Myanmar: Neue Kampfflugzeuge im Dienst

International

Die Militärführung von Myanmar hat Anfang März neue Kampfflugzeuge in ihre Luftstreitkräfte übernommen und damit ihre Fähigkeiten im Bürgerkrieg weiter verstärkt.

Bei einer Zeremonie in Meiktila wurden zwei Mehrzweckkampfflugzeuge des Typs Su-30 aus russischer Produktion sowie zwei leichte Angriffsflugzeuge K-8W, die gemeinsam von China und Pakistan entwickelt wurden, offiziell in Dienst gestellt. Seit dem Militärputsch im Jahr 2021 hat das Regime wiederholt neue Luftfahrzeuge beschafft und setzt diese regelmäßig bei Luftangriffen gegen Rebellengebiete sowie bewohnte Regionen ein. 

Russland und China gelten trotz internationaler Sanktionen als wichtigste Waffenlieferanten der Militärregierung. Menschenrechtsorganisationen werfen der Junta vor, Luftschläge auch gegen Zivilisten einzusetzen, während Embargos auf Waffen und Flugtreibstoff den Einsatz nur teilweise einschränken konnten.

-red-