Libanon: Glasfaser-Drohnen verändern Gefechte im Süden
Die Hisbollah nutzt im Südlibanon seit März 2026 glasfasergebundene FPV-Drohnen gegen israelische Streitkräfte und verändert damit die Gefechtsführung in der Region.
Die Drohnen bleiben durch die direkte Verbindung zum Bediener weitgehend unempfindlich gegenüber elektronischen Störmaßnahmen und ermöglichen präzise Angriffe auf Fahrzeuge und Stellungen. Ende März 2026 veröffentlichte die Miliz erstmals Aufnahmen eines Angriffs auf einen israelischen Panzer. Analysten führen die Einführung der Technologie auf Erfahrungen aus dem Krieg in der Ukraine sowie auf Wissenstransfer über den Iran zurück. Die vergleichsweise günstigen Systeme entstehen offenbar mit 3D-Druckverfahren und handelsüblichen Bauteilen. Militärbeobachter sehen darin einen Vorteil für die Hisbollah, da die Drohnen schwer aufzuklären sind und bestehende Abwehrmaßnahmen nur begrenzt wirken.
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