Indien: Verbundpanzerung gegen moderne Bedrohungen
Indien treibt die Entwicklung eines neuen Verbundpanzerungssystems für Militärfahrzeuge voran.
Das Forschungsteam der Amrita Vishwa Vidyapeetham entwickelte die vollständig im Inland entstandene „Maharana Pratap Singh Composite Armour“ gemeinsam mit dem Unternehmen ACE Gas Conversions über einen Zeitraum von fast zehn Jahren. Nach erfolgreichen Feldversuchen beschleunigte die indische Armee die Erprobung im Januar 2026 und prüft das System nun für verschiedene Kampffahrzeuge. Zuletzt bestätigte die 31. Panzerdivision die Leistungsfähigkeit der Panzerung auf dem Schießplatz Babina. Dort widerstand eine 110 Kilogramm schwere Verbundplatte einer simulierten Explosion mit Splitterwirkung.
Das System schützt nach Angaben der Entwickler zudem vor Beschuss mit Handfeuerwaffen, improvisierten Sprengsätzen sowie von Drohnen abgeworfener Munition. Gleichzeitig soll die Panzerung die Beweglichkeit der Fahrzeuge erhalten und sich auch zum Schutz militärischer Einrichtungen eignen. Indien reagiert mit der Entwicklung auf die wachsende Bedrohung schwerer Gefechtsfahrzeuge durch Drohnen und moderne Panzerabwehrwaffen.
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