Japan: Regierung plant Wiedereingliederungshilfe

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Das japanische Verteidigungsministerium will die berufliche Wiedereingliederung von Angehörigen der Selbstverteidigungsstreitkräfte umfassend reformieren.

Da viele Soldatinnen und Soldaten bereits Mitte 50 in den Ruhestand gehen, soll das bisher einmalige Unterstützungsprogramm künftig mehrfach bis zum Alter von 65 Jahren – dem regulären Rentenalter anderer Staatsbediensteter – nutzbar sein. Die geplante Gesetzesänderung soll in der regulären Parlamentssitzung ab 23. Januar eingebracht werden.

Bislang greift die Hilfe erst nach dem Ausscheiden aus dem Dienst und umfasst Stellenvermittlung sowie Bewerbungsberatung. Angehörige der SDF hatten wiederholt eine Ausweitung gefordert, da der frühe Ruhestand den Übergang in eine zweite Karriere erschwert. Hintergrund ist auch der sinkende Personalstand: Ende des Geschäftsjahres 2024 waren nur 89,1 Prozent der etwa 247.000 Dienstposten besetzt – ein deutlicher Rückgang gegenüber 94,1 Prozent im Jahr 2020.

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