Iran: Konflikt im Nahen Osten verschärft sich
Die USA verstärken ihre militärische Präsenz im Nahen Osten.
Nach übereinstimmenden Berichten verlegt Washington zusätzliche Tankflugzeuge in die Region, um längere Luftoperationen zu ermöglichen. Beobachter sehen darin zugleich ein mögliches Zeichen für die Vorbereitung einer begrenzten Bodenoperation im Süden des Iran oder im Bereich der Straße von Hormus. Die jüngsten Angriffe trafen neben militärischen Einrichtungen auch Brücken, Verkehrswege, Flughäfen und Treibstofftransporte, wodurch der Nachschub und die Beweglichkeit iranischer Streitkräfte eingeschränkt wurden.
Parallel verschärft sich die Lage an der Straße von Hormus, wo der Schiffs- und Tankerverkehr erneut deutlich zurückgehen. Auch im Nordirak greifen iranische Kräfte wieder Stellungen kurdischer Oppositionsgruppen an. Hintergrund der Eskalation ist der Zusammenbruch der zuvor vereinbarten Waffenruhe Anfang Juli. Während beide Seiten ihre Angriffe fortsetzen, wächst die Sorge vor einer weiteren Ausweitung des Konflikts.
-red-