Indien: FPV-Drohnen für den Himalaya

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Die indische Armee beschafft 225 FPV-Drohnen für Einsätze unter extremen Bedingungen im Himalaya.

Die Systeme sollen vor allem Aufklärung, Logistik und den Transport kleiner Nutzlasten zu vorgeschobenen Stellungen an Indiens nördlichen und westlichen Grenzen unterstützen. Den Auftrag erhielt Aerodrone Robotics nach Feldversuchen in Höhen von bis zu 17.500 Fuß (etwa 5.330 m).

Mit der Beschaffung erweitern die Streitkräfte ihre unbemannten Fähigkeiten, um Personal, Lasttiere und Hubschrauber bei Versorgungsaufgaben entlasten. Gerade in Hochgebirgsregionen wie am Siachen-Gletscher erschweren dünne Luft, extreme Kälte und das Gelände den Drohnenbetrieb. Geringere Luftdichte reduziert Auftrieb und Schub, während niedrige Temperaturen die Akkuleistung und damit die Flugzeit deutlich senken. Gebirgskämme können zudem Steuer- und Videosignale beeinträchtigen. Die neuen FPV-Drohnen müssen deshalb auch unter diesen Bedingungen zuverlässig arbeiten.

-nt-