Japan: Weltraumsensor für Indopazifik

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(Symbolbild: pixabay)
(Symbolbild: pixabay)

Die USA und Japan haben ihre gemeinsame Weltraumüberwachung im Indopazifik ausgebaut.

Bereits im August startete vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima ein Sensor der US-Weltraumstreitkräfte an Bord des Navigationssatelliten QZS-7. Eine japanische H3-Rakete brachte den Satelliten ins All.

Der Sensor erfasst Objekte im geostationären Orbit in etwa 35.000 Kilometern Höhe und übermittelt die gewonnenen Daten nahezu in Echtzeit an die US-Weltraumüberwachung. Die US-Weltraumstreitkräfte wollen damit Satelliten und andere Objekte besser identifizieren und verfolgen sowie Bedrohungen frühzeitig erkennen.

Der Start schließt ein bilaterales Programm ab, bei dem die USA zwei Sensoren auf japanischen Navigationssatelliten stationierten. Das Vorhaben soll die Überwachung des Weltraums über dem Indopazifik verbessern und zugleich die sicherheitspolitische Zusammenarbeit beider Staaten im Weltraum vertiefen.

-nt-