NATO: Digitales Gefechtsnetz an Ostflanke

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(Symbolbild: pixabay)
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Die NATO treibt mit der Eastern Flank Deterrence Initiative (EFDI) den Aufbau eines digitalen Gefechtsnetzwerks entlang ihrer Ostflanke voran.

Das System soll die Grenzen von Finnland bis Rumänien überwachen und einen möglichen Angriff früh erkennen, um diesen bereits vor dem Einsatz der Hauptkräfte zu verzögern oder abzuwehren. Dazu werden Satelliten, Drohnen, Radare, Bodensensoren und weitere Aufklärungsmittel mit KI-gestützten Führungs- und Auswertungssystemen verknüpft. 

Die Software erstellt aus den erfassten Daten nahezu in Echtzeit ein gemeinsames Lagebild und unterstützt Kommandeure bei der Auswahl geeigneter Wirkmittel. Das Netzwerk soll verschiedene Waffensysteme und Plattformen der Bündnispartner miteinander verbinden und den Zeitraum zwischen Zielerfassung und Bekämpfung deutlich verkürzen. Unbemannte Systeme wie Drohnen und Bodenroboter sollen als erste Verteidigungslinie wirken und den konventionellen Kräften Zeit verschaffen. 

Mit dem Vorhaben reagiert die NATO auf die veränderte Sicherheitslage an ihrer Ostgrenze sowie auf Erfahrungen aus dem Krieg in der Ukraine und will ihre Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit gegenüber Russland stärken.

-red-