Kasachstan: Neue Rüstungspartner im Fokus

• International

Kasachstan richtet seine Rüstungsbeschaffung zunehmend breiter aus und setzt neben Russland verstärkt auf Lieferanten aus China und Europa.

Hintergrund sind unter anderem Engpässe der russischen Rüstungsindustrie infolge des Kriegs gegen die Ukraine und westlicher Sanktionen. Für die Luftstreitkräfte plant Kasachstan die Beschaffung chinesischer Hongdu K-8. Die leichten Kampf- und Schulflugzeuge könnten 17 Stück L-39 Albatros sowie möglicherweise ältere Su-25 ersetzen. 

Gespräche über einen Kauf liefen zwischen dem kasachischen Staatsunternehmen Kazspetsexport und dem chinesischen Exporteur CATIC. Bislang nutzt Kasachstan unter anderem zwei chinesische Drohnen vom Typ Wing Loong 1. Parallel baut Kasachstan seine Zusammenarbeit mit europäischen Herstellern aus. Die Luftstreitkräfte erhielten bereits zwei A400M- und zehn C295-Transportflugzeuge sowie acht H145-Hubschrauber. Damit verringert Kasachstan schrittweise seine traditionelle Abhängigkeit von russischer Militärtechnik.

-nt-