Indien: Rüstungspakt mit Russland wächst

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Das Foto zeigt eine Suchoi Su-57. (Symbolfoto: Maxim Maksimov/Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)
(Symbolfoto: Maxim Maksimov/Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)

Indien will seine militärische Zusammenarbeit mit Russland nach der Operation Sindoor ausbauen.

Neu-Delhi prüft dafür weitere Luftverteidigungssysteme, Kampfflugzeuge und Raketen. Im Mittelpunkt stehen zusätzliche S-400-Staffeln, das Langstreckensystem S-500, Pantsir-S1M zur Drohnenabwehr, Su-57E-Tarnkappenjets und die leichtere BrahMos-NG. Vier S-400-Staffeln sind bereits in den indischen Streitkräften, eine fünfte soll noch 2026 folgen. Über fünf weitere Einheiten laufen Verhandlungen. Verbesserte Radarsysteme, vernetzte Frühwarnflugzeuge und zusätzliche Abwehrmittel sollen künftig auch Drohnenschwärme, Marschflugkörper und Hyperschallwaffen bekämpfen.

Indien erwägt zudem, russische Systeme mit dem heimischen Luftverteidigungsprojekt Kusha zu verbinden. Geplante Produktions- und Wartungsstätten in Indien sollen Ersatzteile vor Ort bereitstellen, Lieferketten stabilisieren und das Programm „Make in India“ fördern. Damit will Neu-Delhi seine Einsatzbereitschaft erhöhen, den Schutz vor möglichen Angriffen aus Pakistan und China verstärken und zugleich seine strategische Eigenständigkeit sichern.

-nt-