrgangs „Major von Grabensprung“ feierlich in das Bundesheer übernommen. Unter den Absolventen befinden sich sieben Frauen. Auch ein Soldat aus Montenegro schloss im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Westbalkanstaaten seine Offiziersausbildung in Österreich ab. An der Feier nahmen Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner teil.

Die Offiziersausbildung dauert insgesamt vier Jahre. Die Berufsoffiziere absolvieren dabei einen Fachhochschul-Bachelor in „Militärischer Führung“ oder „Militärischer informations- und kommunikationstechnologischer Führung“. Ergänzend gehören Auslandssemester und -praktika zur Ausbildung. Die Milizoffiziere verbringen zunächst zwölf Monate im aktiven Dienst und setzen ihre Ausbildung anschließend parallel zu ihrem zivilen Berufsleben mit Milizübungen fort.

Die Ausmusterung bildet den Abschluss der Offiziersausbildung und zählt gemeinsam mit dem „Tag der Leutnante“ zu den Höhepunkten an der Theresianischen Militärakademie. Die Jahrgangserste wurde traditionell mit der Überreichung des Säbels durch den Bundespräsidenten ausgezeichnet. Die Militärakademie in Wiener Neustadt bildet seit dem 1751 Truppenoffiziere aus und gilt deshalb als die älteste aktive Militärakademie der Welt.

-red-