Japan: Tokio treibt Marineexporte voran

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Japan treibt den Export ausgemusterter Kriegsschiffe voran und plant, erstmals Zerstörer der Abukuma-Klasse an die Philippinen zu liefern.

Beide Staaten hatten das Vorhaben bereits im Mai vereinbart. Im Juni 2026 nahm Japan zudem Gespräche mit Indonesien über eine mögliche Lieferung leistungsfähigerer Zerstörer der Asagiri-Klasse auf. Voraussetzung ist eine geplante Änderung des Gesetzes über die Selbstverteidigungskräfte. 

Die seit 1989 in Dienst gestellten Schiffe der Abukuma-Klasse werden schrittweise aus der Flotte der maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte ausgemustert. Das Typschiff Oyodo präsentierte die Marine Mitte Juli 2026 auf dem Stützpunkt Ominato in der Präfektur Aomori. Trotz ihres Alters befinden sich die Schiffe nach Angaben der Marine in einem einsatzfähigen Zustand. Mit den Exporten will Tokio die militärische Zusammenarbeit mit Partnerstaaten ausbauen, die Interoperabilität der Seestreitkräfte verbessern und den künftigen Export gebrauchter Rüstungsgüter ausweiten.

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